Förderbilanz des DAAD: bundesweit Platz 3 für die Hochschule

Bundesweit Platz 3 in der DAAD-Förderbilanz – nach Fördersumme pro Kopf der Studierenden. Grafik: Katja Medorn

Bundesweit Platz 3 in der DAAD-Förderbilanz – nach Fördersumme pro Kopf der Studierenden. Grafik: Katja Medorn

Anhand der im Januar 2026 vorgelegten Förderbilanz des DAAD für das Jahr 2024 flossen rund 4,8 Millionen Euro in Stipendien, Projekte und Programme der Hochschule Magdeburg-Stendal. Auf die Anzahl der Studierenden berechnet sind das 915 Euro pro Kopf. Das bedeutet in dieser Statistik Platz 3 hinter der Hochschule Schmalkalden (1.273 Euro) und der Hochschule Karlsruhe (1.128 Euro).

Von den Mitteln, die 2024 an die Hochschule gingen, entfällt der größte Anteil auf die Förderung des transnationalen Bildungsprojektes German Jordanien University. Von den rund 4,4 Millionen standen allein 2,7 Millionen Euro für Stipendienprogramme zur Verfügung. So konnten 2024 insgesamt 665 Stipendien vergeben werden. 700 bis 800 Studierende aus Jordanien verbringen pro Jahr zwei obligatorische Semester in Deutschland: ein Semester an einer fachlich geeigneten Hochschule in Deutschland und ein Semester als Praktikum in einem Unternehmen. Die Steuerung des Projektes obliegt seit dessen Beginn im Jahr 2005 der Hochschule Magdeburg-Stendal und dem in Magdeburg ansässigen Projektbüro. Zum Netzwerk in Deutschland gehören 120 Hochschulen und ungefähr 2.000 Unternehmen. GJU-Projektleiterin und Hochschulrektorin Prof. Dr. Manuela Schwartz sieht für die Förderung u. a. einen Grund: „Dieses Netzwerk trägt signifikant zur Fachkräftesicherung in Deutschland bei.“

Weitere Mittel in Höhe von etwa 412.000 Euro flossen in unterschiedliche Programme zur Förderung internationaler Studierender, für Outgoings, lehrbezogene Aufenthalte im Ausland sowie in Weiterbildung und den Aufbau des internationalen Master-Studiengangs Entrepreneurship and Innovation Management.

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