Personalien

Im Rahmen der Personalien stellen sich regelmäßig neue Professorinnen, Professoren und Beschäftigte der Hochschule sowie ihre Tätigkeitsfelder vor.

2022

Neu im Januar 2022

Künstliche Intelligenz in der Lehre

Foto von Christoph Bruch

Seit Januar ist Christoph Bruch Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Am Standort Stendal ist er Teil des Projektteams ZAKKI. Die Abkürzung steht für Zentrale Anlaufstelle für innovatives Lehren und Lernen interdisziplinärer Kompetenzen der Künstlichen Intelligenz (KI). Zu seinen Aufgaben gehören die Entwicklung und Erprobung innovativer Lerninhalte und -formate zur Anwendung von KI und ihrer kritischen Betrachtung in Sozial-, Bildungs-, Gesundheits- und Geisteswissenschaften. Weiterhin geht es um die -Entwicklung und Aufbereitung von Studieninhalten und -formaten zur ethischen Einschätzung soziotechnischer Systeme und ihrer Auswirkungen auf das Menschsein sowie um kritisches Denken im Kontext mit KI. Seine vorherige Station passt gut zur neuen Stelle. 2020 und 2021 hat Bruch, der in der Uckermark aufgewachsen ist, an der Hochschule Neubrandenburg als Wissenschaftlicher Mitarbeiter den Aufbau des digitalen Innovationszentrums begleitet. Themen waren dort Digitalisierung im ländlichen Raum, Digitalisierung in der Sozialen Arbeit und Künstliche Intelligenz in der Landwirtschaft. Studiert hatte Christoph Bruch Unternehmensmanagement an der HNE Eberswalde, es folgten der Master in Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Wismar und ein berufsbegleitender Master für Kommunalwirtschaft wieder in Eberswalde. An seiner jetzigen Arbeitsstelle schätzt der 33-Jährige das sehr offene und familiäre Arbeitsumfeld und die vielen Anknüpfungspunkte aufgrund der Fächervielfalt.

2021

Neu im Oktober 2021

Recht in der Sozialen Arbeit

Foto: Thomas Tiltmann

Bereits seit dem Oktober 2021 ist Prof. Dr. Jörg A. Meier als Professor für Recht an der Hochschule Magdeburg-Stendal tätig. Mit dem neuerlichen Ruf konnte er für die Landeshauptstadt gewonnen werden. Zuvor war Prof. Meier u. a. als Studiengangleiter und als BAföG-Beauftragter an der Hochschule Merseburg aktiv. Als Vertretungsprofessor leitete er davor den Lehrstuhl für Berufspädagogik und berufliche Rehabilitation an der Technischen Universität Dortmund. In langjähriger Lehr- und Forschungstätigkeit am Institut für Berufspädagogik der Leibniz Universität Hannover und an der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg nahm er insbesondere rechtlich-organisatorische Fragestellungen am Übergang Schule – Beruf in den Blick. Ein weiteres Arbeitsfeld umfasst den Bereich Bildung und Teilhabe in beruflichen und vorberuflichen Settings in den Dimensionen der Jugendberufshilfe. Der publikationsstarke Professor begleitet den Runden Tisch Produktionsschule seit dessen Gründung wissenschaftlich und moderiert nunmehr dieses Bund-Länder-Gremium, das seit dem Jahr 2008 die Interessen der Akteure aus den Landes- und Bundesministerien bündelt, um die Einführung und Entwicklung von Produktionsschulen in den Bundesländern zu (be-)fördern. In seiner derzeitigen Professur richtet sich sein Forschungsinteresse auf die Professionalisierung der Sozialen Arbeit. Im Zentrum stehen dabei Fragestellungen der sozialpädagogischen Berufsbildungsforschung sowie zur Didaktik der Sozialpädagogik. Im Mittelpunkt der sozialrechtlich ausgerichteten Erkenntnisorientierung seiner Professur stehen zudem Teilhabe- und Gerechtigkeitsfragen. Meier hatte nach dem Abitur in seiner niedersächsischen Geburtsstadt Esens in in Freiburg i.Br. und Hannover studiert. Es folgte die Promotion an der Leibniz Universität in Hannover.

Journalismus und digitale Innovation

Foto von Jonas Schützeneder

Foto: Pressestelle der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (Schulte Strathaus)

Dr. Jonas Schützeneder hat zu Beginn des Wintersemesters an der Hochschule Magdeburg-Stendal die Vertretungsprofessur Journalismus und digitale Innovation übernommen. Der gebürtige Passauer will in seiner Lehrtätigkeit die Journalismus-Studiengänge in Magdeburg weiter voranbringen und dabei einen Schwerpunkt auf die Entwicklung kreativer journalistischer Formate, insbesondere via Social Media setzen. Den Studierenden will der 30-Jährige ein forderndes, aber gutes und konstruktives Studium ermöglichen. An Praxiserfahrung mangelt es ihm nicht. Parallel zu seinem Bachelor-Studium an der Uni Passau absolvierte er die Redakteursausbildung bei der Passauer Neuen Presse durch ein Stipendium am Institut für Journalisten Passau e. V. Es folgte ein Jahr in München als Landtagskorrespondent und Sport-Reporter beim FC Bayern und der Fußball-Nationalmannschaft sowie eine Station bei der britischen Performgroup, die digitale Sportinhalte in Deutschland vermarktet. Seit 2019 gehört er zum Redaktionsteam der Fachzeitschrift Communicatio Socialis und Postdoc im internationalen DFG-Forschungsprojekt Innovations in Journalism. Zudem war Schützeneder als (Freier) Redakteur im In- und Ausland für SPOX, NBA Germany, N24 und verschiedene Zeitungen tätig. 2016 schloss er das Masterstudium Journalistik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) ab, gefördert u.a. im Journalistischen Förderprogramm der Hanns Seidel Stiftung. An der KU promovierte er zum Thema „Profitrainer zwischen Sportjournalismus und Sportkommunikation“. In Magdeburg arbeite er weiter an eigenen Forschungsprojekten zum Thema Innovationen, vor allem zu Aspekten KI und Social Media.

Neu im September 2021

Die Lehre weiterentwickeln

Foto von Klaas Brandt

Unsere Gesellschaft entwickelt sich stetig weiter: alles wird digitaler, überall sprüht es nur so vor neuen Innovationen. Daran muss sich auch die Lehre an Hochschulen anpassen und dafür hat Klaas Brandt seine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „H2 D2“ der Hochschule Magdeburg-Stendal angetreten. In diesem Projekt sollen innovative Lehr- und Lernformate in sogenannten „Lehr-Lern-Laboren“ konzipiert, erprobt und analysiert werden – um sie dann in direkt in die Hochschullehre zu übertragen. Insgesamt gibt es fünf verschiedene Labore, die unterschiedliche Themenbereiche für neue Formate abdecken. In Labor Nummer fünf ist Brandt mit dabei – er kümmert sich dort um die Begleitforschung des Projekts. Konkret bedeutet das, gemeinsam mit den einzelnen Arbeitsgruppen stetig in Kontakt zu sein, über Ziele und Fortschritte zu reflektieren, gegebenenfalls Änderungen vorzunehmen. Darauf ist Brandt durch seinen beruflichen Hintergrund bestens vorbereitet. Bevor der 39-Jährige vor einem Monat seine Stelle an der Hochschule antrat, war er im Evaluationsbüro an der Medizinischen Hochschule in Hannover tätig. Auch wenn aktuell noch ein „gewaltiger Haufen Arbeit“ auf dem Tisch liege, freut sich Brandt auf das Mitwirken am Projekt, denn alle Beteiligten seien mit Herzblut bei der Sache. Wann genau die ersten Ergebnisse des Projekts merkbar sind, ließe sich nicht so genau sagen. Schon bald könne es erste Teilergebnisse geben, die aber konstant angepasst und verbessert werden.

Neu im August 2021

Professor für Gesundheitspolitik

Foto: Alexander Rentsch

Nach einem Jahr Vertretungsprofessur ist Prof. Dr. Ralf Lottmann seit August diesen Jahres fest als Professor für Gesundheitspolitik an der Hochschule Magdeburg angestellt. Mit einer Art „Brückenprofessur“ agiert er dabei in diversen Studiengängen im Fachbereich Soziales, Gesundheit und Medien: Sozial- und Gesundheitspolitik, Pflege, Alter(n) und Forschung – all dies kommt für ihn zusammen. Darauf ist Lottmann durch seinen sehr vielseitigen beruflichen Werdegang aber bestens vorbereitet. Nach abgeschlossenem Studium der Soziologie arbeitete er im Bereich der Gesundheitsförderung und in der ambulanten Pflege. Elf Jahre war er dann als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag tätig, vorwiegend in der Gesundheits-, Senioren- und Demografiepolitik. Zu Diversität, Alter und Pflege führte er Forschungsprojekte durch. Diese Erfahrung führte ihn anschließend als Marie-Skłodowska-Curie Fellow an die University of Surrey in Großbritannien – und nun nach Magdeburg.

An der Hochschule möchte sich Lottmann einbringen. So ist er neben seiner Professur auch Mitglied im Fachbereichsrat und dieses Semester wurde er zum Prodekan gewählt. Im Institut für Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten forscht er gemeinsam mit weiteren Kollegen an Themen zur Gesundheitsversorgung. Im ersten Jahr setze man einen Fokus auf die Pflege und den Fachkräftemangel. Hierbei ist Lottmann der Freiraum für Forschung und die gegenseitige Unterstützung bei entstehenden Forschungsprojekten wichtig.

Aktuell freue sich Lottmann sehr über den direkteren Kontakt mit Kollegen und Studierenden, die er jetzt nicht mehr nur in Kacheln auf Zoom sieht. Wenn er gerade mal nicht arbeitet oder von Berlin nach Magdeburg pendelt, hält er sich gerne fit: am Liebsten auf Fahrradtouren rund um die Elbe.

Verbindungsbüro an der Hochschule: Eric Heinecke

Foto von Eric Heinecke

Pro Jahr verlassen rund 1.000 Absolventinnen und Absolventen die Hochschule Magdeburg-Stendal in Richtung Berufsleben. Ab diesem Punkt sind sie Alumni – Ehemalige. Idealerweise ist das Verlassen der Hochschule aber kein Abschied für immer, denn sowohl für die Institution als auch für die Alumni ergeben sich Vorteile beim gegenseitigen Kontakthalten. Während die Alumni von einer Unterstützung bei der Jobsuche, der Forschung oder schlicht beim Knüpfen sozialer Kontakte profitieren können, freut sich die Hochschule wiederum, wenn die einstigen Zöglinge später einmal als Referenten, Praktikumsgeber oder Förderer zurückkehren. Um dieses Netzwerk zusammen mit seiner Stendaler Kollegin Katrin Hlawati am Leben zu erhalten und weiterzuentwickeln, wurde Eric Heinecke als neuer Alumni-Koordinator am Campus Magdeburg eingestellt. Er selbst ist zwar kein Alumnus der Hochschule, sondern absolvierte sein Studium der Politikwissenschaft und Soziologie auf der westelbischen Seite an der Otto-von-Guericke-Universität; trotzdem fand er sich an der Hochschule schnell zurecht und weiß aufgrund seiner Erfahrungen im Projektmanagement und der Gründungsberatung, worauf es bei der Netzwerkarbeit ankommt. Ein weiteres Thema, welches ebenfalls eng mit der Alumni-Arbeit verzahnt ist und in seinen Aufgabenbereich fällt, ist das Fundraising, also die Einwerbung von Spenden, zum Beispiel für den Ausbau des Sportangebots oder für öffentliche Veranstaltungen. Eric Heinecke freut sich auf die vor ihm liegenden Aufgaben und über die Unterstützung durch seine Kolleginnen und Kollegen der Hochschulkommunikation.

