Die Hochschule trauert um Johannes Kempmann

Johannes Kempmann 2025 auf dem Campus Stendal. Foto (Ausschnitt): Kerstin Seela

Johannes Kempmann. Foto (Ausschnitt): Kerstin Seela

Am 24. Mai 2026 verstarb Johannes Kempmann. Er war langjähriger Vorsitzender des Fördervereins Pro FH, langjähriges Mitglied des Kuratoriums und Sprecher der Findungskommission Kanzler/Kanzlerin der Hochschule. 
 
Die Hochschule Magdeburg-Stendal verdankt Johannes Kempmann in seinen verschiedenen Funktionen entscheidende Impulse für ihre Entwicklung. Mit weitem Blick für die wirtschaftliche und politische Bedeutung einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften setzte er sich dafür ein, dass an der Hochschule die erste Stiftungsprofessur (Bereich Siedlungswasserwirtschaft/Infrastrukturentwicklung) eingerichtet wurde. Als Vorsitzender des Fördervereins Pro FH hat Johannes Kempmann dafür gesorgt, dass in seiner Wirkungszeit vor allem studentische Projekte von den Fördergeldern unterstützt werden konnten. Es war seine Idee, eine Kombi aus Deutschland-Stipendium und Nebenjob im Unternehmen für Studierende einzurichten. Auch geflüchtete Studierende haben von diesem Kombi-Stipendium, das Kempmann initiativ finanziert hat, profitiert. Immer wieder warb er für die Bindung von Studierenden als Alumni, um die wachsende Hochschule dank ihrer vielfältigen und erfolgreichen Absolvent:innen nach vorne zu bringen.



Im Kuratorium der Hochschule, in dem er seit Oktober 2021 Mitglied war, hat Johannes Kempmann – trotz anfänglicher Zurückhaltung – nachhaltig für die Zusammenarbeit zwischen der regionalen Industrie und der Wissenschaft plädiert. Den Theorie-Praxis-Transfer und die wirtschaftliche Transformation der Region zu fördern: das waren ihm im Kontext der Hochschule wichtige Ansätze eines konstruktiven Handelns, das immer lösungsorientiert ausgerichtet war. Das Attribut „Macher“, fundiert und zukunftsorientiert, hat seine Art der Gestaltung in Magdeburg und auch an der Hochschule ausgezeichnet.
 
Die Hochschule trauert um Johannes Kempmann mit seiner Ehefrau Marianne Tritz-Kempmann. Wir verlieren mit ihm, den eine schwere Erkrankung aus vielschichtigen Lebensplanungen grausam herausgerissen hat, ein unersetzbares Mitglied unserer akademischen Welt.
 
Rektorin Prof. Dr. Manuela Schwartz im Namen der Hochschulleitung und des Kuratoriums 

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