HiLSA – Hitzekompetenz gefährdeter Gruppen im Land Sachsen-Anhalt

Eine Gruppe von acht Personen steht auf einem Podest vor einem Schriftzug (h2.de) und Bäumen im Hintergrund.
Team HiLSA (Foto: Matthias Piekacz)

Hintergrund

Immer heißere Sommer stellen uns alle vor neue Herausforderungen – besonders ältere Menschen oder Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Hier setzt das Forschungsprojekt HiLSA an. Ziel des Projekts ist es, Menschen in Sachsen-Anhalt besser auf Hitzewellen vorzubereiten und ihre Gesundheit zu schützen.

HiLSA ist ein gemeinsames Forschungsprojekt der Hochschule Magdeburg-Stendal (Koordination) und der Hochschule Harz. Es wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und das Land Sachsen-Anhalt gefördert.

Das Projekt untersucht, wie sich Hitzewellen und UV-Strahlung auf die Gesundheit auswirken und was in der Versorgung verbessert werden kann. Ziel ist es, Wissen und praktische Fähigkeiten zu fördern, damit Menschen gesund durch extreme Hitzephasen kommen.

Gemeinsam mit Betroffenen, Fachkräften und Kommunen entwickelt HiLSA praxisnahe Empfehlungen und Materialien – zum Beispiel eine „Toolbox“ mit Informationen und Schulungsmaterial für Akteure in der Versorgung.

So trägt HiLSA dazu bei, Sachsen-Anhalt widerstandsfähiger gegen Hitze zu machen – und liefert Ideen, wie wir uns insgesamt besser an den Klimawandel anpassen können.

Das Team

Portrait der Mitarbeiter:in

Projektleitung

Prof. Dr. Stefanie March

Tel.: (0391) 886 42 45
E-Mail: stefanie.march@h2.de

Portrait der Mitarbeiter:in

Projektleitung

Prof. Dr. Dagmar Arndt

Tel.: (0391) 886 43 20
E-Mail: dagmar.arndt@h2.de

Projektleitung

Prof. Dr. Kateryna Fuks

Tel.: (0391) 886 43 10
E-Mail: kateryna.fuks@h2.de

Projektkoordination

Anja Deutschmann

Tel.: (0391) 886 46 97
E-Mail: anja.deutschmann@h2.de

Greta Sievert

Tel.: (0391) 886 45 13
E-Mail: greta.sievert@h2.de

Ena Peters

Tel.: (0391) 886 45 15
E-Mail: ena.peters@h2.de

Claudia Beck

Tel.: (0391) 886 45 41
E-Mail: claudia.beck@h2.de

Anna Luise Tempelhoff

Tel.: (0391) 886 46 12
E-Mail: anna.tempelhoff@h2.de

Justin Kring

Tel.: (0391) 886 45 89
E-Mail: justin.kring@h2.de

Aktuelles

Bis September 2026: Netzwerkanalyse

Im Rahmen einer Netzwerkanalyse werden die sozialen Unterstützungsstrukturen älterer und chronisch erkrankter Menschen untersucht. Ziel ist es, formelle und informelle Netzwerke sowie deren Bedeutung für den Umgang mit langanhaltender Hitze zu analysieren und mögliche Schutzpotenziale für die Gesundheit zu identifizieren.

Hierfür sind problemzentrierte Interviews in den Städten Magdeburg und Möser, sowie im Landkreis Wittenberg vorgesehen. Im Mittelpunkt stehen die individuellen sozialen Netzwerke der Befragten sowie die dort erlebten Austausch- und Unterstützungsleistungen im Kontext von Hitzebelastungen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, bestehende Strukturen besser zu verstehen und gezielte Maßnahmen zur Stärkung der Hitzekompetenz zu entwickeln

Bis September 2026: Strukturierte Stadtteilbegehungen und Bevölkerungsbefragung  

In Magdeburg und im Landkreis Anhalt-Bitterfeld finden aktuell in verschiedenen Gebieten Stadtteilbegehungen mit einem eigens dafür im Projekt entwickelten Beobachtungsbogen statt. Im Rahmen dieser Begehungen werden auch Befragungen von Einwohnerinnen und Einwohnern mittels StadtRaumMonitor durchgeführt. . Ziel ist die Bewertung des direkten Lebensumfeldes der Teilnehmenden.

Vergangene Aktivitäten:

Bis August 2026: Bevölkerungsbefragung

Seit  Ende Juni 2026 wurde  gemeinsam mit der AOK Sachsen-Anhalt eine wissenschaftliche Befragung durchgeführt. Ziel war  es, Wissen, Verhalten und Erfahrungen im Umgang mit Hitzebelastungen zu erfassen. Auf dieser Grundlage sollen Förder- und Unterstützungsbedarfe identifiziert sowie praxisnahe Handlungsempfehlungen und Informationsangebote entwickelt werden.

Die Befragung richtete sich an ältere und chronisch kranke Versicherte in fünf Untersuchungsregionen: Dessau-Roßlau, Landkreis Anhalt-Bitterfeld, Landkreis Mansfeld-Südharz, Burgenlandkreis sowie Landkreis Jerichower Land. Die Stichprobe wurde  durch die AOK Sachsen-Anhalt nach durch die Hochschule Magdeburg-Stendal festgelegten Kriterien gezogen und umfasst pro Region jeweils 1.000 Personen.

24.06.2026: World-Café 

Diskussionsformat mit Akteuren im gesundheitlichen Hitzeschutz in Sachsen-Anhalt. Ziel war  es, zu verstehen, mit welchen Maßnahmen  relevante Akteure ihre Zielgruppen erreichen, mit welchen Institutionen sie zusammenarbeiten (wollen), vor welchen Herausforderungen sie bei der Maßnahmenumsetzung stehen und welche Potentiale sie sehen. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie hier.

Projektstudium 2025/2026

Im Wintersemester 2025 und Sommersemester 2026 haben Studierende im Rahmen ihres Projektstudiums verschiedene Projektideen zum Thema „Hitze und Gesundheit“ entwickelt. Das Projektstudium ist ein praxisorientiertes Lehrmodul im Bachelorstudiengang Gesundheitsförderung und -management an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Es richtet sich an Studierende im 3. und 4. Fachsemester und verbindet theoretisches Wissen mit konkreter Projektarbeit.

Hitze und Schwangere - Mutterpasshülle inklusive integrierter Informationskarte

Heattention - eine Hitzeschutz-Toolbox für Dialysepatientinnen und -patienten

Hitzeheld - ein niedrigschwelliges Hitzeschutz-Set für obdachlose Menschen

HeatCare for dementia ein Informationsflyer für Angehörige von Menschen mit Demenz

Publikationen

Eine aktuelle Übersicht zu projektbezogenen Publikationen finden Sie im Forschungsportal Sachsen-Anhalt.

Kontakt

Sie haben Fragen oder Wünsche zum Projekt? Dann kontaktieren Sie uns gern per E-Mail:

anja.deutschmann@h2.de

Gefördert durch:

Logo der Förderer

Laufzeit: 01.01.2024 – 31.12.2027

Förderkennzeichen: ZS/2023/12/182328

Finanzierung: Dieses Projekt wird vom Land Sachsen-Anhalt und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EU-EFRE) gefördert.

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