Neu im Juni 2021

Die Zukunft im Blick: Julia Zigann

Foto von Julia Zigann

Bis zum Jahre 2030 soll die Hochschule Magdeburg-Stendal im Bereich Energie und Mobilität klimaneutral sein. Um dieses Ziel in die Wege zu leiten, dafür ist Julia Zigann seit Mitte Juni als neue Klimaschutzmanagerin an der Hochschule angestellt. Zwei Jahre hat die 27-Jährige nun Zeit, um ein Klimaschutzkonzept zu entwickeln, das danach konsequent vor Ort umgesetzt wird. Im ersten Schritt ist dafür eine Analyse des Istzustandes aktueller Verbräuche vonnöten, was hochschulrelevant, eventuell zu viel oder gar vermeidbar ist. Danach geht es um die Festsetzung konkreter Maßnahmen zur Verbesserung dieser Ausgangssituation. Auf diese Aufgabengebiete ist Zigann durch ihr Studium aber bestens vorbereitet: An der Hochschule schloss sie zuerst einen Bachelor in Recycling und Entsorgungsmanagement, dann einen Master in Ingenieurökologie ab. Dabei musste sie schon öfter Unternehmen auf ihren ökologischen Fußabdruck untersuchen. Nun, wo die letzten Formalitäten erledigt sind, geht es für Zigann jetzt richtig los – sie zeigt sich motiviert und gespannt. Die Mitarbeitenden der Hochschule auf Augenhöhe zu erleben, ist für die langjährige Studentin ein „angenehmer Perspektivwechsel“. Wichtig ist es ihr, alle Mitarbeitenden von ihrem Vorhaben zu überzeugen und mitzunehmen: „Denn Klimaschutz ist Teamarbeit, als Einzelkämpferin kann man das nicht schaffen“.

Neu im Mai 2021

Attraktiver werden für professorales Personal: Dr. Doris Holtmann

Dr. Doris Holtmann

Seit Mai arbeitet Dr. Doris Holtmann als Projektleiterin für das aus dem Bund-Länder-Programm „FH-Personal“ geförderte Verbundprojekt CASE@Sachsen-Anhalt – Center of Advanced Scientific Education. Dieses Projekt soll Sichtbarkeit und Attraktivität aller vier sachsen-anhaltischen Hochschulen für angewandte Wissenschaft als attraktiver Arbeitgeber für professorales Personal stärken und die wissenschaftliche Nachwuchsförderung entwickeln. Doris Holtmann hat nach dem BWL-Studium in Bielefeld unter anderem in einer Unternehmensberatung sowie wissenschaftlich gearbeitet – am Internationalen Institut für Management an der Europa Universität Flensburg und am Institut für Personal und Arbeit an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg. Zuletzt war sie Referentin für Wissens- und Technologietransfer im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Brandenburg. Darüber hinaus engagiert sich Dr. Holtmann ehrenamtlich als Jurymitgleid, insbesondere im Bereich Promotionsstipendien, beim Studienförderwerk der Stiftung der Deutschen Wirtschaft. Die gebürtige Westfälin, die seit mehr als 25 Jahren in Potsdam zu Hause ist, erkundet jetzt nach der Arbeit Magdeburg und Umgebung auf dem Rad.

Neu im April 2021

Sinnvolle Designobjekte für die Pflege: Max Erdmann

Foto von Max Erdmann

Seit April dieses Jahres ist Max Erdmann als Designer an der Hochschule Magdeburg-Stendal tätig. Die Hochschule ist für den 29-Jährigen allerdings kein unbekannter Ort. Nach seiner Ausbildung zum Tischler absolvierte Erdmann bereits sein Bachelorstudium in Industrial Design an der hiesigen Hochschule. Den „grünen und modernen Campus“ schätzte er schon während seines Studiums. Ein gefördertes Projekt aus dem Bundesprogramm „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“ führte ihn schließlich zurück zu seiner einstigen Bildungsstätte. Der gebürtige Magdeburger unterstützt das Projekt „Pflegebadewanne“, eine innovative Sanitärlösung für den Pflege- und Gesundheitsbereich. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem die strategische Konzeptionierung und Gestaltung des Produktes. An der Entwicklung eines solchen Produktes mitzuwirken, „das die Arbeit von Menschen erleichtern und zur Verbesserung der Hygiene im Pflegebereich beitragen wird“ ist dabei seine größte Motivation. Sein Ziel ist es „mit Abschluss des Projektes etwas geschaffen zu haben, das zweckmäßig so gut gestaltet ist, dass es tatsächlich Anwendung findet.“ Erdmann freut sich auf die „neuen, spannenden Herausforderungen“ innerhalb des Projektes und fühlt sich „im gewohnten Umfeld und mit vertrauten Gesichtern“ an der Hochschule Magdeburg-Stendal sehr wohl.

Einsatz für Chancengleichheit: Lisa Pippirs

Foto von Lisa Pippirs

Die Hochschule Magdeburg-Stendal setzt sich aktiv für eine ausgewogene Repräsentation von Frauen und Männern ein. Unterstützt wird sie dabei seit April diesen Jahres auch von Lisa Pippirs. Die gebürtige Gardelegenerin ist als Referentin für Chancengleichheit im gleichnamigen Servicebereich der Hochschule Magdeburg-Stendal tätig. Dort unterstützt sie vor allem das landesweite Projekt FEM POWER, über das verschiedene Maßnahmen und Projekte realisiert werden, um Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung zu verbessern. Pippirs wirkt unter anderem an der Entwicklung eines Chancengleichheitskonzepts mit: „Chancengleichheit ist für mich ein absolutes Leidenschaftsthema und begleitet mich schon seit dem Studium. In beiden Abschlussarbeiten beschäftigte ich mich mit Gleichstellungsarbeit bzw. Gleichstellungspolitik.“ Nach ihrem Masterabschluss in Sozialwissenschaften an der Universität Magdeburg arbeitete die 26-Jährige zunächst für ein Verbundprojekt, das sich für Mädchen in naturwissenschaftlich-technischen Berufen einsetzt. Ein Thema, dem sie sich nun auch an der Hochschule widmet. Freie Zeit genießt Lisa Pippirs aktuell am liebsten im Herrenkrugpark auf Inlinern oder auf ihrem Balkon, wo sie sich an ihrem selbst gebauten Hochbeet erfreut.

Neu im Januar 2021

IT-Sicherheit und Vereinheitlichung vorantreiben: Andreas Hösel

Foto von Andreas Hösel

Andreas Hösel ist 49 Jahre alt und leitet seit Januar 2021 den Servicebereich IT und Medientechnik an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Hier stellt er sich in einem Steckbrief vor.

Mein Arbeitsplatz:
Ich arbeite auf dem „Grünen Campus“ in Magdeburg. Die Umgebung empfinde ich als sehr angenehm. Nach etlichen Jahren in Berlin Mitte ist das eine positive Veränderung für mich.

Daran arbeite ich zurzeit:
Ich stelle erst einmal viele Fragen und lerne jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter im Gespräch kennen. Auch die ersten Projekte durfte ich bereits starten – so führen wir zum Beispiel eine neue Helpdesk- und Projektmanagement-Software ein und vereinheitlichen die zentrale Userverwaltung der Hochschule.

So kam ich zur Hochschule:
Nach über 20 Jahren in Hannover und Berlin wollte ich wieder in meiner Heimatstadt Magdeburg arbeiten. Da mich mein bisheriger Job beim TUI-Konzern sehr ausgefüllt hat, war ich sehr wählerisch. An der Hochschule habe ich ein neues Tätigkeitsfeld gefunden, welches sehr vielfältig und anspruchsvoll ist und mir viel Spaß macht.

Das mag ich besonders:
Der Campus und die Mensa sind sehr attraktiv. Von der Zusammenarbeit im Team und mit den anderen Bereichen bin ich sehr begeistert. Die Arbeitsatmosphäre ist locker und motivierend.

Das würde ich gern verändern:
Ich würde gern die heterogen gewachsene IT-Landschaft an wichtigen Stellen so weit wie möglich vereinheitlichen und der IT-Sicherheit einen hohen Stellenwert einräumen.

Wäre ich Wissenschaftsminister:
Dann würde ich mich für die Stärkung der Hochschullandschaft und eine langfristig gesicherte Finanzierung der Hochschulen in Sachsen-Anhalt einsetzen. Außerdem würde ich den Praxisbezug des Studiums weiter stärken und Kooperationen mit Unternehmen im Land unterstützen.

Das mag ich an Magdeburg:
Ich mag die Elbe und die Menschen mit ihrer direkten, aber ehrlichen Art. Weiterhin finde ich die relativ kurzen Wege angenehm und das große Freizeitangebot sehr gut. Besonders sind für mich die vielen Open-Air-Veranstaltungen im Sommer. Auch die Größe der Stadt finde ich optimal.

Und das nicht:
Aktuell sind die vielen Straßenbaustellen nervig. Und die Otto-Imagekampagne finde ich nicht so gelungen, aber das ist sicher Geschmacksache.

Hierhin verschlägt mich der Feierabend:
In einer der Kneipen und Bars rund um den Hassel oder mit dem Fahrrad entlang der Elbe.

 

 

 

2020

Neu im Dezember 2020

Priorität Nachhaltigkeit: Erik Janousch

Seit Anfang Dezember arbeitet Erik Janousch an der Hochschule Magdeburg-Stendal in einem Projekt, in dem es um Nachrüstbare Mehrschicht-Mikrokunststoff-Filtration geht. Der 33-Jährige kümmert sich auch um ökobilanzielle Betrachtungen, Qualitätskontrollen von Abfallströmen und die Bewertung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen. Dass er in diesem Bereich gelandet ist, überrascht nicht. Denn studiert hat Janousch Recycling und Entsorgungsmanagement an der Hochschule in Magdeburg. Nach erfolgreichen Jahren als Koch und bei der Bundeswehr hatte er das Fachabitur nachgeholt und sich für das Studium entschieden. Besonders gefällt ihm schon seit damals die Rohstoffwerkstatt. Diese Arbeitsgruppe, deckt eine große Bandbreite an Dienstleistungen, von Umweltbildung bis zur Untersuchung der Abfallgenese, ab und schafft Praxiserfahrungen für Studierende. In seiner Freizeit treibt der gebürtige Gardelegener viel Sport, was in letzter Zeit allerdings auf das Laufen beschränkt ist, und ist gern in der Natur unterwegs.

Unterstützung im Rektorat: Antje Wille

Foto von Antje Wille

Mit Antje Wille hat das Rektorat der Hochschule Magdeburg-Stendal seit Dezember eine tatkräftige Unterstützung gewonnen. Die 43-Jährige steht als Sekretärin tagtäglich der Rektorin zur Seite. Neben Terminkoordination und Sitzungsmanagement gehört auch die Vorbereitung von Veranstaltungen zu den Aufgaben von Antje Wille. Ihre guten Englischkenntnisse kann sie bei den Abstimmungen im internationalen Projekt der Hochschule „German-Jordanian University“ einsetzen. Dank ihres Fachwissens aus vorherigen beruflichen Stationen, unter anderem im Einkauf und in der Verwaltung einer Druckerei für die Pharmaindustrie, verlief ihr Start auf dem „schönen, bald auch wieder grünen Campus“ reibungslos. Privaten Ausgleich bieten ihr zwei Vorlieben: das Kochen für Freunde und Familie in Barleben und ihr Garten mit englischen Rosen von Rosenzüchter David Austin.

