100 Maßnahmen – 1 Klima

Klimaschutz beginnt hier und jetzt. Viele kleine Schritte können zusammen Großes bewirken. Deshalb haben wir Maßnahmen gesammelt, die zeigen, wie jede und jeder von uns im Alltag CO₂ einsparen kann, ob beim Weg zur Hochschule oder beim Energieverbrauch im Büro.

Unser gemeinsames Ziel ist klar: Unter dem Motto „Weniger CO₂ für die h2" (h2 = Hochschule Magdeburg-Stendal) wollen wir unsere direkten Emissionen bis 2030 so weit wie möglich reduzieren und langfristig klimaneutral werden. Die Umsetzung braucht dich. Wähle eine Maßnahme, die zu dir passt, und setze sie um. Schon ein erster Schritt macht den Unterschied und gemeinsam kommen wir unserem Ziel nachfolgende Generationen und das Klima zu schützen näher.

Beschaffung und Abfall

Frisch gebrüht statt Kapselmüll.

Wo liegt das Problem?
Kaffeekapseln verursachen durch Verpackungen und Materialien zusätzlichen Abfall. Häufig werden für eine einzelne Portion Kaffee vergleichsweise viele Ressourcen für Herstellung, Transport und Entsorgung benötigt.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule setzt auf nachhaltigere Alternativen im Hochschulalltag. In der Bibliothek in Haus 1 steht beispielsweise ein Kaffeevollautomat zur Verfügung, der mit wiederverwendbaren Tassen genutzt werden kann. So können Einweg- und To-go-Becher vermieden und Verpackungsabfälle reduziert werden.

Was kannst du konkret tun?
Koche deinen Kaffee möglichst frisch statt Einwegkapseln zu nutzen. Kaffeevollautomaten, Filterkaffee oder klassische Kaffeemaschinen verursachen oft deutlich weniger Verpackungsabfälle. Nutze zusätzlich eigene Tassen oder Mehrwegbecher.

Good to know
Für eine kleine Kaffeekapsel werden zusätzlich Verpackungsmaterialien wie Kunststoff oder Aluminium benötigt. Frisch gebrühter Kaffee verursacht häufig deutlich weniger Verpackungsabfall und spart Ressourcen ein.

Digital planen statt Zettelchaos.

Wo liegt das Problem?
Kleine Notizzettel und Post-its werden oft nur kurz genutzt und anschließend weggeworfen. Dadurch entstehen unnötiger Papierverbrauch und zusätzlicher Abfall im Alltag. 

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule unterstützt zunehmend digitale Arbeitsweisen und papierärmere Prozesse im Hochschulalltag.

Was kannst du konkret tun?
Nutze digitale To-do-Listen, Notizapps oder Kalender statt vieler einzelner Post-its. Aufgaben können dadurch übersichtlicher organisiert, leichter geteilt und langfristig gespeichert werden.

Good to know
Digitale Organisation spart Papier, reduziert Abfall und verhindert gleichzeitig verlorene oder vergessene Notizzettel. Außerdem lassen sich Aufgaben einfacher strukturieren und gemeinsam bearbeiten.

Weniger Lebensmittel wegwerfen.

Wo liegt das Problem?
Jährlich werden in Deutschland große Mengen Lebensmittel weggeworfen – oft obwohl sie noch genießbar wären. Dadurch gehen nicht nur Lebensmittel verloren, sondern auch Wasser, Energie, Anbauflächen und Transportaufwand verschwendet.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule unterstützt Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung – zum Beispiel durch den AllesRetter-Kühlschrank auf dem Campus oder durch Sensibilisierung für bewussteren Konsum.

Was kannst du konkret tun?
Plane Einkäufe bewusster, nutze Lebensmittelreste weiter und achte auf das Mindesthaltbarkeitsdatum statt Lebensmittel vorschnell wegzuwerfen. Oft helfen auch kleine Routinen wie Wochenplanung, richtiges Lagern oder gemeinsames Kochen.

Good to know
Weltweit entstehen durch Lebensmittelverschwendung große Mengen vermeidbarer CO₂-Emissionen. Werden Lebensmittel weggeworfen, wurden auch alle Ressourcen für Produktion, Transport, Kühlung und Verpackung umsonst verbraucht.

Saisonal schmeckt besser.

Wo liegt das Problem?
Viele Lebensmittel werden außerhalb ihrer Saison importiert oder energieintensiv angebaut. Lange Transportwege, beheizte Gewächshäuser und Lagerung verursachen zusätzliche CO₂-Emissionen.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule möchte für bewussteren und nachhaltigeren Konsum sensibilisieren. Saisonkalender helfen dabei sichtbar zu machen, welches Obst und Gemüse gerade regional und saisonal verfügbar ist.

Was kannst du konkret tun?
Orientiere dich beim Einkaufen an Saisonkalendern und bevorzuge Obst und Gemüse, das gerade Saison hat. Saisonale Lebensmittel haben häufig kürzere Transportwege hinter sich und benötigen weniger Energie für Anbau und Lagerung.

Good to know
Saisonale und regionale Lebensmittel verursachen oft deutlich weniger CO₂-Emissionen als importierte Produkte. Gleichzeitig unterstützen sie regionale Landwirtschaft und bringen mehr Abwechslung in den Speiseplan.

Zweite Seite statt Papierkorb.

Wo liegt das Problem?
Viele Ausdrucke, Plakate oder einseitig bedruckte Dokumente werden direkt entsorgt, obwohl sie noch weiter genutzt werden könnten. Dadurch entstehen unnötiger Papierverbrauch und zusätzlicher Ressourcenaufwand. 

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule möchte papierärmere Arbeitsweisen fördern und für einen bewussteren Umgang mit Ressourcen sensibilisieren.

Was kannst du konkret tun?
Nutze nicht mehr benötigte oder einseitig bedruckte Papiere als Notizzettel statt neues Papier zu verwenden. Auch alte Plakate oder Ausdrucke eignen sich oft noch für Skizzen, To-do-Listen oder kurze Notizen.

Good to know
Für die Herstellung von Papier werden Holz, Wasser und Energie benötigt. Schon die mehrfache Nutzung einzelner Blätter hilft dabei, Ressourcen zu sparen und Papierabfälle zu reduzieren.

Jeder Tropfen zählt.

Wo liegt das Problem?
Für die Bereitstellung von Trinkwasser werden Energie und Ressourcen benötigt. Häufig wird jedoch Wasser weggeschüttet, obwohl es noch sinnvoll genutzt werden könnte.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule möchte für einen bewussteren Umgang mit Wasser sensibilisieren und einfache Möglichkeiten zum Wassersparen im Alltag sichtbar machen.

Was kannst du konkret tun?
Nutze übriges Wasser aus deiner Trinkflasche, Karaffe oder Teekanne zum Gießen von Pflanzen statt es wegzuschütten. Schon kleine Mengen können sinnvoll weiterverwendet werden.

Good to know
Auch scheinbar kleine Wassermengen summieren sich im Alltag schnell. Wird Wasser mehrfach genutzt, können Trinkwasserverbrauch und der Energieaufwand für Aufbereitung und Transport reduziert werden.

Dein Abfall kann mehr.

