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Aktuelle Veranstaltungen
"Paul Löbe. Ein Leben für die Demokratie". Buchlesung und Gespräch mit der Autorin Victoria Krummel und Stephan Zänker (Weimarer Republik e.V.)
Schauwerk (26.11.2026, 19 Uhr)

Enttäuschte Abkehr von demokratischen Institutionen, unzureichende Antworten der Politik auf Krisen, demokratisch gewählte Demokratiefeinde in Parlamenten – all das belastete die Weimarer Republik schwer und führte mit zu ihrem Scheitern. Kann ihre Geschichte uns Orientierung für gegenwärtige Herausforderungen unserer freiheitlichen Demokratie bieten?
Am 26. November 2026 um 19.00 Uhr lädt die Hochschule Magdeburg-Stendal ins Schauwerk zu einer Lesung mit anschließendem Gespräch ein. Im Mittelpunkt steht die aktuelle Biografie „Paul Löbe – Ein Leben für die Demokratie“ von Victoria Krummel. Der heute weithin vergessene Reichstagspräsident stand dem Weimarer Parlament fast die gesamte Zeit über vor – bis Hermann Göring ihn 1932 ablöste. Wie ging der „oberste Parlamentarier“ und Sozialdemokrat gegen die Republikverächter von rechts und links vor? Wie erlebte Paul Löbe das Scheitern des Weimarer Parlamentarismus? Und welche Schlüsse zog er beim demokratischen Neubeginn nach 1945 daraus?
Im Anschluss an die Lesung mit Original-Audiomitschnitten von Paul Löbe diskutiert Victoria Krummel mit Stephan Zänker (Weimarer Republik e.V.) über Kontinuitäten und Brüche demokratischer Praxis und über Schlussfolgerungen für unsere politische Kultur. Moderieren wird Ralf Lottmann (Professor für Gesundheitspolitik) von der Hochschule Magdeburg-Stendal.
Wann? 26.11.2026, 19 Uhr
Wo? Schauwerk, Breiter Weg 28, 39104 Magdeburg
Buchlesung mit Astrid Kreibich "Rotstrick". Ein Flucht-, Haft- und Wenderoman
Hochschulbibliothek Magdeburg (10.11.2026, 18 Uhr)


35 Jahre Deutsche Einheit und noch nicht sind alle Geschichten erzählt – Astrid Kreibich liest aus ihrem Flucht- Haft- und Wenderoman „Rotstrick“
Nach mehr als dreißig Jahren geeintes Deutschland erzählt die biografische Geschichte mit originalen Briefen aus der Politischen Haft der DDR vom Freiheitsdrang zweier junger Studierender, die sich gegen das bestehende System auflehnen und mit den Konsequenzen des Freiheitsentzugs zu kämpfen haben. Ihr Briefwechsel schildert die zermürbenden Erfahrungen und die Kuriositäten innerhalb und außerhalb der Gefängnismauern und stellt zugleich den Überlebensfaden zwischen den Protagonisten dar. Verwoben werden diese Zeitzeugnisse mit Vor- und Rückblenden der Geschehnisse und den traumatischen Folgen, die auch drei Jahrzehnte später noch spürbar sind.
Wann? 10. November 2026, 18 Uhr
Wo? Hochschulbibliothek Magdeburg, Breitscheidstraße 2, Haus 1, EG
Horst Faas - Ein Bildjournalist im Kalten Krieg
Hochschulbibliothek Magdeburg (27.10.2026, 18 Uhr)
Berthold Petzinna stellt seine Biographie von Horst Faas vor. Der Fotograf (1933-2012) und Pulitzer-Preisträger (1965) ist vielen besonders für seine Vietnam-Kriegsfotographie bekannt.
In seinem Vortrag wird Professor Petzinna einen Bezug zur Ausstellung "UNICEF Foto des Jahres - Kinder. Die Gegenwart der Zukunft"herstellen, welche zeitgleich in der Hochschulbibliothek ausgestellt wird.
Wann? Dienstag, 27.10.2026, 18 Uhr
Wo? Hochschulbibliothek Magdeburg, Schulungsraum im Erdgeschoss von Haus 1, Breitscheidstraße 2 in 39114 Magdeburg
Buchbesprechung: Lesung und Diskussion – „Die Wut die bleibt“ von Mareike Fallwickl
Hochschulbibliothek Magdeburg (26.10.2026, 16 Uhr)
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Netzwerk Mosaik der Hochschule:
Josephine Heusinger und Lenja Vogt lesen aus Mareike Fallwickls Buch: Die Wut, die bleibt.
Als sich Helene, Mutter von drei Kindern, beim Abendessen ohne ein Wort vom Balkon in den Tod stürzt, ist ihre Familie im Ausnahmezustand. Plötzlich fehlt alles, was sie bisher zusammengehalten hat: Liebe, Fürsorge, Sicherheit – und eine Person, die wie selbstverständlich die Care-Arbeit übernimmt. In ihrem feministischen Roman skizziert die Autorin Mareike Fallwickl auf drastische Weise, was geschieht, wenn eine erschöpfte Mutter aufgibt, beschreibt die Lücken, die sie hinterlässt und die weibliche Wut, die bleibt. Im Anschluss an die Lesung laden wir die Zuschauer:innen dazu ein, gemeinsam darüber zu sprechen, welche gesellschaftlichen Strukturen durch den Roman sichtbar und welche Fragen an unser Zusammenleben gestellt werden. Wie prägen gesellschaftliche Rollenbilder unser Verständnis von Weiblichkeit? Warum bleibt Care-Arbeit häufig unsichtbar und ungleich verteilt? Welche Folgen hat Mental Load für Betroffene? Und warum wird psychische Gesundheit – insbesondere im Kontext von Mutterschaft und Fürsorge – noch immer zu selten gesellschaftlich und politisch thematisiert?
Wann? 26. Oktober 2026, 16 Uhr
Wo? Hochschulbibliothek Magdeburg, Schulungsraum im EG
Start des h2-Buchklub
Hochschulbibliothek Magdeburg (14.10.2026, 16 Uhr)