 

 

 

Neu im November 2020

Technik-Wissen weitergeben: Matthias Tietz

Mit den beruflichen Rahmenbedingungen beim Fernsehen war Matthias Tietz unzufrieden. Seit November arbeitet der Multimediaredakteur deshalb als Projektmanager Medientechnik an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Am Institut für Journalismus ist er für die Betreuung, Wartung und Installation der Medientechnik verantwortlich. Zudem kümmert sich der 35-Jährige um die Technik des Campusradios und betreut die Technikausleihe des Studiengangs Journalismus, wo Studierenden zum Beispiel Kameras für die Umsetzung ihrer Projekte erhalten. „Wir versuchen den Studierenden hilfreiche Ratschläge für den Umgang mit moderner Medientechnik zu geben.“ Als gelernter Mediengestalter Bild und Ton sowie studierter Medientechniker kennt Tietz sich mit dieser Technik gut aus. An der Hochschule möchte er seine Fähigkeiten weiterentwickeln, den Studierenden einen Berufsweg aufzeigen und den technischen Wandel mitgestalten.

 

 

 

Neu im Oktober 2020

Produktionswirtschaft und Logistik: Prof. Dr.-Ing. Fabian Behrendt

Die Hochschule Magdeburg-Stendal hat mit dem Wintersemester 2020/2021 im Fachbereich Wirtschaft Verstärkung bekommen. Prof. Dr.-Ing. Fabian Behrendt wurde auf die Professur für Produktionswirtschaft und Logistik berufen. Der ausgebildete Wirtschaftsingenieur ist zudem als Studiendekan am Fachbereich tätig und als Studiengangskoordinator Wirtschaftsingenieurwesen aktiv. Behrendt blickt auf eine langjährige Erfahrung als Geschäftsstellenleiter des produktionstechnischen Verbundes der Fraunhofer-Gesellschaft sowie als Forschungsmanagementleiter am Fraunhofer IFF in Magdeburg zurück. Der gebürtige Magdeburger hatte zuletzt als Professor für Industrial Engineering an der SRH Fernhochschule – The Mobile University gelehrt. Berufliche Herausforderungen sieht der 36-jähige Forscher insbesondere in den Themenstellungen der Industrialisierung und Digitalisierung der Produktion und Logistik sowie der Erprobung neuer technologischen Innovationen. In der Lehre setzt er sehr stark auf moderne Lehr-/Lernkonzepte und den Einsatz von digitalen Kollaborationstools zur Interaktion. Privat geht er gerne mit seinem Hund laufen oder in die Kletterhalle zum Bouldern und verbringt die Zeit mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen.

 

 

 

Der Feuchte auf der Spur: Prof. Dr. Claudia Fülle

Foto von Claudia Fülle

Wie plant man Gebäude so, dass sie trotz gutem Wärmeschutz keine Feuchteschäden bekommen? Dieser Frage geht Prof. Dr. Claudia Fülle nach. Seit Oktober 2020 ist sie an der Hochschule Magdeburg-Stendal als Professorin für Bauphysik tätig. Das Fach befasst sich unter anderem mit Wärme-, Brand- und Schallschutz. Fülles Spezialgebiet: Feuchteschutz. Die 42-Jährige beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit der Bauphysik. Sie studierte Bauingenieurwesen in Leipzig sowie Dresden und promovierte 2011 in der sächsischen Landeshauptstadt. Anschließend übernahm sie in Leipzig leitende Positionen im Bereich Bauphysik in verschiedenen Unternehmen. Das wissenschaftliche Arbeiten habe ihr aber schon immer Freude gemacht. „Mir ist eine gute, aktuelle und praxisnahe Lehre wichtig. Ich will die Studierenden für mein Fach begeistern. Zudem möchte ich forschen und mich in aktuelle Themen richtig vertiefen.“

 

 

 

Fortschritt mitgestalten: Tobias Kowalczyk

Sein Bachelorstudium an der Hochschule Magdeburg-Stendal blieb Tobias Kowalczyk als „schöne Erfahrung“ in Erinnerung. Im Oktober 2020 kehrte der 28-Jährige auf den Campus in Magdeburg zurück, um sich neuen Herausforderungen zu stellen: Als Betriebstechnikingenieur kümmert er sich seitdem um kleine Baumaßnahmen und übernimmt die Bauplanung sowie das Wartungsmanagement. Tobias Kowalczyks Ziel: „Ich will aktiv die Entwicklung und den Fortschritt an der Hochschule mitgestalten und dabei auch mich persönlich weiterbilden und weiterentwickeln.“ Vor seiner Anstellung an der Hochschule machte er unter anderen eine Ausbildung zum Industrieelektroniker für Automatisierungstechnik und studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule und der Otto-von-Guericke-Universität. Seinen Feierabend nutzt er für Koch- und Fernsehabende mit seiner Frau, zum Sport treiben oder für Onlinespiele mit Freunden.

 

 

 

"Bürokratisches" leichter machen: Annegreth Fritze

Foto von Annegreth Fritze

Bewerbungen für einen Studienplatz, Änderungen von Studierendendaten oder Anträge für eine Gasthörerschaft – all diese Unterlagen landen auf dem Tisch von Annegreth Fritze. Sie unterstützt seit Oktober 2020 das Immatrikulationsamt der Hochschule Magdeburg-Stendal am Standort Stendal. „Ich möchte alle ‚bürokratischen‘ Angelegenheiten der Studierenden so einfach wie möglich gestalten und eine nette und zuvorkommende Ansprechpartnerin sein, damit sich die Studierenden voll auf ihr Studium konzentrieren können“, sagt die 28-Jährige. Vor ihrer Tätigkeit an der Hochschule arbeitete sie unter anderem bei einem Wittenberger Chemieunternehmen als Assistentin der Werkleitung und bei einer Personalvermittlung für Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen in Berlin. In ihrer Freizeit kickt Fritze bei ihrem Heimatfußballverein in Havelberg – momentan herrscht jedoch Corona-Pause.

 

 

 

Neu im September 2020

Bekanntes Terrain neu erschließen: Prof. Dr. Christoph Damm

„Willkommen im Club der kreativen Weltverbesserer“ – mit diesen Worten wurde Prof. Dr. Christoph Damm von einem Kollegen der Hochschule über Twitter begrüßt. Seit September 2020 ist er als „Professor für Pädagogik in der Sozialen Arbeit“ an der Hochschule Magdeburg-Stendal tätig. Für den gebürtigen Haldensleber ist der Campus jedoch nicht unbekannt. Nach jahrelanger Tätigkeit als Bildungsreferent und im akademischen Bereich kehrt er an den Ort zurück, an dem er selbst Soziale Arbeit studierte. Sein Anspruch als Lehrperson ist es nun, die wissenschaftliche Ausbildung mit den Themen und Herausforderungen der pädagogischen Praxis zu verbinden. „Die Hochschule bietet mir die Möglichkeit, meine Leidenschaft für Lehre und Forschung in Einklang zu bringen mit meiner Verbundenheit zur Region.“ Wenn Christoph Damm seine Freizeit nicht gerade mit seiner Familie verbringt, ist er entweder bei einem FCM-Spiel oder in seinem Kleingarten, den er mit Freunden hegt und pflegt.

 

 

 

Neu im August 2020

Einsatz für die Gesundheit älterer Menschen: Annemarie Minow

„Ich möchte dazu beitragen, die gesundheitliche Lage von älteren Menschen in Sachsen-Anhalt zu verbessern.“ Dieses Ziel hat sich Annemarie Minow für ihre Arbeit an der Hochschule Magdeburg-Stendal gesetzt. Seit 17. August unterstützt sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin das Projekt PrimA LSA, wo sie u.a. Gründe für eine unzureichende Nutzung von Präventionsleistungen in der Altersgruppe 55 plus untersucht. Im niedersächsischen Stade aufgewachsen, verschlägt es Annemarie Minow nach ihrem Bachelorstudium in Hamburg schon einmal an die Hochschule: Hier absolvierte sie nicht nur ihren Master in „Gesundheitsfördernder Organisationsentwicklung“, sie arbeitete auch als Hiwi im Rektorat. Nach dem Studium arbeitete sie nebenberuflich als Lehrbeauftragte für Empirische Sozialforschung im Fachbereich Soziale Arbeit. „Durch meine Lehraufträge war ich nie ganz weg, aber es fühlt sich ein bißchen nach back to the roots an“, meint die 28-Jährige zu ihrer neuen Stelle an der Hochschule. Neben der Projektarbeit promoviert sie am Bereich Arbeitsmedizin der OvGU und führt dafür arbeitsphysiologische Untersuchungen beim Einsatz digitaler Assistenzsysteme für Montageprozesse durch. Ihre Freizeit genießt sie gerne im eigenen Schrebergarten.

Neu im Juli 2020

Digitalisierung vorantreiben: Tobias Mahlo

Tobias Mahlo will den Fortschritt in der Verwaltung der Hochschule Magdeburg-Stendal fördern. Als Verwaltungsleiter am Standort Stendal übernimmt er seit Juli vielfältige Aufgaben: Mahlo ist Ansprechpartner in administrativen Angelegenheiten, betreut die Campusentwicklung sowie die Modernisierung der Verwaltung und unterstützt die Vernetzung der Hochschule in der Region. Sein Spezialgebiet ist die Digitalisierung. „Ich stehe für eine neue Denkweise und hinterfrage Bestehendes. Das Schaffen eines modernen, digitalen Denkens ist mein übergeordnetes Ziel.“ Vor seiner derzeitigen Beschäftigung arbeitete der gebürtige Stendaler unter anderem als kaufmännischer Leiter sowie Digitalisierungsberater. Außerdem schloss Mahlo ein Studium im Medien- sowie Sportmanagement ab und erlangte einen Master of Business Administration. Zurzeit studiert er berufsbegleitend „Digitales Management und Transformation“.

Deutschlands Straßen sicherer machen: Niklas Genz

Die Sicherheit auf Deutschlands Straßen erhöhen – dieses Ziel hat sich Niklas Genz für seine Arbeit am Gründungsprojekt „InfraSen“ gesetzt. Im Rahmen des Projektes arbeitet er zusammen mit Lukas Falk an einem infrarotgesteuerten System, das Autofahrer vor Wild warnen und somit Unfälle verhindern soll. Seit Juli 2020 erhalten die beiden Projektleiter Unterstützung von der Gründungsberatung der Hochschule Magdeburg-Stendal und von ihrem Mentor Prof. Dr.-Ing. Przemyslaw Komarnicki, der am Institut für Elektrotechnik lehrt. Niklas Genz kümmert sich hauptsächlich um die technische Entwicklung des Produktes. Er erstellt das Konzept und den Prototypen und wird die Herstellung der ersten Geräte organisieren. Seinen Feierabend nutzt der 28-Jährige für einen Stopp beim Späti und einen Spaziergang durch die Altstadt oder den Stadtpark. Außerdem geht er gern joggen.

Eigene Idee verwirklichen: Lukas Falk

Die Gründer- und Transferförderung der Hochschule Magdeburg-Stendal betreut rund 30 Gründungsinitiativen. Seit Juli ist „InfraSen“ eine von ihnen. Lukas Falk leitet zusammen mit Niklas Genz das Gründungsprojekt. Beide entwickeln ein infrarotgesteuertes System, das die Anzahl an Wildunfällen verringern soll. Bei der Produktentwicklung werden sie von Mentor Prof. Dr.-Ing. Przemyslaw Komarnicki unterstützt, der am Institut für Elektrotechnik lehrt. Falks Aufgabe ist vor allem das Knüpfen von Geschäftskontakten für das zukünftige Produkt. Für den 29-Jährigen ist das Projekt eine Rückkehr an die Hochschule. 2019 schloss er seinen Master im Studiengang Risikomanagement am Campus Stendal ab. Die Entscheidung für die Arbeit an der Hochschule fiel ihm und seinem Projektpartner nicht schwer: „Wir haben schnell gemerkt, dass sich uns hier eine einmalige Chance bietet, unseren eigenen Weg zu gehen.“

Einsatz für familiengerechte Hochschule: Lisa-Marie Brand

Die Vereinbarkeit von Studium oder Beruf mit der Familie – das ist das Aufgabengebiet von Lisa-Marie Brand. Sie unterstützt seit dem 1. Juli als Mitarbeiterin für Chancengleichheit das Rektorat der Hochschule Magdeburg-Stendal. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen will sie den familiengerechten Gedanken, für den die Hochschule im vergangenen Monat zertifiziert worden ist, weiterentwickeln. „Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich so freundschaftlich in meinem Team aufgenommen und sofort in die Arbeitsprozesse involviert wurde“, beschreibt die 27-Jährige die ersten Tage in ihrem neuen Job. Vor ihrer Anstellung an der Hochschule hat Brand an der Otto-von-Guericke-Universität Sozialwissenschaften studiert und dort als wissenschaftliche Hilfskraft im Büro für Gleichstellungsfragen gearbeitet. Einen Ausgleich zum Arbeitsalltag findet sie heute im Cheerdance bei den Guardian Angels Magdeburg.