Wo liegt das Problem?
Viele Wertstoffe landen im Restmüll und können dadurch nicht recycelt werden. Das führt zu unnötigem Ressourcenverbrauch, höheren Entsorgungskosten und zusätzlichen CO₂-Emissionen. Dabei lassen sich viele Abfälle durch richtige Trennung wiederverwerten.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule testet derzeit neue Recyclingstationen auf dem Campus. Eine erste Teststation befindet sich in der Bibliothek. Dort können Abfälle getrennt entsorgt werden, damit Wertstoffe besser recycelt und Restmüll reduziert werden können.

Außerdem kannst du uns helfen, das neue System weiterzuentwickeln:

Zur Umfrage zur Recyclingstation

Was kannst du konkret tun?
Achte beim Wegwerfen darauf, deinen Abfall richtig zu trennen. Verpackungen, Papier oder Bioabfälle gehören nicht in den Restmüll. Schon kleine Entscheidungen im Alltag helfen dabei, Ressourcen zu schonen.

Good to know
Falsch getrennter Müll erschwert das Recycling erheblich. Laut Umweltbundesamt befinden sich häufig noch 20 bis 40 % Restmüll in Gelben Tonnen und Säcken. Je besser getrennt wird, desto mehr Materialien können wiederverwendet werden. Quelle: Umweltbundesamt, 2025

Moderne Abfallstation mit fünf getrennten Bereichen für Papier, Plastik, Bio, Restabfall und Pfand. Die Behälter sind farblich markiert und mit Symbolen zur Abfalltrennung versehen.
Recyclingstation in der Bibliothek. Foto: Marik Pechauf

Erst nachdenken. Dann neu kaufen.

Wo liegt das Problem?
Die Herstellung neuer Möbel und Geräte benötigt große Mengen an Rohstoffen, Energie und Transportaufwand. Werden Produkte frühzeitig ersetzt, obwohl sie noch funktionieren, entstehen unnötiger Ressourcenverbrauch und zusätzliche Emissionen.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule achtet darauf, Anschaffungen möglichst langfristig und sinnvoll zu planen. Zusätzlich gibt es an der Hochschule einen großen Technik- und Möbelpool. Mitarbeitende können beim Wertstoffzentrum per Ticket nachfragen, ob funktionierende Geräte oder Möbel vorhanden sind, die weiter genutzt werden können.

Hier gelangst du zum Ticketsystem

Was kannst du konkret tun?
Überlege vor jeder Anschaffung, ob ein neues Produkt wirklich notwendig ist oder ob vorhandene Geräte und Möbel weiter genutzt werden können. Reparieren, weitergeben oder gemeinsam nutzen hilft dabei, Ressourcen und Geld einzusparen.

Einmal ist keinmal - setz auf Mehrweg!

Wo liegt das Problem?
Einwegbecher, Besteck oder Plastikflaschen landen oft nach kurzer Nutzung im Müll. Das erzeugt Abfallberge und verschwendet wertvolle Ressourcen.

Was machen wir an der Hochschule?
In den Mensen und Cafeterien gibt es Pfandbechersysteme, und auch für Essensboxen stehen Mehrwegoptionen bereit. Wasserstationen ermöglichen das Nachfüllen eigener Flaschen.

Was kannst du konkret tun?
Bring deinen eigenen Becher oder deine Trinkflasche mit. Nutze Mehrwegboxen oder eigene Behälter für Take-away-Menüs. Und bring Freunde dazu, es genauso zu machen - je mehr mitziehen, desto größer der Effekt.

Good to know
Mehrwegprodukte verursachen bei häufiger Nutzung oft deutlich weniger Abfall und CO₂ Emissionen als Einwegprodukte. Laut Umweltbundesamt und begleitenden Studien (wie von der Deutschen Umwelthilfe) verbraucht jeder Deutsche im Schnitt rund 34 bis 40 Einwegbecher pro Jahr für Heißgetränke, was zu enormen Müllmengen von mehreren Kilogramm führt.

Lokal organisiert. Nachhaltiger umgesetzt.

Wo liegt das Problem?
Lange Anfahrts- und Lieferwege verursachen zusätzliche CO₂-Emissionen. Gerade bei Veranstaltungen entstehen durch Catering, Technik oder Dienstleistungen oft unnötige Mobilitätsemissionen.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule achtet bei Veranstaltungen und Projekten verstärkt auf regionale Dienstleister, zum Beispiel bei Catering, Druck, Technik oder künstlerischen Beiträgen.

Was kannst du konkret tun?
Bevorzuge bei eigenen Veranstaltungen oder Projekten regionale Anbieter. Kurze Wege sparen Emissionen und unterstützen gleichzeitig Unternehmen aus der Region.

Regionale Anbieter finden – so geht’s

  1. Nach dem Standort schauen
    Achte darauf, wo Unternehmen ihren Sitz haben und wie weit die Anfahrt ist.
  2. Regionale Suchbegriffe nutzen
    Suche gezielt nach Begriffen wie
    „Catering Magdeburg“, „Druckerei Sachsen-Anhalt“ oder „Technikverleih regional“.
  3. Auf transparente Informationen achten
    Viele nachhaltige Anbieter informieren offen über Herkunft, Produktion oder Lieferwege.
  4. Empfehlungen nutzen
    Frage Kolleg*innen, Studierende oder lokale Netzwerke nach Erfahrungen und Kontakten.
  5. Lieferwege mitdenken
    Auch ein nachhaltiges Produkt wird klimafreundlicher, wenn Transportwege kurz bleiben.

Bewusst einkaufen statt einfach kaufen.

Wo liegt das Problem?
Viele Produkte werden günstig und schnell produziert – häufig mit hohen Umweltbelastungen, langen Transportwegen und wenig transparenten Lieferketten. Besonders bei Kleidung, Lebensmitteln oder Alltagsprodukten entstehen dadurch große Mengen CO₂ und Ressourcenverbrauch.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule achtet zunehmend auf nachhaltigere Beschaffung und sensibilisiert für bewussteren Konsum. Dabei spielen Umweltzertifikate, Lieferkettentransparenz und die Lebensdauer von Produkten eine wichtige Rolle.

Was kannst du konkret tun?
Achte beim Kauf von Produkten auf Umwelt- und Nachhaltigkeitssiegel sowie auf möglichst transparente Lieferketten. Besonders bei Kleidung gilt oft: Slow statt Fast Fashion.

Hilfreiche Siegel können zum Beispiel sein:

  • Demeter – sehr hohe ökologische Standards und Tierwohl
  • Bioland – Fokus auf regionale Kreisläufe und nachhaltige Landwirtschaft
  • Naturland – ökologische und soziale Kriterien
  • EU-Bio-Siegel – europaweiter Mindeststandard für Bio-Produkte
  • Fairtrade – faire Arbeitsbedingungen und gerechtere Bezahlung

Außerdem lohnt es sich, auf langlebige Produkte, Reparierbarkeit und regionale Herstellung zu achten.

Good to know
Die größten Umweltwirkungen eines Produkts entstehen oft bereits bei Herstellung, Rohstoffgewinnung und Transport – lange bevor es überhaupt genutzt wird. Bewusster Konsum kann deshalb Ressourcen, CO₂-Emissionen und Abfall deutlich reduzieren.

Mehr Grün fürs Raumklima.

Wo liegt das Problem?
Innenräume wirken oft trocken, stickig oder wenig einladend. Besonders in Büros oder Seminarräumen verbringen viele Menschen mehrere Stunden am Tag.