Wir starten offiziell mit unserem h2-Buchklub.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Das Wichtigste zum Buchklub klären wir hier gemeinsam.
Meldet euch gern per Mail an: bibliothek@h2.de
Wann: 14.10.2026 | 16 Uhr
Wo: Bibo-Lounge, 1. OG, Hochschulbibliothek Magdeburg
Kalligraphie-Ausstellung zum Grundgesetz
Magdeburg (1.10. - 30.10.2026)
Neun Frauen von der Kritzelstube Magdeburg haben sich in ihren künstlerischen Arbeiten dem Grundgesetz gewidmet. "Unser Anliegen ist es, mit unseren kalligrafischen Bearbeitungen die Bedeutung der ersten 19 Artikel des Grundgesetzes - die Grundrechte - zu unterstreichen." so Regine Steinwerth von der Kritzelstube.
Die Ausstellung läuft vom 1. bis 30. Oktober 2026 in der Hochschulbibliothek Magdeburg.
Zur Vernissage am 1. Oktober um 16.30 Uhr sind alle Anwesenden eingeladen, sich kurz in die Kalligraphie einführen zu lassen.
Dabei können im Selbstversuch einzelne friedens- und demokratiebezogene Begriffe in Schönschrift, Fraktur, Süterlin etc. unter fachkundiger Anleitung auf's Papier gebracht werden.
September 11, 2001. The Day That Changed the World
Posterausstellung in Stendal (14.8.–11.11.2026) und Magdeburg (25.8.–9.10.2026)

Die Hochschulbibliothek erinnert an die Ereignisse des 11. September 2001 mit einer Ausstellung des 9/11 Memorial & Museum, New York.
Die Ausstellung thematisiert die Geschichte des 11. September, seine Ursprünge und seine anhaltenden Auswirkungen. Sie beleuchtet die Folgen des Terrorismus auf Einzelpersonen und Gemeinschaften auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene und fördert das kritische Denken über das Vermächtnis von 9/11.
Auf 14 Postern finden sich sowohl Archivbilder als auch Abbildungen von Exponaten aus der Dauerausstellung des 9/11 Memorial & Museum mit erläuternden Texten (engl.)
Die Ausstellung kann an beiden Standorten der Bibliothek besucht werden. Bitte beachten Sie die unterschiedlichen Ausstellungszeiträume!
| Stendal | Magdeburg | |
|---|---|---|
Wo | Osterburger Str. 25 | Breitscheidstr. 2 |
Wann | 14. August - 11. November 2026 | 25. August - 9. Oktober 2026 |
Wir laden alle Interessierten herzlich ein, die Ausstellung zu besuchen.
Lehrerinnen und Lehrer können auf Materialien des 9/11 Memorial & Museum zurückgreifen, um die Ausstellung in den Unterricht einzubinden.
Für weitere Auskünfte steht Ihnen Sibylle Wegener gern zur Verfügung
Die gelenkte Frei-Zeit. DDR-Lebenswelten in der Ära Honecker.
Posterausstellung in Stendal (7.7.–13.8.2026) und Magdeburg (18.8.–30.9.2026)

Im Juli, August und September 2026 zeigen wir eine Ausstellung des Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V., sie läuft vom 18.08. bis 30.09.2026 an unserem Magdeburger Standort.
Die Wanderausstellung versteht sich mit 19 gestalteten Tafeln als einen Beitrag zur Aufarbeitung des DDR- Alltagslebens und hinterfragt, inwieweit der „sozialistische Arbeiter- und Bauernstaat“ in der zweiten Hälfte seines Bestehens eine „NISCHENGESELLSCHAFT“ war. Für die meisten DDR-Bürger entwickelten sich Freizeit- und Hobbyaktivitäten lange Zeit scheinbar unbeeinflusst von der Staatspolitik. Im Privatleben, im Freundeskreis und im Verein, der im offiziellen DDR-Deutsch Vereinigung hieß, herrschte eine relative Unbekümmertheit gegenüber den Lenkungsversuchen der SED-Machthaber. Aber wie frei war die FREI-ZEIT im Osten Deutschlands wirklich?
Bereits hinter uns liegt die Ausstellungseröffnung am 7. Juli 2026 um 18 Uhr in der Stendaler Bibliothek. Wir freuten uns, dass zur Eröffnung Helge Schinkel vom Briefmarkenverein Stendaler Roland e.V. aus eigenem Erleben zu DDR-Zeiten berichtete.
Außerdem steuerten die Vereinsmitglieder eine kleine Ausstellung von DDR-Marken bei. Besucher der Ausstellungseröffnung konnten auch Briefmarkenalben mitbringen und deren Wert schätzen lassen.
Die Ausstellung "Die gelenkte Frei-Zeit" kann noch bis 13. August zu den Öffnungszeiten der Bibliothek in Stendal besucht werden.
Anschließend dann in Magdeburg ab dem 18. August Mo-Fr von 9 bis 19 Uhr.
Kontakt
Sibylle Wegener
Bestandsvermittlung, Führungen und Schulungen, Veranstaltungen
Tel.: (0391) 886 42 48
E-Mail: sibylle.wegener@h2.de
Ort: Campus Stendal, Haus 1