Neu im Juni 2020

Gesundheitskompetenz stärken: Marika Heinrichs

Marika Heinrichs unterstützt seit Juni dieses Jahres als wissenschaftliche Mitarbeiterin das Projekt „LSG – Landesstrategie für Gesundheit(skompetenz)“ an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Das Projekt will die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung in Sachsen-Anhalt nachhaltig stärken. Marika Heinrichs’ Aufgabe ist der Wissenstransfer und insbesondere die Sensibilisierung der Bevölkerung im Bereich Gesundheitskompetenz. Sie findet an ihrer neuen Aufgabe vor allem das Forschen spannend. „Es fasziniert mich, mittels wissenschaftlicher Methoden nach neuen Erkenntnissen zu suchen.“ Vor ihrer Anstellung an der Hochschule leitete die 33-Jährige das betriebliche Gesundheitsmanagement von zwei mittelständischen Unternehmen. Im kommenden Wintersemester wird sie außerdem ihr berufsbegleitendes Masterstudium im Bereich „Management im Gesundheitswesen“ an der Hochschule Magdeburg-Stendal beenden.

 

 

Neu im Mai 2020

Campus-Geschichten für Social-Media: Karolin Winger

„An der Hochschule Magdeburg-Stendal kann man nicht nur ‚Studieren im Grünen‘ sondern auch wunderbar ‚Arbeiten im Grünen‘“, sagt Karolin Winger über ihren neuen Arbeitsplatz. Als Social-Media-Managerin unterstützt sie seit Mai dieses Jahres die Hochschulkommunikation. Sie ist für die Betreuung und Weiterentwicklung der Social-Media-Kanäle verantwortlich. Mit Neuigkeiten und spannenden Geschichten vom Campus, sowie mit Einblicken in den Hochschulalltag möchte sie die Hochschule noch besser nach Außen präsentieren. Den neuen Arbeitsplatz und die Kolleginnen und Kollegen in Zeiten von Corona kennenzulernen, sei gar nicht so einfach, sagt Winger. Auch die Studierenden auf dem Campus fehlen ihr. „Ich freue mich, wenn der Campus bald wieder mit Leben gefüllt ist.“ Magdeburg kennt Karolin Winger jedoch bereits sehr gut. Bis 2015 studierte sie Medienbildung an der Otto-von-Guericke-Universität.

 

 

Neu im April 2020

Zurück in vertrauten Gefilden: Dr. Heike Brand

„Hier bin ich richtig!“ – dieses Gefühl haben die Hochschulmitglieder Dr. Heike Brand, trotz räumlicher Distanz durch Corona, vermittelt. Seit April 2020 vertritt sie die Professur „Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Sozialarbeitsforschung“ an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Nach Jahren im Matthias-Claudius-Haus in Oschersleben und an der Uni Magdeburg kehrt die Wanzleberin hierfür an ihre ehemalige Hochschule zurück, an der sie selbst einmal Sozialpädagogik studierte. „Ich habe das Glück, bisher in Lehr- und Forschungszusammenhängen zu arbeiten, in denen gegenseitige Unterstützung die Grundlage ist und Unklares, Fragen sowie Zweifel erwünscht sind. Ich hoffe, dass diese Kooperation auch weiter der Rahmen ist, um die Soziale Arbeit weiterzuentwickeln.“ Den Feierabend nutzt Heike Brand derzeit für das Homeschooling ihres Sohnes, außerdem liest sie und verfugt Decken im Gewölbekeller.

Neue Impulse für die Studierendengewinnung: Laura Kramer

Seit April unterstützt Laura Kramer das Team der Hochschulkommunikation an der Hochschule Magdeburg-Stendal als Webredakteurin. Schon im Studium an der Hochschule Merseburg befasste sie sich in ihrer Masterarbeit im Fach Technische Redaktion und Wissenskommunikation mit der Ansprache verschiedener Zielgruppen in Unternehmensblogs. Ihr Ziel als Webredakteurin ist es, „die Hochschulwebseite für Studieninteressierte und Studierende noch attraktiver zu machen und vor allem die Vorteile der Hochschule deutlicher hervorzuheben.“ Die Liebe führte die Leipzigerin vor drei Jahren nach Stendal, wo sie zuletzt als Content-Managerin in einer Internetagentur arbeitete. Mit der redaktionellen Arbeit an den Webauftritten der Hochschule warten nun vielfältige, neue Aufgabenbereiche auf sie. Neben dem Relaunch gehören die Betreuung und Schulung der Fachbereichsredakteurinnen und -redakteure sowie die Steuerung der Supportagentur dazu. „So ein umfangreiches Projekt wie eine Hochschulwebseite, an dem so viele verschiedene Fachbereiche beteiligt sind, ist neu für mich und ich freue mich auf die Herausforderung.“ Ihre Freizeit verbringt sie gern in der Natur, unterwegs mit der Kamera oder auf der Couch mit ihren Katzen und einem Buch.

Neu im März 2020

Pausen aktiv gestalten: Melanie Kotlowski

„Ich möchte die Beschäftigten und Studierenden mitziehen, um sie für mehr Aktivität in ihrem Alltag zu begeistern, ihre Gesundheit zu fördern und eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen.” Das ist nur ein Ziel, dass sich Melanie Kotlowski, 27 Jahre alt, für ihre Arbeit an der Hochschule Magdeburg-Stendal gesetzt hat. Seit März dieses Jahres unterstützt sie als Projektkoordinatorin des „h² pausenexpress” das Sport- und Gesundheitszentrum der Hochschule. Das von der Techniker Krankenkasse unterstützte Projekt bietet Studierenden und Beschäftigten in ihren Pausen kurze Bewegungseinheiten an, die auf Mobilisation, Kräftigung, Dehnung und Entspannung abzielen. Neben der Planung, Durchführung und Evaluation dieser Pauseneinheiten übernimmt die ausgebildete Sport- und Fitnesskauffrau unter anderem administrative Aufgaben, Schulungen sowie Hospitationen von Übungsleitenden und kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit des Projekts. Neben ihrer Tätigkeit an der Hochschule absolviert Melanie Kotlowski zusätzlich eine Ausbildung als Heilpraktikerin. Und nach dem Feierabend? Da setzt sie ihr Sportprogramm fort, macht Yoga oder meditiert und verbringt ihre Zeit in der Natur, im Freundeskreis oder mit einem guten Buch. 

Neu im Februar 2020

An neuen Aufgaben wachsen: Elena Gellrich

Das Bibliotheksteam der Hochschule Magdeburg-Stendal hat Verstärkung bekommen: Elena Gellrich ist Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste und unterstützt seit Februar dieses Jahres die Bibliothek am Hochschulstandort Stendal. Sie ist dort für die Fernleihen zuständig und kümmert sich außerdem um die Aussonderung der Medien. Seit ihrer Ausbildung hat Elena Gellrich in der kleinen Stadt- und Kreisbibliothek ,,Edlef Köppen‘‘ der Stadt Genthin gearbeitet. Nach ihrem Ausbildungsende unterstützte sie zusätzlich die Touristinformation der Stadt. Nach ihrer Elternzeit entschied sie sich für die Arbeit an der Hochschule, „um neue Erfahrungen zu sammeln und um an neuen Aufgaben zu wachsen“. Auf dem Campus in Stendal fühlt sich die 22-Jährige, die gebürtig aus dem sachsen-anhaltischen Zabakuck kommt, bereits sehr wohl: „Das Arbeitsklima ist sehr angenehm und ich wurde von allen Kolleginnen und Kollegen herzlich aufgenommen. Ich bin sehr froh, ein Teil des Teams zu sein.“

Neu im Januar 2020

Ideen für ein würdiges Leben im Alter: Sarah Poppe

Vor vier Jahren hat Sarah Poppe die Hochschule Magdeburg-Stendal mit einem Bachelorzeugnis in der Hand verlassen. Im Januar 2020 kehrte sie nach einem Masterstudium in Heidelberg und einer Anstellung an der Otto-von-Guericke-Universität an den Campus im Herrenkrug zurück. Dieses Mal aber nicht als Studentin, sondern als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Soziale Arbeit, Gesundheit und Medien. Im Rahmen des Projekts „Altersgerechtes Wohnen in Sachsen-Anhalt“ beschäftigt sich die 25-Jährige derzeit hauptsächlich mit den rechtlichen Anforderungen von altersgerechtem Bauen und baulichen Aspekten. Schon seit ihrem Bachelorstudium – Gesundheitsförderung und -management an der Hochschule in Magdeburg – habe Sarah Poppe die Arbeit mit älteren und älter werdenden Menschen begeistert. Sie sei eine der zentralen Aufgaben der heutigen Gesellschaft. Für ihre Arbeit hat sich die gebürtige Thüringerin folgendes Ziel gesetzt: „Ich möchte den älteren und älter werdenden Menschen helfen und ihnen Möglichkeiten aufzeigen, die ihnen ein würdiges Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen.“

2019

Neu im November 2019

Motiviert in den neuen Job: Dominik Mirschel

Maximaler Einsatz und eine gute Zusammenarbeit für bestmögliche Arbeits- und Untersuchungsergebnisse: Auf diese Komponenten setzt Dominik Mirschel, der seit November als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Wasser, Umwelt, Bau und Sicherheit der Hochschule Magdeburg-Stendal angestellt ist. Seiner Alma Mater ist er somit treugeblieben: 2014 entschied sich der gebürtige Magdeburger für den Bachelor-Studiengang Wasserwirtschaft, an den er 2018 den Master Ingenieurökologie anschloss. Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Sven Schwerdt und Prof. Dr. rer. nat. Petra Schneider untersucht er nun im Forschungsprojekt „Recycle-KBE“ die ressourceneffiziente Verwendung mineralischer Ersatzbaustoffe. Diese recycelbaren Materialien werden bei Abrissarbeiten von Gebäuden und Industriestandorten gewonnen, ihr Potenzial wird derzeit jedoch aus technischen wie wirtschaftlichen Gründen kaum ausgeschöpft. Dass sie bei der Errichtung ingenieurtechnischer Bauwerke genauso leistungsfähig sind wie Primärbaustoffe, soll der Bau einer Pilotkonstruktion auf dem Campus der Hochschule beweisen. In diesem Zusammenhang widmet sich Dominik Mirschel auch seinem Spezialgebiet, der grünen Infrastruktur.

