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LOCATION:Hochschule Magdeburg-Stendal | Standort Stendal | Haus 3 | Raum 0.05
SUMMARY:Deutsche Klassik, eine [Winckelmanns] schwule Erfindung (Die Welt, 18.4.2017)
DESCRIPTION:In den beiden Jubiläumsjahren 2017/18 Winckelmanns gab es Ausstellungen zu Winckelmann in Weimar, in Berlin, in Wörlitz, in Moritzburg, in Chiasso/Neapel, in Rom und zuletzt kooperativ in Kamenz und Stendal die Ausstellung „Winckelmann &amp; Lessing“, die ab Dezember in Stendal zu sehen ist. Anlass für den Vortrag ist die öffentlich Resonanz in der BRD v.a. auf die Weimarer Ausstellung „Winckelmann. Moderne Antike“ und auf die Berliner Ausstellung: „Winckelmann. Das göttliche Geschlecht“ (Schwules Museum). Schon nach der Ermordung Winckelmanns in Triest 1768 fand Winckelmanns Biographie ein besonderes Interesse. Doch eindeutiger und entschiedener wird Winckelmann heute medial als der Homosexuelle des 18. Jahrhunderts, ja als „schwule Ikone“ identifiziert. Das früher Nebenbei-Gesagte und -Erzählte über Winckelmanns erotisches Leben wird in der heutigen Gender-Debatte in den Vordergrund gestellt. Im Vortrag wird versucht, die Begründbarkeit einer „schwulen Lesart“ Winckelmanns zu diskutieren, indem der Typologie, die in der der Identifizierung Winckelmanns als „Homosexueller“ enthalten ist, die Individualität Winckelmanns gegenübergestellt wird.
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