Was macht die Hochschule?
Zimmerpflanzen können Räume angenehmer gestalten und das Wohlbefinden im Hochschulalltag verbessern. Gleichzeitig sorgen sie für mehr Grün auf dem Campus. Das Green Office plant außerdem ein Pflanzentauschregal, das künftig in der Bibliothek zu finden sein wird. Dort können Pflanzen getauscht, weitergegeben und gerettet werden.

Was kannst du konkret tun?
Bringe pflegeleichte Zimmerpflanzen in Büro- oder Seminarräume ein. Besonders gut geeignet sind Pflanzen, die wenig Pflege benötigen und auch mit wechselnden Bedingungen gut zurechtkommen.

Gut geeignete Pflanzen für Büro oder Seminarraum sind zum Beispiel:

  • Bogenhanf
  • Grünlilie
  • Efeutute
  • Einblatt
  • Gummibaum
  • Zamioculcas (Glücksfeder)

Diese Pflanzen gelten als robust, pflegeleicht und eignen sich gut für Innenräume.

Good to know
Zimmerpflanzen können die Luftfeuchtigkeit verbessern, Räume angenehmer wirken lassen und das Wohlbefinden steigern. Gleichzeitig schaffen sie eine ruhigere und freundlichere Lern- und Arbeitsatmosphäre.

Lebensmittel retten statt wegwerfen.

Wo liegt das Problem?
Rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittel – also etwa 75 Kilogramm pro Person – werden jährlich in Deutschland weggeworfen. Häufig betrifft das Lebensmittel, die eigentlich noch genießbar sind, aber aufgrund beschädigter Verpackungen oder eines überschrittenen Mindesthaltbarkeitsdatums nicht mehr verkauft werden.

Was macht die Hochschule?

Mit Hilfe des AllesRetter-Kühlschranks in Haus 1 können an der Hochschule Lebensmittel vor der Entsorgung gerettet werden. Jeder kann sich dort kostenlos und niedrigschwellig Lebensmittel mitnehmen – ohne Bedingungen oder Anmeldung.

Der Kühlschrank wird gemeinsam mit dem gemeinnützigen Verein „AllesRetter-Magdeburg e.V.“ betrieben. Ziel des Vereins ist es, Lebensmittel und andere ausrangierte Produkte vor der Mülltonne zu retten und weiterzugeben. Die Mitglieder kümmern sich um die Abholung und Verteilung der Lebensmittel unter Einhaltung hygienischer Grundregeln.

Auch Hochschulangehörige können überschüssige Lebensmittel abgeben. Die Regeln dafür stehen direkt am Kühlschrank.

Was kannst du konkret tun?
Nutze den AllesRetter-Kühlschrank, rette Lebensmittel vor der Tonne oder unterstütze bei der Befüllung. Unterstützung ist jederzeit willkommen.

Weitere Informationen findest du bei:

  • Facebook und der WhatsApp-Gruppe des AllesRetter-Kühlschranks
  • AllesRetter-Magdeburg e.V.

Good to know
Lebensmittelverschwendung verursacht nicht nur unnötigen Müll, sondern auch große Mengen vermeidbarer CO₂-Emissionen. Denn für Produktion, Transport, Kühlung und Verpackung wurden bereits Energie, Wasser und Ressourcen eingesetzt.

Refurbished statt neu kaufen.

Wo liegt das Problem?
Die Herstellung neuer Technik benötigt große Mengen an Rohstoffen, Energie und Wasser. Gleichzeitig werden viele Geräte ersetzt, obwohl sie technisch noch einwandfrei funktionieren.

Was kannst du konkret tun?
Nutze wenn möglich refurbished Geräte statt Neuanschaffungen. Refurbished bedeutet, dass gebrauchte Technik professionell geprüft, aufbereitet und erneut nutzbar gemacht wird. So können vorhandene Ressourcen länger genutzt werden.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule setzt sich für einen bewussteren Umgang mit Ressourcen und eine längere Nutzung von Technik ein. Die Weiterverwendung funktionsfähiger Geräte hilft dabei, Elektroschrott und unnötige Neuanschaffungen zu reduzieren.

Good to know
Ein großer Teil der Umweltwirkungen von Laptops, Smartphones oder Monitoren entsteht bereits bei der Herstellung. Wird ein Gerät refurbished und weiter genutzt, müssen weniger neue Rohstoffe abgebaut und verarbeitet werden.

Marker Nachfüllen statt wegwerfen.

Wo liegt das Problem?
Viele Marker und Stifte werden weggeworfen, sobald sie leer sind. Dadurch entstehen unnötige Kunststoffabfälle und es werden ständig neue Ressourcen für die Produktion benötigt.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule achtet bei der Beschaffung zunehmend auf langlebige und wiederbefüllbare Arbeitsmaterialien. Wiederbefüllbare Marker helfen dabei, Abfälle zu reduzieren und Ressourcen länger im Kreislauf zu halten.

Was kannst du konkret tun?
Nutze wenn möglich wiederbefüllbare Marker und tausche nur die Tinte statt den gesamten Stift aus. So entsteht deutlich weniger Müll im Arbeits- und Studienalltag.

Good to know
Ein wiederbefüllbarer Marker kann viele Einwegmarker ersetzen. Dadurch werden Kunststoffabfälle reduziert und gleichzeitig Rohstoffe sowie Energie für die Herstellung neuer Produkte eingespart.

Mehr Ideen. Weniger Papier.

Wo liegt das Problem?
Bei Vorträgen, Workshops oder Besprechungen werden häufig große Mengen Papier für Flipcharts genutzt. Viele Blätter werden nur einmal verwendet und anschließend entsorgt.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule setzt zunehmend auf wiederverwendbare Alternativen für Präsentationen und Workshops. Wiederbeschreibbare Folien oder abwischbare Systeme helfen dabei, den Papierverbrauch bei Veranstaltungen zu reduzieren.

Was kannst du konkret tun?
Nutze bei Präsentationen oder Gruppenarbeiten wiederverwendbare Folien statt klassischer Flipchart-Blätter. Inhalte können abgewischt und mehrfach verwendet werden, ohne ständig neues Papier zu verbrauchen.

Good to know
Ein Flipchartblock besteht oft aus 20 bis 50 großen Papierseiten und wird bei Workshops oder Präsentationen häufig nur einmal genutzt. Wiederverwendbare Folien können dagegen immer wieder beschrieben und abgewischt werden – das spart Papier, Abfall und Ressourcen bei jeder Veranstaltung.

Merch kann auch nachhaltig.

Wo liegt das Problem?
Viele Werbeartikel bestehen aus neuen Kunststoffen oder nicht nachhaltigen Materialien. Hinzu kommen lange Transportwege, unnötige Verpackungen und häufig wenig transparente Lieferketten.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschulkommunikation achtet bei der Beschaffung von Merch zunehmend auf nachhaltigere Rohstoffe und umweltfreundlichere Produkte. Dabei spielen Recyclingmaterialien, ressourcenschonende Verpackungen, transparente Lieferketten und möglichst kurze Transportwege eine wichtige Rolle. Wenn möglich, wird auf eine Herstellung innerhalb der EU sowie auf regionale Anbieter gesetzt.

Was kannst du konkret tun?
Achte auch selbst bei Produkten, Give-aways oder Veranstaltungen auf nachhaltigere Alternativen. Produkte aus Recyclingpapier oder recycelten Rohstoffen helfen dabei, Ressourcen zu schonen und Abfälle zu vermeiden. Regional produzierte Produkte können zusätzlich Transportwege verkürzen und lokale Unternehmen stärken.