Neu im Oktober 2019

Zukunftsweisenden Studiengang entwickeln: Olaf Ueberschär

Technische Lösungen für den Menschen im Kontext medizinischer, sozialer und soziokultureller Problemstellungen entwickeln und umsetzen – das lernen Studierende der Hochschule Magdeburg-Stendal seit Oktober 2019 im Studiengang Mensch-Technik-Interaktion. Prof. Dr. rer. nat. Olaf Ueberschär, der im September vergangenen Jahres auf die gleichnamige Professur berufen wurde, ist maßgeblich an der Etablierung, Akkreditierung und Weiterentwicklung des Studiengangs beteiligt. „Die Perspektive, einen neuen, zukunftsweisenden Studiengang mitzuentwickeln, hat mich von Anfang an außerordentlich gereizt“, sagt der 35-Jährige. Die Inhalte des Studiengangs decken sich mit seinen persönlichen Lehr- und Forschungsinteressen und die Arbeit mit jungen, engagierten Menschen mache ihm viel Spaß. Vor seiner Anstellung in Magdeburg arbeitete der studierte Physiker am Institut für Angewandte Trainingswissenschaft in seiner Geburtsstadt Leipzig. Der Sport spielt für Olaf Ueberschär auch persönlich eine wichtige Rolle. Seit seinem Studium ist er begeisterter Hobbysportler. Sein heutiger Ausgleich zum Arbeitsalltag am Schreibtisch: laufen, Rad fahren oder schwimmen. Im Kollegium der Hochschule habe er bereits Trainings- und Wettkampfpartner gefunden, freut er sich.

Energiesysteme mit Zukunft: Dr.-Ing. Pio Alessandro Lombardi

Seit Oktober 2019 bereichert Dr.-Ing. Pio Alessandro Lombardi die Hochschule Magdeburg-Stendal am Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Industriedesign. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter entwickelt der Italiener Lösungen für die Integration volatiler erneuerbaren Energie in energetischen Systemen und konzentriert sich hierbei insbesondere auf die umweltschonenden Net-Zero-Energy-Systems. Pio Alessandro Lombardi studierte an der Politecnico di Bari Maschinenbau und promovierte anschließend an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg mit dem Schwerpunkt Elektrotechnik. In seiner Arbeit mit dem Titel „Multi-Criteria Optimization of a Virtual Power Plant“ beschäftigte er sich mit der Frage, wie Energiespeicher innerhalb virtueller Kraftwerke unter Betrachtung technischer, ökonomischer und ökologischer Kriterien dimensioniert werden können. Daneben veröffentlichte er 50 weitere Publikationen. Von seinen Erfahrungen und den Ergebnissen seiner Forschung profitieren auch die Studierenden des Instituts für Elektrotechnik: Der 41-Jährige war bereits 2014 in der Lehre an der Hochschule tätig. Seit 2018 vermittelt er praxisnahes Wissen im Bedarf, Umgang und in der Entwicklung von Energiespeichersystemen. Was ihn bei seiner Arbeit antreibt: „Interessante Lösungen zu finden, an denen Unternehmen ansetzen können.“

Sicher planen ohne Mehrkosten: Prof. Dr.-Ing. Jörg Konermann

Seit Oktober 2019 hat Prof. Dr.-Ing. Jörg Konermann die Professur für Baubetrieb – Bauplanung und Baumanagement am Fachbereich Wasser, Umwelt, Bau und Sicherheit der Hochschule Magdeburg-Stendal inne. In Steinfurt aufgewachsen, an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen studiert und an der Bergischen Universität Wuppertal promoviert, gründete Prof. Dr.-Ing. Jörg Konermann kurz darauf ein eigenes Ingenieurbüro. Schwerpunkt seiner Arbeit ist das Nachtragsmanagement, das Baumaßnahmen bewertet und zu einer sicheren Planung ohne Mehrkosten beitragen soll. Die Studierenden fundiert und praxisnah auszubilden und ihnen „Werkzeuge an die Hand zu geben, um Baumaßnahmen wirtschaftlich und möglichst innerhalb des vereinbarten Termin- und Kostenrahmens zu realisieren“, ist das Ziel des 49-Jährigen. An seiner neuen Wirkungsstätte gefällt ihm besonders das freundliche und offene Klima sowie der rege Austausch mit den Studierenden und dem Kollegium.

Mission: Marketing: Kerim Herbst

Pünktlich zur Immatrikulationsfeier im Wintersemester 2019/20 hat sich Kerim Herbst als neuer Leiter des Servicebereichs Hochschulkommunikation an seiner neuen Wirkungsstätte an der Hochschule Magdeburg-Stendal eingefunden. Der 42-jährige Braunschweiger lebt seit knapp drei Jahren in Magdeburg und ist Kommunikationswissenschaftler, der berufsbegleitend Wirtschaftspsychologie im Fern-MBA studiert. „Nach den vielen Berufsjahren in der Online-Marktforschung, einer Werbeagentur für digitales Marketing und zwei Jobs als Marketing-Leiter in Konzernstrukturen freue ich mich auf eine neue und frische Form der vornehmlich jungen Zielgruppenansprache in einem ‚Quasi‘-Agenturumfeld im Hochschulmarketing.“ Neben der nächsten Ausbaustufe und Umsetzung von digitalen Kommunikationsmaßnahmen setzt Kerim Herbst insbesondere auf einen offenen Austausch zwischen den Fachbereichen und der Hochschulkommunikation und stellt das Projektvorhaben „Interne Kommunikation“ ganz oben auf die Agenda. In seiner Freizeit findet man ihn beim Sport, seinen Kindern oder auf der Suche nach gut erhaltenem Funk, Soul und Hip-Hop-Schallplatten.

Neu im September 2019

Mit AR und KI neue Akzente setzen:Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Mecke

Im September 2019 wurde Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Mecke zum Professor für Regelungs- und Prozessleittechnik berufen. Der gebürtige Magdeburger, der an der Otto-von-Guericke-Universität Elektrotechnik studierte und bereits 1999 zu künstlichen neuronalen Netzen promovierte, ist im Herrenkrug kein unbekanntes Gesicht: Schon vor seiner Berufung profilierte er sich in verschiedenen Lehraufträgen. In seinen Vorlesungen und Seminaren im Bereich der Automatisierungstechnik setzen aktuelle Themen der Industrie 4.0 sowie Kooperationen mit regionalen Unternehmen und dem Fraunhofer Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung, an dem er zuvor als Kompetenzfeld- und Projektleiter arbeitete, besondere Akzente. In seiner Forschung beschäftigt sich der 49-Jährige mit digitalen Engineeringmethoden, Assistenzsystemen und neuen Technologien wie Augmented Reality oder Künstliche Intelligenz, die den Menschen bei der Arbeit unterstützen sollen. „Innovationen und Wertschöpfung bilden das wirtschaftliche Fundament für unseren Sozialstaat. Dafür braucht es Ingenieure, die hohe Expertise in ihrer Fachdisziplin besitzen und zunehmend interdisziplinär und global vernetzt zusammenarbeiten“, zeigt sich Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Mecke entschlossen. „Die ausgesprochen praxisorientierten Studiengänge wie Elektrotechnik, Mechatronische Systemtechnik oder Mensch-Technik-Interaktion bieten dafür hervorragende Möglichkeiten.“

International zu Hause und im Beruf: Marina Weidner

Seit September 2019 leitet Bildungsmanagerin Marina Weidner das International Office an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Nach einem Auslandsaufenthalt als Schülerin entschied sich die gebürtige Russin, in den USA Business Administration und Germanistik im Bachelor zu studieren. Ihren Master in Education schloss sie an der britischen Anglia Ruskin University sowie im Studiengang International Vocational Education an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg an. Inzwischen lebt Marina Weidner seit 15 Jahren in Magdeburg und sammelte in dieser Zeit vor allem im internationalen Hochschulmarketing und in der Akquise von ausländischen Studierenden aus nicht europäischen Ländern mehrjährige Erfahrungen, die sie nun in ihrer neuen Position einbringen möchte: „Die Hochschule noch internationaler und attraktiver für ausländische Studierende zu gestalten, gehört zu meiner Mission. Dafür bin ich leidenschaftlich unterwegs.“ Auch privat steht Internationalisierung ganz oben auf ihrer Agenda: In ihrer Freizeit findet man Marina Weidner auf Roadtrips und multikulturellen Events, aber auch im Schulelternrat oder beim Schlittschuhlaufen.

Neu im August 2019

Ein Arbeitsplatz mit Zukunft: Christiane Lüder

Seit August 2019 unterstützt Laborantin Christiane Lüder die Hochschule im Projekt „NAPOLY”. Das Forschungsprojekt der Arbeitsgruppe Siedlungswasserwirtschaft und Abwasser befasst sich mit neuartigen Hybridmembranen, die zur Aufbereitung von Trink- und Abwasser dienen. Als gelernte Chemielaborantin kümmert sich die 36-Jährige um den Aufbau notwendiger Analysetechnik, Probeentnahmen und Untersuchungen sowie die Instandhaltung der Technik. Zudem wirkt sie bei der Entwicklung von Methoden für die einzelnen Analysen mit. Nach ihrer Ausbildung, die sie 2003 erfolgreich abschloss, und Anstellungen bei verschiedenen Pharma-Unternehmen ist die gebürtige Bitterfelderin nun endlich angekommen. Am Fachbereich Wasser, Umwelt, Bau und Sicherheit fühlt sie sich sichtlich wohl: „Es ist ein Arbeitsplatz mit Zukunft und passenden Arbeitszeiten, sodass ich Familie und Beruf gut unter einen Hut bekomme.“ So freut sie sich nach dem Feierabend auf einen gemütlichen Ausklang mit ihrem Mann und ihren Kindern, gern auch im eigenen Garten.

Hilfe bei der Studienwahl: Lisette Kammrad

Wie gestaltet sich das Studium? Ist ein Auslandssemester möglich? Und was haben Magdeburg und Stendal eigentlich kulturell zu bieten? Als neue Mitarbeiterin in der Studienberatung der Hochschule Magdeburg-Stendal steht Lisette Kammrad Studieninteressierten Rede und Antwort. Das Studienangebot stellt die 32-Jährige jedoch nicht nur im eigenen Hause, sondern vor allem an Schulen und auf Messen vor. Ihr eigenes Studium im Bereich Buch- und Medienproduktion schloss sie nach einer Ausbildung und mehrjährigen Tätigkeit als Erzieherin im April 2019 an der HTWK Leipzig ab. Daneben sammelte sie bereits als studentische Hilfskraft erste Erfahrungen in der Studienberatung. Umso mehr freut sie sich auf die Arbeit an der Hochschule Magdeburg-Stendal, an der die gebürtige Loburgerin ihren Berufswunsch und ihre Heimat vereinen kann. Das Wochenende verbringt Lisette Kammrad gern aktiv im Garten oder gemütlich im Freundeskreis.

Neu im Mai 2019

Eine neue Herausforderung: Laila Kreibich

Seit Mai 2019 erhält die Hochschule Magdeburg-Stendal tatkräftige Unterstützung im administrativen Bereich. Als Organisationstalent kümmert sich Laila Kreibich um alle anfallenden Büroarbeiten des Personalrats. Dazu gehören die Postverteilung, die Vorbereitung der Tagesordnung für Sitzungen sowie die Archivierung von Unterlagen. „Ich arbeite gern mit Menschen zusammen und habe nach einer neuen Herausforderung gesucht”, erzählt die 54-Jährige. Ihre Ausbildung zur Bürokauffrau schloss sie 1983 in Berlin ab. Danach folgten Anstellungen in vielfältigen Tätigkeitsfeldern. So arbeitete sie unter anderem als Sekretärin im Theater, bei einer Computerbildungs- und Immobiliengesellschaft sowie die letzten 17 Jahre als technische und organisatorische Mitarbeiterin in einer Physiotherapiepraxis. Nach Feierabend findet sie vor allem am Radfahren, Wandern, Lesen und dem Gesundheitssport Ausgleich und Entspannung.

