30 Jahre

Vermessungslabor

Leistungen

Koordinatentransformation

Eine der wichtigsten Aufgaben im Bereich des Vermessungswesens sind die Geodätischen Koordinatentransformationen zwischen verschiedenen Bezugssystemen. Infolge unterschiedlicher Bezugssysteme in den einzelnen Bundesländern bzw. aufgrund der Umstellung auf ein einheitliches amtliches Bezugssystem in Deutschland kommt es immer wieder zu Umrechnungen zwischen diesen Systemen. Diese Umrechnungen werden Koordinatentransformationen genannt.

Lage- und Höhenpläne, Bestandspläne

Auf der Grundlage örtlicher Vermessung können Lage- und Höhenpläne der Geländeoberfläche bzw. Bestandspläne von Leitungen (Strom, Gas, LWL, etc.), Kommunikationsmedien und Gebäude-/Baumbestände bzw. Verkehrswege erzeugt werden. Diese dienen Planungs-, Bau- und Architekturbüros als Grundlage für weitergehende Planungen. Nach Fertigstellung der Baumaßnahmen erfolgt erneut eine Aufmessung und Darstellung des Ist-Zustandes. Die Pläne können in analoger oder digitaler Form übergeben werden.

Deformationsmessung

Gegenstand der Deformationsmessungen sind die Langzeitüberwachungen verschiedenster Bauwerke (Brücken, Türme, Kirchen, Talsperren etc.). Dazu werden in regelmäßigen Zeitabständen (Messepochen) Messungen durchgeführt und ausgewertet. Daraus können eventuell Bewegungen und Deformationen des Messobjektes abgeleitet oder ihre Stabilität nachgewiesen werden.

Grundlagennetze

Für die meisten Baumaßnahmen ist im Vorfeld ein Grundlagenetz anzulegen, das Ausgangspunkt aller anstehenden Vermessungen ist. Grundlagenetze müssen hohen Genauigkeitsanforderungen genügen - oftmals liegen die Festpunkte im Millimeter-Genauigkeitsbereich. Grundlagenetze werden entweder mit GPS-Empfängern oder hochgenauen Totalstationen gemessen. Für die Höhenbestimmung wird meistens ein Präzisionsnivellement durchgeführt. Die Auswertung der Netzmessungen erfolgt mittels mathematischer Ausgleichungsverfahren.

Laserscannermessung

Im Fachgereich Bauwesen steht ein Laserscanner vom Typ „Callidus“ zur Verfügung.

Das Laserscanning stellt ein hochmodernes Messverfahren dar, das insbesondere für die vorformungsgerechte maßliche Bestandsaufnahme historischer Gebäude ein unverzichtbares Hilfsmittel ist.

Mit extrem hoher Auflösung können Messobjekte (Gebäudeinnenräume, Fassaden, natürliche Hohlräume etc.) gescannt werden, wobei der Laserscanner Richtungs- und Distanzmessungen zur Objektoberfläche durchführt. Die so entstehenden dreidimensionalen Punktwolken können entweder in Flächenstrukturen umgewandelt oder direkt zur Nachbearbeitung z.B. in ein CAD-System übernommen werden.

Weiterbildungsmaßnahmen

Durch den Fachbereich Bauwesen können vielfältige Weiterbildungsmaßnahmen auf den verschiedensten Fachgebieten des Vermessungswesens angeboten werden. Zielgruppe dieser Weiterbildungen sind sowohl praxiserfahrene Vermessungsingenieure und-techniker, als auch interessierte Fachfremde.

Projekte

Projekte Vermessungslabor

 

  • Oberkirche zu Bad Frankenhausen
  • Vermessungsprojekt in Albano – Italien
  • Vermessungsprojekt in Gabii – Italien

Kontakt

Vermessungskunde, Satellitenvermessung, Ingenieurvermessung, Überwachungsmessungen von Ingenieurbauwerken

Prof. Dr.-Ing. Tobias Scheffler

Tel.: (0391) 886 42 72
Fax: (0391) 886 42 13
E-Mail: tobias.scheffler@h2.de

Besucheradresse: Haus 7, Raum 1.24

weitere Informationen


Laboringenieur im Vermessungslabor

Dipl.-Ing. (FH) Michael Jakobi

Tel.: (0391) 886 41 95
Fax: (0391) 886 42 13
E-Mail: michael.jakobi@h2.de

Besucheradresse: Haus 7, Raum 0.15

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