Good to know
Recyclingmaterialien benötigen häufig deutlich weniger Energie und Rohstoffe als neu produzierte Materialien. Gleichzeitig können regionale oder europäische Produktion Transportemissionen reduzieren und Lieferketten transparenter machen.

Weniger Fleisch. Mehr Klima.

Wo liegt das Problem?
Die Produktion von Fleisch verursacht große Mengen an CO₂- und Methanemissionen. Besonders Rindfleisch hat durch Futtermittelanbau, Flächenverbrauch und Tierhaltung einen hohen Klimaeinfluss.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule setzt in der Mensa gemeinsam mit KlimaPlanReal auf eine CO₂-Kennzeichnung der Gerichte. Dadurch wird sichtbar, welche Mahlzeiten einen höheren oder niedrigeren Klimaeinfluss haben und ein bewussteres Entscheiden ermöglicht.

Was kannst du konkret tun?
Entscheide dich häufiger für vegetarische oder vegane Mahlzeiten in der Mensa. Schon einzelne fleischreduzierte Mahlzeiten pro Woche können dabei helfen, Emissionen einzusparen und Ressourcen zu schonen.

Good to know
Laut Umweltbundesamt verursacht die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch deutlich mehr Treibhausgasemissionen als pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse, Kartoffeln oder Hülsenfrüchte.

Weißes Papier. Grüner gedacht.

Was kannst du konkret tun?
Bevorzuge Produkte aus Recyclingpapier – zum Beispiel bei Druckpapier, Blöcken oder Notizheften. Moderne Recyclingpapiere liefern heute eine vergleichbare Qualität und sparen gleichzeitig Ressourcen ein.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule setzt verstärkt auf Recyclingpapier und beteiligt sich am Papieratlas-Wettbewerb. Dadurch werden Ressourcen geschont und der Papierverbrauch nachhaltiger gestaltet. Gleichzeitig werden die Recyclingpapierquoten regelmäßig erfasst und weiter verbessert.

Lies hier mehr zu unseren Quoten und der Teilnahme am Papieratlas-Wettbewerb.

Good to know
Recyclingpapier verursacht im Vergleich zu Frischfaserpapier durchschnittlich rund 50 % weniger CO₂-Emissionen und benötigt deutlich weniger Wasser und Energie in der Herstellung.

Produktion von einem Kilogramm neuem Kopierpapier (200 Blatt - Primärfaserpapier)

PapierartFrischfaserpapierRecyclingpapier
Wasserverbrauch pro kg Papierca. 50 Liter ca. 17 Liter
Energieverbrauch pro kg Papierca. 5 kWhca. 2,5 kWh
Holzverbrauch pro kg Papierbis zu 2,2 kg Holzca. 1,2 kg Altpapier
RohstoffbasisPrimärfasernca. 1,2 kg Altpapier

Quelle: Umweltbundesamt

Hinschauen. Aufräumen. Verändern.

Wo liegt das Problem?
In besonders belasteten Bereichen sammelt sich häufig Müll an, der Umwelt, Tiere und Gewässer schädigen kann. Vor allem Plastikabfälle bleiben oft viele Jahre in der Natur und zerfallen mit der Zeit zu Mikroplastik.

Was kannst du konkret tun?
Organisiere oder unterstütze Müllsammelaktionen auf oder außerhalb des Campus. Dokumentiere auffällige Orte, beobachte Entwicklungen und hilf dabei, Müll gezielt zu entfernen.

An einigen Hochschulen und Universitäten werden zusätzlich Aktionen zur sogenannten „Kippendichte“ durchgeführt. Dabei wird untersucht, wie viele Zigarettenkippen sich in bestimmten Bereichen sammeln, um auf Umweltverschmutzung aufmerksam zu machen und Lösungen zu entwickeln. Unsere Hochschule hat aktuell kein großes Problem mit Zigarettenkippen, solche Aktionen können aber trotzdem helfen, frühzeitig zu sensibilisieren.

Was macht die Hochschule?

Das Green Office unterstützt bei der Planung und Umsetzung von Müllsammelaktionen sowie bei der Vernetzung mit weiteren Engagierten.

Hier kommst du zum Green Office

Good to know
Eine einzige Zigarettenkippe kann bis zu 40 Liter Grundwasser verschmutzen. Gleichzeitig gehören Zigaretten weltweit zu den häufigsten Abfällen im öffentlichen Raum.

Clean Campus!

Wo liegt das Problem?
Liegengebliebener Müll verschmutzt den Campus, belastet die Umwelt und sorgt dafür, dass Wertstoffe nicht recycelt werden können. Besonders bei Veranstaltungen oder auf viel genutzten Wegen bleibt häufig Abfall zurück.

Was kannst du konkret tun?
Sammle Abfall auf dem Campus und hilf dabei, unsere Hochschule sauberer und nachhaltiger zu machen. Das kann als Einzelaktion oder regelmäßig gemeinsam mit anderen stattfinden.

Auch sogenannte „Plogging“-Aktionen eignen sich dafür: Verabrede dich mit einer Laufgruppe, sammelt unterwegs Abfall ein und trennt diesen anschließend richtig.

Du kannst außerdem eine Initiative gründen, die sich bei Universitätsfesten um den anfallenden Müll kümmert, ihn richtig trennt und schließlich entsorgt. Meldet eure Initiative bei Veranstaltungen an und macht auf euer Angebot aufmerksam.

Was macht die Hochschule?

Das Green Officeunterstützt dich gerne bei der Planung, Organisation und Umsetzung solcher Aktionen. Gemeinsam können Ideen weiterentwickelt und Mitstreiter*innen gefunden werden.

Hier kommst du zum Green office

Good to know
Schon kleine Sammelaktionen können große Wirkung haben. Sie sorgen nicht nur für einen sauberen Campus, sondern machen auch auf Umweltverschmutzung und richtige Abfalltrennung aufmerksam.

Weniger Papier. Gleiche Hygiene.

Wo liegt das Problem?
In sanitären Räumen werden täglich große Mengen Papierhandtücher verbraucht. Für Herstellung, Transport und Entsorgung werden Holz, Wasser und Energie benötigt. Häufig werden außerdem mehr Tücher genutzt als eigentlich notwendig.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule stellt in sanitären Räumen weiterhin Papierhandtücher zur Verfügung. Diese gelten im Vergleich zu vielen Lufttrocknern als hygienischer und bleiben deshalb ein wichtiger Bestandteil der Ausstattung.

Was kannst du konkret tun?
Nutze nur so viele Papierhandtücher wie du wirklich brauchst. Oft reichen bereits ein bis zwei Tücher vollkommen aus. So kann der Papierverbrauch reduziert werden, ohne auf Hygiene verzichten zu müssen.

Good to know
Papiertücher sind deutlich hygienischer als viele Lufttrockner und deshalb in sanitären Räumen unerlässlich. Trotzdem hilft ein bewusster Umgang dabei, Ressourcen, Energie und Abfall einzusparen. Bewusstes Nutzen von Papierhandtüchern hilft dabei, Ressourcen zu sparen.

Alte Technik ist kein Müll!