Neu im Juli 2019

Nachhaltige Alternativen für Vietnam: Naveedh Ahmed Sekar

Da im Bausektor von Vietnam eine große Sandknappheit herrscht, wird die Ressource häufig aus Gewässern gewonnen und Umweltschäden in Kauf genommen. Das Projekt „SAND!“ der Hochschule Magdeburg-Stendal möchte Alternativen finden, um die Folgen für die Umwelt zu mindern. Naveedh Ahmed Sekar unterstützt das Projekt seit Juli als wissenschaftlicher Mitarbeiter mit viel Leidenschaft: „Die Arbeit passt zu meinem Interesse, nachhaltige Materialien zu entwickeln.” Der gebürtige Inder studierte zunächst Biotechnologie an der Anna University in Chennai, kam 2014 nach Deutschland, um seinen Master in Umwelt- und Ressourcenmanagement an der Brandenburgischen Technischen Universität in Cottbus zu absolvieren. Während seiner Studienzeit spezialisierte sich der 27-Jährige vor allem auf die Kreislaufwirtschaft. Im Projekt kümmert er sich um die Bestandsanalyse für alternative Materialien, testet ihre Ökobilanz auf Nachhaltigkeit und erstellt einen Bewirtschaftungsplan.

Neu im April 2019

Bewusstsein für taube Menschen fördern: Dr. Okan Kubus

Seit April 2019 hat Dr. Okan Kubus die Vertretungsprofessur für Gebärdensprachdolmetschen am Fachbereich Soziale Arbeit, Gesundheit und Medien der Hochschule Magdeburg-Stendal inne. In Ankara geboren und aufgewachsen, ist Kubus sowohl staatlich geprüfter Dolmetscher der Deutschen als auch der Türkischen Gebärdensprache. Seinen Bachelor absolvierte der 36-Jährige im Studiengang Computergestützter Unterricht und Pädagogische Technologie. Für das Graduierten- und Masterprogramm Kognitionswissenschaften verschlug es ihn an die Middle East Technical University in Ankara. 2015 promovierte er am Institut für Deutsche Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser an der Universität Hamburg. Im selben Jahr startete er seine regelmäßigen Besuche an die Hochschule Magdeburg-Stendal, um dort zunächst als Lehrbeauftragter Studierenden die Theorie und Praxis des Dolmetschens für Deutsche Gebärdensprache zu vermitteln. „Ich hoffe, dass ich durch meine Arbeit und die Vernetzung an der Hochschule ein höheres Bewusstsein für taube Menschen und eine weitere Aufgeschlossenheit der Hochschule gegenüber Barrierefreiheit fördern kann”, erklärt Okan Kubus, der sich auch mit diversen Forschungsmethoden, Gebärdensprachlinguistik und Deaf Studies beschäftigt.

Hilfe im Digitalisierungsdschungel: Martin Groß

Seit April 2019 ist Martin Groß neuer Projektmitarbeiter im Zentrum für Hochschuldidaktik und angewandte Hochschulforschung der Hochschule Magdeburg-Stendal. Im Projekt Digitale Lehr- und Lernformate hilft er Lehrenden sowie Studierenden Digitalisierungsprojekte zu realisieren. „Ich gebe Einschätzungen bezüglich der Umsetzbarkeit von Ideen und betreue die Planung und Durchführung der Vorhaben”, erklärt der 24-Jährige. In Workshops vermittelt er zudem didaktische Grundlagen sowie praktische Kompetenzen für die eigenständige Produktion digitaler Lehr- und Lernmittel. Neben seiner Teilzeitstelle an der Hochschule studiert Martin Groß im Master Medienbildung – Audiovisuelle Kultur und Kommunikation an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Entschieden hat er sich für eine Tätigkeit an der Hochschule nicht nur, weil ihm die freundschaftliche und familiäre Atmosphäre gefällt, sondern weil es viele inhaltliche Überschneidungen zwischen seinem Studium und der Projektarbeit gibt. „Ich hoffe dadurch auf eine gewinnbringende Kombination aus Theorie und Praxis!”

Neu im März 2019

Der Anreiz zum Lernen: Prof. Dr.-Ing. Marcel Benecke

Um das Interesse junger Menschen für ein Ingenieurstudium zu fördern, unterstützt Prof. Dr.-Ing. Marcel Benecke seit März 2019 den Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Industriedesign an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Als Professor für elektrische Antriebstechnik beschäftigt er sich in Forschung und Lehre unter anderem mit Leistungselektronik, diversen Antriebssystemen sowie hybriden Umrichterkonzepten. Studiert hat der 36-Jährige Elektrotechnik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Anschließend arbeitete er als Doktorand am Lehrstuhl für Leistungselektronik, an dem er 2012 promovierte. Es folgte eine Anstellung als Entwicklungsingenieur bei Siemens in Erlangen, „doch es zog mich schon bald zurück in die Heimat“, gesteht der aus der Magdeburger Börde Stammende. Seit 2015 war er bei der Firma Getec und später bei BeXema tätig, bevor er im März dieses Jahres den Weg zum Herrenkrug fand. „An der Hochschule gefallen mir vor allem der grüne Campus und das Interagieren mit den Studierenden, was direkte Anreize zum Lernen schafft“, so Benecke. Seinen Feierabend verbringt er ausgewogen zwischen Familie und Sport: Von Laufen über Radfahren bis hin zum Klettern steht bei ihm alles auf dem Programm, gelegentlich auch mit Frau und Kind.

Zurück in der vertrauten Umgebung: Carolin Lucke

Seit März 2019 bringt Carolin Lucke frischen Wind an die Hochschule Magdeburg-Stendal. Die 25-Jährige unterstützt das Projekt „Qualitätspakt Lehre”, ein Programm, das seit 2011 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird und die Verbesserung von Studienbedingungen und Lehrqualität vorsieht. Carolin Lucke ist dabei insbesondere in der Qualitätsentwicklung und Begleitung der Lehrentwicklung am Fachbereich Angewandte Kindheitswissenschaften involviert. Im Zuge ihrer Aufgaben unterstützt sie zudem Studierende bei der Reflexion von Praxiserfahrungen, praxisbezogener Forschungsfragen und setzt sich mit der Analyse der Studieneingangsphase auseinander. Das Studium kennt sie auch aus der anderen Perspektive: Auf dem Stendaler Campus studierte sie den Bachelor Angewandte Kindheitswissenschaften, bevor es sie für den Master Bildung und Soziale Arbeit nach Siegen verschlug. Nach der Jobzusage kehrte die 25-Jährige gemeinsam mit ihrer Familie zurück in die Heimat: „Ich schätze die lieb gewonnenen Gefilde der Hochschule sowie meine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit und fühle mich im Kollegium sehr wohl.”

Neu im Januar 2019

Trinkwasser ohne Mikroplastik: Axel Wolfram

Feinporige, keramische Membranen erlangen immer mehr an Bedeutung, um Trinkwasser zu gewinnen und Abwasser aufzubereiten. Welche innovativen Verfahren sich daraus ableiten lassen, untersucht Axel Wolfram, seit Januar wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Wasser, Umwelt, Bau und Sicherheit der Hochschule Magdeburg-Stendal. „Wenn wir mithilfe dieser Technik Mikroplastik und Arzneimittel aus dem Wasser entfernen könnten, würden wir einen großen Mehrwert zum Umweltschutz beitragen“, zeigt er sich motiviert. Studiert hat der 30-Jährige „Prozessintegrierten Umweltschutz“ an der Fachhochschule in Jena. Danach ging es für ihn weiter nach Darmstadt, wo er an der Technischen Universität im Jahr 2015 seinen Master in „Umweltingenieurwissenschaften“ abschloss. Erfahrungen in seinem aktuellen Forschungsgebiet sammelte Axel Wolfram vor allem während seiner dreijährigen Anstellung am Fraunhofer-Institut für keramische Technologien und Systeme (IKTS). Auch in seiner Freizeit zeigt er sich experimentierfreudig: beispielsweise in der Küche, auf dem Sportplatz oder beim Besuch diverser Konzerte.

Nicht nur privat hoch hinaus: Marie-L. Quednow

Neben ihrem Studium der Sportökonomie unterstützt Marie-L. Quednow seit Januar das Team des Hochschulsports an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Die im Studium erlernten Strategien und Erfahrungen will die ehrgeizige Studentin tatkräftig einbringen. Unter anderem plant und realisiert sie Veranstaltungen, Kompaktkurse und Seminare und wirkt in den Bereichen der Öffentlichkeitsarbeit sowie Marketing und Sponsoring mit. In ihrem neuen Arbeitsumfeld kümmert sie sich zudem um Kooperationsprojekte mit der Otto-von-Guericke-Universität, den Städten Magdeburg und Stendal, Krankenkassen sowie Vereinen und Verbänden der Region. Daneben wird die 28-Jährige, die nach ihrem Studium als Dozentin arbeiten möchte, auch selbst als Trainerin aktiv. Auch in ihrer Freizeit verzichtet Marie-L. Quednow nicht auf Sport und powert sich beim Bouldern aus, eine Kletterart, bei der man ungesichert Felswände erklimmt und den sie erst durch ihren Lebensgefährten kennen und lieben lernte.

Ein ganz neues Arbeitsumfeld: Monique Molenda

Im Januar 2019 erhielt die Hochschule Magdeburg-Stendal Zuwachs durch Monique Molenda. Die 39-Jährige ist als Sachbearbeiterin im Dezernat II für die in Stendal ansässigen Bachelor-Studiengänge zuständig. Zu ihrem Aufgabenfeld gehören unter anderem die Bewerbung sowie Immatrikulation und Exmatrikulation der Studierenden. Ihre Ausbildung zur Bürokauffrau beendete Monique Molenda 2010 in einer Immobilienverwaltung. Im Anschluss war sie für fünf Jahre in einem Elektrounternehmen im Nachunternehmereinkauf tätig. Des Weiteren unterstützte sie eine Einrichtung für behinderte Menschen als Sachbearbeiterin in der Finanzbuchhaltung. Zuletzt arbeitete sie als Fachassistentin für Integrationsmaßnahmen bei der Agentur für Arbeit im Bereich SGB II. Gespannt schaut Monique Molenda nun ihrem neuen Berufsweg entgegen und freut sich auf die künftige Zusammenarbeit mit der Hochschule: „Ich habe Spaß am Umgang mit Menschen und sehe meine neue Tätigkeit als abwechslungsreich und interessant an.“ Ihre Freizeit genießt sie gern bei einem Spaziergang mit ihrem Hund oder auf dem Rad.

Safety via Virtual Reality: Christian Bremer

Mit seinen Abschlussarbeiten im Bachelor- und Master-Studiengang Sicherheit und Gefahrenabwehr legte Christian Bremer den Grundstein für seine jetzige Arbeit an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Im Projekt „VRsafe“ entwickelt er virtuelle Welten, die die Ausbildung beispielsweise bei der Freiwilligen Feuerwehr, Rettungsdiensten oder auch dem Technischen Hilfswerk verbessern soll. Des Weiteren dient das Projekt der Vermittlung von Arbeitsschutzszenarien. Bei der Realisierung seiner Idee erhielt der 25-Jährige Unterstützung von der Gründer- und Transferförderung der Hochschule Magdeburg-Stendal. „Als frischer Absolvent ist mein eigenes Projekt meine bisher größte Errungenschaft“, kann er stolz behaupten. Auch in seiner Freizeit begibt sich Christian Bremer in virtuelle Welten, wenn auch nur zum Zeichnen und Illustrieren am Computer.