Wo liegt das Problem?
Alte Batterien, Toner oder Elektrogeräte landen häufig im Restmüll oder bleiben ungenutzt in Schubladen liegen. Dabei enthalten sie wertvolle Rohstoffe wie Metalle oder Kunststoffe, die recycelt und erneut genutzt werden können. Werden sie falsch entsorgt, gehen wichtige Ressourcen verloren und Schadstoffe können in die Umwelt gelangen.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule setzt sich für mehr Kreislaufwirtschaft und eine höhere Recyclingquote auf dem Campus ein. Im Wertstoffzentrum werden alte Computer und technische Geräte auseinandergebaut, damit einzelne Materialien und Rohstoffe besser zurückgewonnen und recycelt werden können. So bleiben wertvolle Ressourcen länger im Kreislauf.

Was kannst du konkret tun?
Du möchtest selbst aktiv werden? Organisiere und installiere gemeinsam mit anderen eine Recyclingtonne für alte Batterien oder Technikschrott auf dem Campus. Dafür sind Absprachen mit verschiedenen Akteur*innen der Hochschule notwendig und auch die langfristige Betreuung sollte mitgedacht werden.

Wenn du Interesse hast oder Unterstützung benötigst, melde dich gerne beim Green Office. 

Hier kommst du zum Green Office

Alte Technik, Batterien oder Elektroschrott kannst du außerdem bei offiziellen Rücknahmestellen abgeben, zum Beispiel:

  • Wertstoffhöfen der Stadt
  • Elektrofachmärkten mit Rücknahmepflicht
  • Supermärkten und Discountern mit Batterie- oder Elektroaltgeräte-Rücknahme
  • kommunalen Recyclinghöfen

Good to know
Elektroschrott gehört weltweit zu den am schnellsten wachsenden Abfallarten. Durch Wiederverwendung und Recycling können wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen und natürliche Ressourcen geschont werden.

Mehr Gelb und Blau. Weniger Restmüll.

Wo liegt das Problem?
Viele Verpackungen und Papierabfälle landen im Restmüll, obwohl sie recycelt werden könnten. Dadurch gehen wertvolle Rohstoffe verloren und unnötige CO₂-Emissionen entstehen bei der Verbrennung.

Was kannst du konkret tun?
Nutze den gelben Behälter für Verpackungen und den blauen Behälter für Papier statt alles gemeinsam im Restmüll zu entsorgen. Wichtig ist außerdem, Abfälle möglichst sauber und richtig getrennt wegzuwerfen.

Warum ist das wichtig?
Papier, Kunststoff, Metall oder Karton können durch Recycling erneut verwendet werden. Das spart Rohstoffe, Energie und Wasser. Gleichzeitig wird weniger Restmüll verbrannt und die Umwelt entlastet.

Good to know
Allein durch das Recycling von Verpackungen werden in Deutschland jedes Jahr rund 2 Millionen Tonnen CO₂ eingespart. Je besser getrennt wird, desto mehr Materialien können wiederverwertet werden statt im Restmüll verloren zu gehen. Quelle: Umweltbundesamt, 2025

Tropft’s? Meld’s.

Wo liegt das Problem?
Tropfende Wasserhähne, defekte Toiletten oder undichte Leitungen wirken oft harmlos, können aber große Mengen Wasser verschwenden. Ein tropfender Wasserhahn kann bis zu 15 Liter Wasser pro Tag verlieren. Bei dauerhaft laufenden Toiletten gehen teilweise sogar mehrere hundert Liter täglich verloren.

Quelle: Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule verfügt über ein Ticketsystem, über das Schäden und Auffälligkeiten schnell an das Facility Management gemeldet werden können. So können Defekte frühzeitig behoben und unnötiger Wasserverbrauch vermieden werden.

Schäden oder Auffälligkeiten kannst du hier melden:

Zum Ticketsystem des Facility Managements

Was kannst du konkret tun?
Melde tropfende Wasserhähne, laufende Toiletten oder andere Schäden direkt über das Ticketsystem. Oft reichen schon wenige Klicks, um große Mengen Wasser einzusparen.

Good to know
Wird Wasserverschwendung nicht frühzeitig gemeldet, gehen schnell tausende Liter Trinkwasser verloren. Gleichzeitig steigt der Energieverbrauch, denn Wasser muss gefördert, aufbereitet, transportiert und häufig auch erwärmt werden. Ein kleiner Defekt kann dadurch unnötig Ressourcen verschwenden und zusätzliche CO₂-Emissionen verursachen.

Würmer statt Restmüll.

Wo liegt das Problem?
Bioabfälle machen einen großen Teil unseres Mülls aus. Oft werden sie entsorgt, obwohl sie eigentlich wertvolle Nährstoffe enthalten, die wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden könnten.

Was kannst du konkret tun?
Nutze einen Wurmkompost für deine Küchenabfälle.

In einer Wurmkiste zersetzen Kompostwürmer organische Reste wie Obst- und Gemüseschalen. Das funktioniert auch in kleinen Wohnungen oder auf dem Balkon.

Good to know
Aus Abfällen entsteht nährstoffreicher Kompost, den du für Pflanzen nutzen kannst. So reduzierst du Müll, sparst Ressourcen und schließt den natürlichen Kreislauf, ganz ohne großen Aufwand.

Batterien? Sammeln statt wegwerfen.

Wo liegt das Problem?
Batterien enthalten wertvolle Rohstoffe wie Lithium, Nickel oder Zink, aber auch Schadstoffe, die nicht in den Restmüll gehören. Werden Batterien falsch entsorgt, können Umwelt und Gesundheit belastet werden. Außerdem gehen wichtige Materialien verloren, die eigentlich recycelt werden könnten.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule stellt Sammelbehälter für alte Batterien zur Verfügung. Derzeit befindet sich ein Batteriebehälter in Haus 6 auf dem Flur neben den Briefkästen. So können Batterien sicher gesammelt und fachgerecht recycelt werden.

Was kannst du konkret tun?
Sammle leere Batterien zuhause oder im Hochschulalltag und entsorge sie im Batteriebehälter statt im Restmüll. Achte besonders bei beschädigten Batterien darauf, Pole abzukleben und sie vorsichtig zu transportieren.

Good to know
Durch das Recycling von Batterien können wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen und natürliche Ressourcen geschont werden. Gleichzeitig wird verhindert, dass Schadstoffe in die Umwelt gelangen oder falsch entsorgte Batterien Brände verursachen.

Gib Technikspenden ab!

Die Initiative Hey, Alter! Magdeburg sammelt funktionsfähige Rechner ein, bereitet sie auf und gibt sie für mehr Chancengleichheit in der Bildung an Kinder und Jugendliche weiter, die noch keinen PC oder Laptop haben. Die Rechner werden komplett von alten Daten befreit, aufgerüstet und mit Software ausgestattet. Damit die Geräte auch wirklich denen zugutekommen, die sie besonders dringend benötigen, erfolgen Auswahl und Bedarfsermittlung in enger Abstimmung mit kooperierenden Schulen und gemeinnützigen Organisationen.

Technik gesucht!

Wir suchen Laptops oder PCs, im Idealfall mit Kamera und Mikrofon ausgestattet, am besten auch mit Tastatur und Maus. Die Rechner sollten mindestens einen 2GHz Dual Core Prozessor und 4 GB RAM haben. Alle Komponenten müssen funktionieren. Wer unsicher ist, welche Leistung der Rechner hat, kann ein Foto vom Typen-Schild per Mail schicken oder sich direkt unter 017634411850 bei Spencer Detje melden.