Gemeinsam wachsen und sich entwickeln: Aileen Lück

Fragen zu Zivil-, Verwaltungs- und Vertragsrecht an der Hochschule Magdeburg-Stendal beantwortet seit Januar Hallenserin Aileen Lück. Nachdem die 29-Jährige Jura an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg studiert hat, arbeitete sie zunächst als Rechtsanwältin in der Saalestadt. Die Wahl, auf dem Campus im Herrenkrug tätig zu werden, fiel der Justiziarin leicht. „Die Hochschule ist noch sehr jung und somit in einer ständigen Entwicklungsphase – so wie ich auch“, freut sie sich auf die bevorstehenden Projekte, in die sie sich kreativ und kritisch einbringen möchte. Insbesondere schätzt sie das vielfältige Aufgabengebiet, das sich mit nahezu allen hochschulpolitischen Themen auseinandersetzt. „Mein erster Eindruck ist durchweg positiv“, meint sie und hebt hervor, dass sie nicht nur im Kollegium gut aufgenommen wurde, sondern auch die Hochschule selbst mit ihren Angeboten – vom Sportprogramm bis hin zu Auslandsaufenthalten punktet. In ihrer Freizeit ist Aileen Lück ebenfalls gern aktiv: beim wöchentlichen Training, im Freien, mit Partner oder im Freundeskreis.

2018

Neu im Oktober 2018

Der Weg zur Existenzgründung: Simon Reinle

Simon Reinle ist seit Oktober 2018 an der Hochschule Magdeburg-Stendal als Gründungs- und Transferscout tätig. Der 26-Jährige studierte selbst am Standort Stendal im Studiengang Rehabilitationspsychologie und schätzt an der Hochschule nicht nur die überschaubare Größe, sondern auch den persönlichen Umgang zwischen Studierenden und Lehrenden. In seinem neuen Job unterstützt und begleitet er Studierende, Alumni oder auch Forschende auf ihrem Weg zur Existenzgründung. Dazu widmet er sich Themenkomplexen wie Screening und Sensibilisierung gegenüber der Existenzgründung und berät Gründungsinteressierte auf ihrem Weg. „An meiner Arbeit gefällt mir besonders, Leute zu neuen unternehmerischen Schritten zu ermutigen“, so Simon Reinle. Seine jetzige Tätigkeit sieht er als gute Vorbereitung für seinen späteren Berufswunsch, Psychotherapeut zu werden. Denn im Projekt „gründet“ kann er nicht nur seine Beratungskompetenzen, sondern auch die wirtschaftlichen Kenntnisse für die Gründung und Administration ausbauen, die auch in Zukunft für ihn eine Rolle spielen werden.

Die Lehre deutscher Gebärdensprache: Melanie Loy

Seit Oktober 2018 arbeitet Melanie Loy als Dozentin für Deutsche Gebärdensprache und Deaf Studies am Fachbereich Soziale Arbeit, Gesundheit und Medien an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Bereits einige Jahre vor ihrem Bachelor-Abschluss im Jahr 2016 an der Alice Salomon Hochschule in Berlin begann die 33-Jährige die Deutsche Gebärdensprache, Deaf Studies und Soziologie zu lehren. Im selben Jahr begann sie ihren Master auf dem Gebiet der Praxisforschung in der Sozialen Arbeit und Pädagogik. An verschiedenen Universitäten in Berlin und Köln konnte Loy bereits ihre Muttersprache und Kultur vermitteln. Ihr Ziel ist es nun „das deutschlandweite Netzwerk zwischen Lehrenden, Studierenden und Forschenden zu stärken und mit ihnen in Hinblick auf den gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GERS) die Niveaustufen für Deutsche Gebärdensprache zu vereinheitlichen.“ Melanie Loy freut sich insbesondere, die Studierenden auf ihrem Weg zu begleiten und zur Entwicklung ihrer Sprachkompetenz beizutragen.

Von Stanford nach Magdeburg: Dr. Harriett Jernigan

Seit Oktober 2018 erhält die Hochschule Magdeburg-Stendal durch Dr. Harriett Jernigan Unterstützung im Studiengang „Internationale Fachkommunikation und Übersetzen“. Verantwortlich für englische Lehrveranstaltungen, koordiniert die 47-Jährige auch Auslandsaufenthalte für Studierende im Praxissemester. Ihre berufliche Laufbahn begann mit dem Studiengang Deutsch als Fremdsprache, Anglistik und Kreatives Schreiben 1993 in Alabama. Darauf folgten der Masterabschluss und die Promotion in Germanistik und Angewandte Linguistik an der Stanford University in Kalifornien. Harriett Jernigan arbeitete an der Bauhaus-Universität in Weimar, als erste offizielle Übersetzerin, bevor sie drei Jahre als Dozentin für Germanistik und Akademisches Schreiben an der University of California, Berkeley sowie der Stanford University tätig war. Nun ist sie als Lehrbeauftragte am Fachbereich Soziale Arbeit, Gesundheit und Medien zu Hause und schätzt insbesondere die Zusammenarbeit mit den Studierenden sowie das Arbeitsklima. Vor allem aber freut sie sich darüber, dass das projektbezogene Arbeiten an der Hochschule im Vordergrund steht.

Balance von Praxis, Lehre und Forschung: Dr. Arnd Hofmeister

Seit Oktober erhält der Studiengang Angewandte Kindheitswissenschaften Unterstützung durch Dr. Arnd Hofmeister, Vertretungsprofessur für Kindliche Entwicklung und Gesundheit. Der 50-Jährige studierte und promovierte an der Freien Universität Berlin. In seiner beruflichen Laufbahn arbeitete er unter anderem als Berater in Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens und widmete sich viele Jahre der Beratung, Forschung, Lehre und Entwicklung im nationalen und internationalen Raum. Dazu verbrachte er ein Jahr an der University of Western Sydney in Australien, wo er sich dem Thema Leiblichkeit, Embodiment und Gesundheit zuwandte. Er ist langjähriges Mitglied des „European Training Consortiums“ und entwickelt mit europäischen Kolleginnen und Kollegen innovative Lehrkonzepte in der Gesundheitsförderung. Die Hochschule Magdeburg-Stendal ist ihm allerdings nicht unbekannt: Neun Jahre war Dr. Hofmeister am Magdeburger Fachbereich Soziale Arbeit, Gesundheit und Medien tätig. „Die Hochschule schafft eine für Fachhochschulen einmalige Verbindung von innovativer Lehre und Praxisforschung“, sagt er. Unter anderem freut er sich auf künftige Studien- und Forschungsprojekte, in denen er gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen und denen, die in ihrem Umfeld leben und arbeiten, die gesundheitliche Lage aller verbessern möchte.

Sich neuen Herausforderungen stellen: Susanne Borkowski

In Stendal ist Susanne Borkowski kein unbekanntes Gesicht: Durch ihre Arbeit als Geschäftsführerin des KinderStärken e. V., Lehraufträgen an der Hochschule Magdeburg-Stendal und ihr Engagement auf politischer Ebene ist sie eng mit der Region verwurzelt. Seit Oktober 2018 arbeitet die 46-Jährige als Vertretungsprofessorin für Kindliche Entwicklung und Gesundheit am Fachbereich Angewandte Humanwissenschaften der Hochschule. Hier möchte sie sich neuen Herausforderungen stellen und stärker in das Feld der Forschung und Lehre eintauchen. „Kinder- und Familienarmut, körperliche oder geistige Einschränkungen, aber auch elterliche, psychische oder Suchterkrankungen und die daraus resultierende Teilhabe stellen ein großes Risiko für die gesunde Entwicklung von Kindern dar“, erklärt Susanne Borkowski. Ein Ziel ihrer Arbeit sei es daher, das Bewusstsein für diese Problematik in die Gesellschaft zu tragen und geeignete Interventionen zu erarbeiten. Im August schloss sie ihre sozialepidemiologische Dissertation im Bereich Medizinische Soziologie an der Martin-Luther-Universität in Halle ab. Ihre freie Zeit genießt Susanne Borkowski gern bei der Familie, Freunden, Singen oder Aerobic.

Neu im September 2018

Die richtige Mischung macht's: Josefine Winning

Sport fördert die Gesundheit – das ist allgemein bekannt! Die Hochschule Magdeburg-Stendal freut sich daher über frischen Wind im Hochschulsport. Seit September 2018 leitet Josefine Winning die Abteilung und zeigt sich sehr davon angetan, ihre berufliche Ausbildung mit ihrer großen Leidenschaft, dem Sport, in Einklang zu bringen. Nachdem die 32-Jährige ihr Studium im Bereich Business Economics an der Otto-von-Guericke-Universität abgeschlossen hatte, unterstützte sie den Lehrstuhl für Entrepreneurship als Dozentin und Gründungsberaterin. In Berlin leitete sie zwei Jahre lang Fitnessstudios einer großen Premiumkette. In diesem Jahr verschlug es die gebürtige Magdeburgerin jedoch zurück in die Heimat. An ihrer Arbeit schätzt sie vor allem die freien Entfaltungsmöglichkeiten: „Die Mischung aus sportlicher Aktivität und kreativer Arbeit machen meinen Beruf zu etwas ganz Besonderem“, ist sie sich sicher. Zu ihren Aufgaben gehören zum Beispiel die Entwicklung eines neuen Sportprogramms und die Leitung von Workshops. Vor allem aber leistet sie einen erheblichen Beitrag zur Freizeitgestaltung und Gesunderhaltung der Studierenden und Beschäftigten. Feierabend hat Josefine Winning kaum, denn auch ihre Freizeit verbringt sie im Training.

Arbeit und Studium verbinden: Sven-Simon Lattek

Sven-Simon Lattek studiert den Master-Studiengang Wasserwirtschaft an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Seit September 2018 arbeitet er außerdem als Projektmitarbeiter im Drittmittelprojekt „hmsMat“ am Fachbereich Wasser, Umwelt, Bau und Sicherheit. Darin entwickelt und erprobt der 26-Jährige Hochwasserschutzmatten für die Deichsicherung. An seiner Tätigkeit schätzt er insbesondere die Nähe zum beruflichen Alltag, der ihm viele verschiedene Einblicke ermöglicht. „Es gefällt mir, an einem Projekt mitwirken zu können, das der Umwelt und der Bevölkerung hilft.“ Zudem freut er sich, sein Studium und die Arbeit miteinander vereinbaren zu können. Außerhalb des Hochschulgeländes darf es für den Studenten aus Celle gern gemütlich zugehen, zum Beispiel bei einem Treffen mit Freunden, einer Fahrradtour oder auf Reisen.

Transfer fördern: Lisa Hartmann

Mit dem Verbundprojekt „TransInno_LSA – Transfer- und Innovations-Service im (Bundes-)Land Sachsen-Anhalt“, welches im Rahmen der BMBF-Initiative „Innovative Hochschule“ gefördert wird, möchte die Hochschule Magdeburg-Stendal neue Wege gehen und sich noch stärker mit den Hochschulen Merseburg und Harz sowie Verbänden und Unternehmen vernetzen. Bei der Realisierung dieses Vorhabens unterstützt Schnittstellenmanagerin Lisa Hartmann. Die 30-Jährige studierte an der Otto-von-Guericke-Universität den Bachelor Sozialwissenschaften und schloss den Master International Vocational Education an. Bei ihrer Arbeit ist nicht nur Organisationstalent, sondern auch Kreativität gefragt: „Ich kann zusammen mit einem jungen, aufgeschlossenen Team Strukturen zwischen Forschung und Transfer optimieren. Bei der Umsetzung habe ich einen gewissen Spielraum. Das gefällt mir“, sagt die gebürtige Magdeburgerin. Daneben lassen sich auch Beruf, Familie und ihr begleitendes Masterstudium Business Administration an der Otto-von-Guericke Business School gut miteinander vereinbaren. Freie Zeit genießt sie am liebsten mit ihrem Partner und ihrer zweijährigen Tochter.