Hochschulbestand

Funktionsfähige Technik aus dem Hochschulbestand kann an gemeinnützige Organisationen abgegeben werden. Hierfür kontaktieren Sie bitte die Anlagenbuchhaltung unter: anlagenbuchhaltung@h2.de

Annahmestellen für Spenden:

  • Klimaschutzmanagement
    Haus 6 - 2.25 | Campus Herrenkrug
    Nach Terminvereinbarung
  • Grünstreifen e.V. Macherburg
    Porsestraße 19
    Donnerstag 12–20 Uhr
    Sonntag 12–18 Uhr
    oder Terminvereinbarung unter 0176 34411850 (Spencer Detje)

Gehe verantwortungsbewusst mit Papier um.

Erfahre hier, wie Du Papier an der Hochschule einsparen kannst!
Verantwortungsbewusster Umgang mit Papier

Leere Marker? Nicht in den Müll!

Wo liegt das Problem?
Ausgetrocknete oder leere Textmarker landen oft im Restmüll. Dabei bestehen sie aus Kunststoff und enthalten Farbreste, die nicht einfach in die Umwelt gehören und wertvolle Ressourcen verschwenden.

Was machen wir an der Hochschule?
Auf dem Campus in Haus 6 an den Briefkästen der 1. Etage gibt es eine Sammelstelle für alte Textmarker. Die gesammelten Marker werden gebündelt und über geeignete Entsorgungs- und Recyclingsysteme weitergegeben.

Was kannst du konkret tun?
Lege deine leeren oder kaputten Textmarker nicht in den Papier- oder Restmüll, sondern bring sie zur nächsten Sammelstelle auf deinem Campus.

 

 

Good to know
Durch die getrennte Sammlung können Kunststoffe und Materialien besser verwertet werden. Das spart Ressourcen, reduziert Abfall und senkt langfristig die CO₂-Emissionen der Hochschule.

IT

Digital statt Papierstapel.

Wo liegt das Problem?
Viele Dokumente werden noch immer ausgedruckt, obwohl sie digital bearbeitet, geteilt oder unterschrieben werden könnten. Dadurch entstehen unnötiger Papierverbrauch, Druckkosten und zusätzlicher Ressourcenaufwand.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule fördert zunehmend digitale Prozesse und papierärmere Arbeitsweisen. Viele Dokumente können bereits digital bearbeitet, versendet oder unterschrieben werden.

Was kannst du konkret tun?
Drucke nur, wenn es wirklich notwendig ist. Nutze digitale Dokumente, PDF-Kommentare oder elektronische Unterschriften direkt am PC statt Ausdrucke mehrfach auszudrucken, zu unterschreiben und wieder einzuscannen.

Good to know
Für die Herstellung von Papier werden Holz, Wasser und Energie benötigt. Weniger Ausdrucke sparen deshalb nicht nur Papier, sondern reduzieren auch CO₂-Emissionen, Transportaufwand und Abfall.

Weniger Geräte. Mehr Nachhaltigkeit.

Wo liegt das Problem?
Jedes technische Gerät benötigt Rohstoffe, Energie und Transportaufwand bei der Herstellung. Gleichzeitig verbrauchen zusätzliche Geräte dauerhaft Strom – auch im Stand-by-Modus.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule möchte für einen bewussteren Umgang mit Technik sensibilisieren und nachhaltigere Nutzungskonzepte fördern.

Was kannst du konkret tun?
Überlege vor einer Neuanschaffung, ob du das Gerät wirklich brauchst oder ob vorhandene Technik mehrere Aufgaben übernehmen kann. Je vielseitiger und langlebiger ein Gerät ist, desto besser. Ein leistungsfähiger Laptop kann beispielsweise oft Desktop-PC, Tablet oder weitere Zusatzgeräte ersetzen.

Good to know
Ein großer Teil des ökologischen Fußabdrucks von Technik entsteht bereits bei Herstellung und Transport. Weniger Geräte bedeuten deshalb oft nicht nur weniger Stromverbrauch, sondern auch weniger Ressourcenverbrauch und Elektroschrott.

Auf Siegel achten lohnt sich.

Wo liegt das Problem?
Nicht alle technischen Geräte oder Produkte werden unter nachhaltigen Bedingungen hergestellt. Häufig unterscheiden sie sich stark beim Energieverbrauch, bei der Lebensdauer oder bei der Reparierbarkeit.

Was macht die Hochschule?

Die Hochschule achtet bei Beschaffungen zunehmend auf Nachhaltigkeitskriterien und berücksichtigt Umwelt- und Energiezertifikate stärker bei Kaufentscheidungen.

Was kannst du konkret tun?

Achte beim Kauf von Technik oder Produkten auf anerkannte Zertifikate wie:

  • TCO Certified – Fokus auf Nachhaltigkeit, faire Produktion und Langlebigkeit
  • Energy Star – energieeffiziente Geräte
  • Blauer Engel – besonders umweltfreundliche Produkte

Solche Siegel helfen dabei, energieeffizientere und ressourcenschonendere Produkte leichter zu erkennen.

Good to know

Nachhaltigkeits- und Energiezertifikate berücksichtigen häufig nicht nur den Stromverbrauch, sondern auch Herstellung, Reparierbarkeit, Schadstoffe und Lebensdauer eines Produkts. Dadurch kann der ökologische Fußabdruck deutlich reduziert werden.

Klar sehen, Energie sparen.

Wo liegt das Problem?
Viele Monitore laufen dauerhaft mit maximaler Helligkeit, das verbraucht unnötig Energie und belastet die Augen.

Was machen wir an der Hochschule?
In PC-Pools und Büroräumen sind zahlreiche Geräte mit Energiesparmodi ausgestattet. Unsere IT gibt Tipps zur ergonomischen und stromsparenden Bildschirmnutzung.

Was kannst du konkret tun?
Reduziere die Helligkeit deines Bildschirms auf ein angenehmes, gut lesbares Maß. Ideal sind etwa 60–70 %. Nutze dunkle Designs („Dark Mode“) und aktiviere automatische Standby-Funktionen.

Good to know
Eine abgedimmte Helligkeit kann den Stromverbrauch deines Monitors um bis zu 20 % senken und ist zugleich augenfreundlicher.

Technik richtig entsorgen.

Wo liegt das Problem?
Alte Elektrogeräte enthalten wertvolle Rohstoffe wie Kupfer, Aluminium oder seltene Metalle. Werden Altgeräte falsch entsorgt, gehen diese Materialien verloren und Schadstoffe können in die Umwelt gelangen.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule verfügt intern über ein eigenes Wertstoffzentrum. Dort wird auf eine fachgerechte Trennung und Entsorgung von Altgeräten geachtet, damit möglichst viele Rohstoffe zurückgewonnen und recycelt werden können.

Was kannst du konkret tun?
Kümmere dich aktiv darum, alte Technik richtig zu entsorgen und gib Altgeräte nicht einfach in den Restmüll. Auch kleine Geräte wie Kabel, Tastaturen oder Mäuse enthalten wertvolle Rohstoffe, die recycelt werden können.

Good to know
Elektroschrott gehört weltweit zu den am schnellsten wachsenden Abfallarten. Durch fachgerechtes Recycling können wichtige Rohstoffe zurückgewonnen und neue Ressourcen eingespart werden.

Clever klicken spart Strom.

Wo liegt das Problem?
Auch digitale Programme verbrauchen Energie. Besonders rechenintensive Software, unnötig viele geöffnete Anwendungen oder schlecht optimierte Programme erhöhen den Stromverbrauch von Geräten und Servern.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule möchte für einen bewussteren und effizienteren Umgang mit digitalen Anwendungen sensibilisieren und nachhaltigere IT-Nutzung fördern.

Was kannst du konkret tun?
Nutze möglichst energieeffiziente Programme und schließe Anwendungen, die du gerade nicht benötigst. Besonders bei:

  • Videokonferenzen
  • Bild- und Videobearbeitung
  • KI-Anwendungen
  • Cloud-Diensten
  • Browser-Tabs und Hintergrundprogrammen
  • großen Datenanalysen oder Simulationen

kann bewusste Nutzung Energie sparen.

Auch dunkle Designs, reduzierte Videoqualität oder lokale Speicherung statt dauerhafter Cloudnutzung können helfen, den Energieverbrauch zu senken.

Good to know
Nicht nur Geräte selbst verbrauchen Strom – auch Rechenzentren, Server und Datenübertragungen benötigen Energie. Effizientere Programme und bewusste digitale Nutzung helfen deshalb dabei, Stromverbrauch und Ressourcenbedarf zu reduzieren.

Digital aufräumen spart Energie.

Wo liegt das Problem?
Auch Cloudspeicher verbrauchen Energie. Fotos, Dateien, Backups und alte Dokumente werden dauerhaft auf Servern gespeichert, die Strom benötigen und gekühlt werden müssen. Je mehr unnötige Daten gespeichert werden, desto mehr Ressourcen werden benötigt. 

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule stellt allen Hochschulangehörigen einen begrenzten Cloudspeicher zur Verfügung. Dadurch soll ein bewussterer Umgang mit digitalen Daten gefördert und verhindert werden, dass unbegrenzt Dateien gespeichert werden.

Was kannst du konkret tun?
Lösche regelmäßig unnötige Dateien aus deiner Cloud - zum Beispiel alte Downloads, doppelte Fotos oder nicht mehr benötigte Dokumente. Hilfreich kann ein fester „Digital Cleanup Day“ pro Woche oder Monat sein.

Good to know
Server und Rechenzentren laufen rund um die Uhr und benötigen neben Strom auch Kühlung und Speichermedien. Weniger unnötige Daten bedeuten langfristig weniger Energieverbrauch und geringeren Ressourcenbedarf für digitale Infrastruktur.

Nicht jede Aufgabe braucht KI.

Wo liegt das Problem?
Viele KI Anwendungen benötigen große Rechenleistungen und damit viel Energie. Nicht jede Aufgabe braucht deshalb automatisch KI Unterstützung.

Was machen wir an der Hochschule?
Die Hochschule setzt sich für einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Tools ein. Dazu gehört auch, den Ressourcenverbrauch digitaler Anwendungen mitzudenken.

Was kannst du konkret tun?
Prüfe, ob du wirklich ein energiehungriges Programm brauchst oder ob eine lokale, einfachere Lösung reicht. Alte Dateien regelmäßig löschen, statt ewig auf Servern zu lagern, hilft ebenfalls, den Stromverbrauch zu senken.

Good to know
Cloud- und KI-Anwendungen verursachen weltweit inzwischen rund 3 % der CO₂-Emissionen - Tendenz steigend. Kritisches Nachdenken spart also nicht nur Energie, sondern prägt ein nachhaltiges digitales Mindset.

Quelle: Ökoinstitut e.V. und IZT

Rechnen, wenn die Sonne scheint.

Wo liegt das Problem?
Rechenintensive Prozesse und große Datenmengen benötigen viel Strom. Wird dieser Strom nicht direkt vor Ort erzeugt, muss zusätzliche Energie von externen Anbietern bezogen werden.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule baut den Einsatz erneuerbarer Energien weiter aus und möchte vorhandenen Photovoltaikstrom möglichst effizient nutzen. Ziel ist es, den Eigenverbrauch zu erhöhen und externe Strombezüge zu reduzieren.

Was kannst du konkret tun?
Plane rechenintensive Prozesse (wenn möglich) bewusst in Zeiten mit hoher Solarstromproduktion. Dazu gehören zum Beispiel große Datenverarbeitungen, Simulationen oder aufwendige Berechnungen. So kann mehr selbst erzeugter Strom direkt genutzt werden.

Good to know
Je höher der Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Solarstrom ist, desto weniger externe Energie muss eingekauft werden. Das entlastet nicht nur das Stromnetz, sondern reduziert auch CO₂-Emissionen und Energiekosten.

Technik, die länger bleibt.

Wo liegt das Problem?
Viele technische Geräte werden bereits nach wenigen Jahren ersetzt – oft obwohl sie noch funktionieren. Dadurch entstehen große Mengen Elektroschrott und es werden ständig neue Rohstoffe für Produktion und Transport benötigt. 

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule möchte für einen bewussteren Umgang mit Technik sensibilisieren und nachhaltigere Entscheidungen im Studienalltag fördern.

Was kannst du konkret tun?
Achte bei neuen Geräten auf Energieeffizienz, Reparierbarkeit und eine möglichst lange Nutzungsdauer. Leistungsfähige und gut reparierbare Technik kann oft viele Jahre genutzt werden, ohne ständig ersetzt oder aufgerüstet werden zu müssen.

Good to know
Ein großer Teil der Umweltwirkungen von Smartphones, Laptops oder Tablets entsteht bereits bei der Herstellung. Je länger ein Gerät genutzt wird, desto besser fällt seine Klimabilanz aus und desto weniger Elektroschrott entsteht.

Ecosia - Surfen für Bäume.

Wo liegt das Problem?
Auch das Internet verbraucht Energie und Ressourcen. Suchanfragen, Server und Rechenzentren benötigen Strom - gleichzeitig setzen sich nicht alle Suchmaschinen aktiv für Klima- und Umweltschutz ein.

Was kannst du konkret tun?
Nutze Ecosia als Standardsuchmaschine und suche wie gewohnt im Internet. Ecosia verwendet einen Teil der Einnahmen aus Suchanfragen, um Bäume zu pflanzen, Aufforstungsprojekte zu unterstützen und Regenwälder zu schützen.

Hier gelangst du zum Ecosia-Browser

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule möchte für einen bewussteren und nachhaltigeren Umgang mit digitalen Ressourcen sensibilisieren. Auch kleine Veränderungen im digitalen Alltag können einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Good to know

Ecosia betreibt seine Suchmaschine mit erneuerbaren Energien und investiert einen Großteil der Gewinne in Umwelt- und Aufforstungsprojekte weltweit. Dadurch kann selbst alltägliches Surfen einen kleinen Beitrag zum Klima- und Artenschutz leisten.

Campusversorgung

Cool bleiben auf dem Campus.

Wo liegt das Problem?
Durch steigende Temperaturen und häufigere Hitzetage werden Aufenthalte auf dem Campus zunehmend belastender. Besonders versiegelte Flächen und Bereiche mit wenig Schatten können sich im Sommer stark aufheizen.

Was macht die Hochschule?
Eine Hitzeaktionskarte kann helfen, wichtige Orte auf dem Campus sichtbar zu machen – zum Beispiel schattige Bereiche, Trinkwasserstellen, kühle Aufenthaltsorte oder begrünte Flächen. So können Hitzebelastungen reduziert und Aufenthaltsorte gezielter genutzt werden.