Hochwasserschutz als Vision: Prof. Dr.-Ing. Daniel Bachmann

Mit Spaß und Enthusiasmus möchte Prof. Dr.-Ing. Daniel Bachmann Wissen, Erfahrungen und Ideen an die zukünftige Ingenieurgeneration vermitteln. Seit September hat der 41-jährige Familienvater die Professur für Hydromechanik und hydrodynamische Modellierung an der Hochschule Magdeburg-Stendal inne. Daniel Bachmann studierte, promovierte und lehrte an der Fakultät für Bauingenieurwesen der RWTH Aachen. In seiner Dissertation beschäftigte er sich mit der Entwicklung eines Entscheidungsunterstützungssystems zur Bewertung und Planung von Hochwasserschutzmaßnahmen. Im Anschluss arbeitete er in den Niederlanden als Ingenieur bei Deltares, einer weltweit tätigen Non-Profit-Organisation für angewandte Forschung und Beratung im Bereich Wasser, Boden und Infrastruktur. An diese Erfahrungen kann Daniel Bachmann, der im hessischen Hasselroth aufgewachsen ist, an der Hochschule anknüpfen. Auch hier forscht er im Bereich Hochwasserrisikomanagement – ein Thema, das auch für die Region von wichtiger Bedeutung ist. Dabei arbeitet er u. a. an der risikobasierten kurzfristigen Hochwasservorhersage oder an Werkzeugen für eine transparente Bewertung und Priorisierung von Hochwasserschutzmaßnahmen. Bei seiner Arbeit schätzt er die Mischung aus Lehre und Forschung in einem familiären Umfeld.

Gründerkultur stärken: Claudia Meißner

Auf der Suche nach dem Gründergeist bereichert Claudia Meißner seit September das „gründet“-Team der Hochschule Magdeburg-Stendal. Ihre Aufgaben zeigen sich vielfältig: So verfasst sie Texte und Publikationen über die Gründer- und Transferförderung, unterstützt Gründerinitiativen bei der Öffentlichkeitsarbeit, organisiert Veranstaltungen wie die Gründerwoche und verwaltet u. a. das Projektbudget. „Die Hochschule bietet mir ein spannendes, neues Aufgabengebiet mit Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung“, freut sich die 31-Jährige. Nach ihrem Bachelor- und Master-Studium Medienbildung – Visuelle Kultur und Kommunikation an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und einem kaufmännischen Fernstudium im Bereich Filmtheatermanagement leitete sie drei Jahre lang das Kino ihrer Heimatstadt Burg. An der Hochschule schätzt sie vor allem das familienfreundliche Umfeld und den grünen Campus. Auch den Feierabend verbringt sie gern im Freien: beim Gestalten des heimischen Gartens oder mit ihrem einjährigen Sohn in der Natur.

Weiterbildung als dritte Säule etablieren: Mario Heller

„Die wissenschaftliche Weiterbildung ist ein für Universitäten und Hochschulen immer noch relativ neues Betätigungsfeld, das ihr Profil jedoch wesentlich bereichern kann“, weiß Mario Heller. Der 49-jährige Bildungsmanager leitet seit September das gemeinsam mit der Otto-von-Guericke-Universität betriebene Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung aufseiten der Hochschule Magdeburg-Stendal. Ihm obliegt die Verantwortung über die Angebote, das Personal und das Budget. Für den gebürtigen Rheinländer steht aber vor allem die Weiterentwicklung der Einrichtung im Vordergrund. Die besten Voraussetzungen hierfür bringt er mit: Nach seinem Magisterstudium der Kommunikationswissenschaften in Essen war er u. a. als Referent der Geschäftsführung im Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes und als Leiter des Teams Bildungswesen und Personalentwicklung im Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes tätig. „Die Hochschule steht gerade an einem sehr spannenden Punkt ihrer Entwicklung, in der ich entsprechend viel Dynamik und eine hohe Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen, wahrnehme“, freut er sich über die berufliche Herausforderung. Seine Freizeit verbringt er am liebsten sitzend – wahlweise in einem Theatersessel oder im Sattel seines Rennrads.

Neu im August 2018

Rahmenbedingungen für Qualität schaffen: Heiko Moschner

„Da mir die Qualität von Bildung im Allgemeinen sowie von Studium und Lehre im Besonderen am Herzen liegen, hat es mich besonders gefreut, in diesem Bereich an der Hochschule Magdeburg-Stendal tätig zu werden“, so Heiko Moschner, der seit August die Position des wissenschaftlichen Mitarbeiters für Qualitäts- und Wissensmanagement in Studium und Lehre innehat. Die berufliche Laufbahn des gebürtigen Zerbsters begann mit einer Ausbildung zum Elektromonteur. Das Abitur erwarb er berufsbegleitend und studierte anschließend erfolgreich Ethnologie und germanische Literaturwissenschaft. In verschiedenen Orten war er im Bildungs- und Qualitätsmanagement sowie als Dozent für politische und kulturelle Bildung am Bildungszentrum des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben tätig. Heute gehört der 49-Jährige zum Hochschulkollektiv: „Ich möchte Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass Studium und Lehre auch unter sich verändernden Bedingungen von sehr hoher Qualität bleiben, sich weiterhin entwickeln können und auch in Zukunft attraktiv für Studierende sind.“

Hochschule setzt auf Gleichstellung: Silke Kassebaum

Um Chancengerechtigkeit herzustellen, muss für strukturelle Benachteiligungen sensibilisiert sowie geeignete Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. Für diese Ziele setzt sich seit August an der Hochschule Magdeburg-Stendal die neue Referentin für Chancengleichheit Silke Kassebaum ein. Die 37-Jährige absolvierte ihr Magisterstudium der Soziologie und Bildungswissenschaften mit den Schwerpunkten Geschlechterforschung und qualitative Forschungsmethoden an der Otto-von-Guericke-Universität. Aktuell promoviert sie zu Massenvergewaltigungen deutscher Frauen im Zweiten Weltkrieg, in der sie den biografischen Umgang mit Sexualterror und die Bezugnahme auf Geschlechterkonstruktion in diesem Prozess untersucht. Nachdem die gebürtige Schönebeckerin drei Jahre in Schweden gelebt hatte, wollte sie sich wieder der Gleichstellungsarbeit widmen und kam hierfür an die Hochschule. Hatte sie zuvor kaum Berührungspunkte mit der „grünen Oase“, freut sie sich nun Teil eines kreativen sowie engagierten Arbeitsumfeldes zu sein und das Büro für Gleichstellungsfragen zu etablieren und mit Leben zu füllen: „Gleichstellungsarbeit ist immer politisch und manchmal auch aktivistisch.“

„Herausforderung Hochschule“: Franziska-Juliana Link

Seit August 2018 verstärkt Franziska-Juliana Link das Rektorat der Hochschule Magdeburg-Stendal. Als Referentin der Kanzlerin gehört zu ihrem Aufgabenprofil die Betreuung und Koordination von bereichsübergreifenden Projekten. Aktuell bereitet sie einen Workshop für Führungskräfte an der Hochschule vor. „Die Hochschule stellt sich momentan großen Herausforderungen in der Organisations- und Personalentwicklung. Daran möchte ich mitarbeiten und die Entwicklungen voranbringen“, sagt die gebürtige Magdeburgerin. Für diese neuen Aufgaben wechselte sie nach zehn Jahren von Freiburg im Breisgau zurück an die Elbe. Nach zwei Hochschulabschlüssen, einen in Management und Marketing von der University of Lincoln (UK) und einen in Business Administration von der Steinbeis-Hochschule Berlin, arbeitete Franziska-Juliana Link zunächst im Bereich Marketing und war den Großteil ihrer beruflichen Laufbahn für einen amerikanischen Medizintechnikkonzern tätig. Hier verantwortete sie mit Erfolg Projekte mit bereichsübergreifenden Fragestellungen und schärfte ihre Kenntnisse im Prozess- und Projektmanagement. Davon kann ab sofort die Hochschule Magdeburg-Stendal profitieren.

Neu im Juni 2018

Wohlbefinden fördern: Anja Meier

Ein gutes Klima, Zufriedenheit mit der eigenen Arbeit und dem Studium sowie Raum für ausreichende Erholungsphasen: Eine gesundheitsfördernde Arbeitsumgebung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Um diese nachhaltig an der Hochschule Magdeburg-Stendal zu etablieren, wurde im Sommer die Stelle „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ eingerichtet, die von Anja Meier koordiniert wird. Nach ihrem Studium der Sportwissenschaften mit dem Schwerpunkt Gesundheitssport an der Otto-von-Guericke-Universität entschied sie sich für den Master Gesundheitsfördernde Organisationsentwicklung an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Im Anschluss sammelte sie praktische Erfahrungen beim Hamburger Sportbund und in der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz der nördlichen Elbestadt. Ehe es zurück nach Magdeburg ging, unterstützte sie zudem Kunden der AOK Niedersachsen bei der Implementierung betrieblicher Gesundheitsförderung mit dem Fokus Ergonomie und Bewegung. An ihrer neuen Arbeit schätzt sie vor allem die Möglichkeit, sich langfristig für das Wohlbefinden der Hochschulangehörigen einsetzen zu können: „Die wichtigste Ressource der Hochschule sind motivierte und leistungsfähige Beschäftigte und Studierende“, weiß Anja Meier.

Neu im April 2018

Für Wissenschaft faszinieren: Dr.-Ing. Marco Wolf

Dr.-Ing. Marco Wolf hat seit April die Vertretungsprofessur für technische Gebäudeausrüstung, Beleuchtungstechnik sowie Klima- und Lüftungstechnik an der Hochschule Magdeburg-Stendal inne. In Anlehnung an seine weitere Tätigkeit als Leiter des Zentrums für leichte und umweltgerechte Bauten des Fraunhofer Instituts in Braunschweig steht dabei die Vermittlung der Grundlagen gebäudetechnischer Systeme, vorrangig unter dem Aspekt des ökologischen Fußabdrucks und der Energieeffizienz, im Mittelpunkt. Weitere Spezialgebiete bilden die Bauphysik und die Betontechnologie. Der gebürtige Magdeburger hat große Freude daran, Studierende für die Wissenschaft und das Bauwesen zu faszinieren und junge Talente im Bereich der Forschung frühzeitig zu fördern. Aus diesem Grund möchte er die Vorlesungen sehr anwendungsorientiert und praxisnah gestalten. In seiner Freizeit beschreibt sich der 34-Jährige als einen begeisterten Bergsteiger und Sportler. Weiterhin versucht er viel Zeit mit seinen beiden Kindern zu verbringen, zu reisen, und mindestens ein Mal im Jahr Ski oder Snowboard zu fahren.

Sicherheit und Gefahrenabwehr beruflich wie privat: Patrick Sudhoff

Seit April arbeitet Patrick Sudhoff als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Zu seinen Aufgaben gehört die Entwicklung einer Richtlinie zur Planung und Umsetzung von mehrgeschossigen Holzbauvorhaben auf Grundlage gängiger Bauteillösungen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden für die Anwendenden, die beispielsweise in der Planung, Bauaufsicht, Prüfung und in Bauunternehmen tätig sind, aufbereitet und praxisrelevant vermittelt. So soll die Konstruktion von höheren Gebäuden aus klimafreundlichem Baustoffholz vereinfacht werden. Mit seiner Stelle ist der gebürtige Niedersachse seiner Alma Mater treu geblieben. Von 2012 bis 2018 studierte er hier Sicherheit und Gefahrenabwehr und absolvierte in diesem Rahmen ein Praxissemester bei der Braunschweiger Berufsfeuerwehr. An der Hochschule schätzt der 25-Jährige besonders die praxisnahe Lehre und Forschung, die angenehme Arbeitsatmosphäre sowie den Ausblick auf den grünen Campus. Kein Wunder also, dass er langfristig an der Hochschule bleiben und seine Promotion verwirklichen möchte. In seiner Freizeit treibt er gern Sport und spielt E-Gitarre sowie Klavier. Außerdem ist er als Führungskraft in einer Freiwilligen Feuerwehr sowie bei den Johannitern im Katastrophenschutz tätig.

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