Das Klimaschutzmanagement erarbeitet derzeit außerdem einen Hitzeaktionsplan für die Hochschule, um besser auf zunehmende Hitzeereignisse reagieren zu können und langfristige Maßnahmen auf dem Campus umzusetzen.

Zusätzlich stellt die Hochschule bereits Sonnenschutzangebote zur Verfügung. Für Veranstaltungen stehen aktuell drei mobile Sonnenschutzspender bereit. Darüber hinaus sind Eingänge entlang der Hauptnutzungswege bzw. Haupteingänge mit Sonnenschutzspendern ausgestattet, damit ein niedrigschwelliger Zugang zu Sonnenschutz im Hochschulalltag ermöglicht wird.

Was kannst du konkret tun?
Nutze schattige Aufenthaltsorte und Sonnenschutzangebote auf dem Campus. Wenn dir besonders heiße Bereiche („Hitzespots“) oder angenehme Aufenthaltsorte auffallen, kannst du dich gerne beim Klimaschutzmanagement melden und dich aktiv an der Entwicklung des Hitzeaktionsplans beteiligen.

Good to know
Stark versiegelte Flächen können sich an heißen Tagen deutlich stärker aufheizen als begrünte Bereiche. Schon einzelne Bäume, Schattenflächen oder Begrünungen können Temperaturen spürbar angenehmer machen.

Kaffee bewusst genießen.

Wo liegt das Problem?
Einwegbecher und To-go-Verpackungen verursachen große Mengen Abfall und benötigen zusätzliche Ressourcen für Herstellung und Entsorgung.

Was macht die Hochschule?
An der Hochschule stehen Kaffeevollautomaten zur Verfügung, die mit wiederverwendbaren Tassen genutzt werden können. Dadurch können Einwegbecher vermieden und Abfälle reduziert werden. Die verwendeten Tassen werden anschließend einfach abgewaschen und erneut genutzt.

Auch in der Mensa können statt Papier-To-go-Bechern die wiederverwendbaren Vytal-Becher genutzt werden.

Was kannst du konkret tun?
Nutze beim Kaffeeholen möglichst eigene oder vorhandene Mehrwegtassen statt Einwegbecher. Wenn du Getränke oder Essen mitnehmen möchtest, greife auf Mehrwegsysteme wie die Vytal-Becher zurück.

Good to know
Mehrwegbecher können viele Einwegbecher ersetzen und dadurch Ressourcen, Energie und Abfall einsparen. Besonders bei regelmäßigem Kaffeekonsum macht das einen großen Unterschied.

Trinkwasserspender

Wo liegt das Problem?
Viele greifen zu abgefülltem Wasser aus dem Supermarkt. Das verursacht Verpackungsmüll und CO₂ durch Transport und Produktion, obwohl Trinkwasser direkt vor Ort verfügbar ist.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule stellt Trinkwasserspender zur Verfügung. Diese bieten Leitungswasser gekühlt, auf Zimmertemperatur oder mit Sprudel an.

Was kannst du konkret tun?
Bring deine Flasche mit und zapf dir Wasser vor Ort. Die Trinkwasserspender findest du in Haus 1 und Haus 14 im Hörsaalzentrum.

Good to know
Leitungswasser spart Geld und verursacht deutlich weniger CO₂ als Flaschenwasser. Gleichzeitig reduzierst du Verpackungsmüll und nutzt eine nachhaltige Alternative direkt auf unserem Campus.

Energie

Akkus länger nutzen statt schneller tauschen.

Wo liegt das Problem?
Akkus verlieren durch falsches Laden schneller an Leistung. Dadurch müssen Geräte oder Akkus häufig früher ersetzt werden, was zusätzlichen Ressourcenverbrauch und Elektroschrott verursacht.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule möchte für einen nachhaltigeren Umgang mit Technik sensibilisieren und die Lebensdauer von Geräten verlängern.

Was kannst du konkret tun?
Achte auf einen bewussten Umgang mit Geräteakkus:

  • Geräte nicht dauerhaft bei 100 % laden lassen
  • Tiefenentladung vermeiden
  • Geräte möglichst nicht dauerhaft am Ladekabel lassen
  • Starke Hitze beim Laden vermeiden
  • Energiesparmodi nutzen

So können Akkus oft deutlich länger genutzt werden.

Good to know

Die Herstellung von Akkus benötigt wertvolle Rohstoffe wie Lithium, Nickel oder Kobalt. Eine längere Akkulebensdauer spart deshalb Ressourcen, reduziert Elektroschrott und verlängert die Nutzungsdauer von Geräten.

Eisfrei spart Energie.

Wo liegt das Problem?
Vereiste Kühl- und Gefrierschränke benötigen deutlich mehr Energie, um die gewünschte Temperatur zu halten. Schon kleine Eisschichten erhöhen den Stromverbrauch unnötig.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule möchte für einen bewussteren Umgang mit Energie sensibilisieren und unnötigen Stromverbrauch reduzieren.

Was kannst du konkret tun?
Enteise Kühl- und Gefrierschränke regelmäßig und prüfe, ob Türen richtig schließen. Schon wenige Millimeter Eis können den Energieverbrauch erhöhen.
Zusätzlich hilft:

  • warme Speisen erst abkühlen lassen
  • Türen nicht unnötig lange offen lassen
  • Kühlschränke nicht direkt neben Wärmequellen platzieren

Good to know
Digitale Organisation spart Papier, reduziert Abfall und verhindert gleichzeitig verlorene oder vergessene Notizzettel. Außerdem lassen sich Aufgaben einfacher strukturieren und gemeinsam bearbeiten.

Frische Luft clever nutzen.

Wo liegt das Problem?
Klimaanlagen verbrauchen viel Strom und können besonders im Sommer den Energiebedarf von Gebäuden stark erhöhen.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule setzt auf einen bewussteren Umgang mit Energie und unterstützt Maßnahmen zur Reduktion des Stromverbrauchs in Gebäuden.

Was kannst du konkret tun?
Nutze wenn möglich natürliche Belüftung statt dauerhaft laufender Klimaanlagen. Frühmorgendliches oder abendliches Stoßlüften kann Räume angenehm kühlen, ohne zusätzlichen Stromverbrauch zu verursachen.

Auch Verschattung, geschlossene Rollläden oder das Lüften zu den richtigen Tageszeiten helfen dabei, Innenräume kühler zu halten.

Good to know
Schon wenige Grad weniger Kühlleistung können viel Energie einsparen. Natürliche Belüftung verbessert außerdem oft das Raumklima und sorgt für frische Luft ohne zusätzlichen Stromverbrauch.

Frische Luft statt Dauer-Innenraum.

Wo liegt das Problem?
Viele Pausen werden in geschlossenen Räumen verbracht, obwohl Bewegung und frische Luft die Konzentration und das Wohlbefinden verbessern können. Gleichzeitig laufen Beleuchtung und technische Geräte in Innenräumen oft dauerhaft weiter.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule verfügt über zahlreiche Außenbereiche und Grünflächen, die für Pausen, kurze Treffen oder Lernphasen genutzt werden können.

Was kannst du konkret tun?
Verbringe deine Pause wenn möglich draußen statt dauerhaft im Gebäude. Schon kurze Spaziergänge oder Zeit an der frischen Luft können helfen, den Kopf freizubekommen und neue Energie zu sammeln.

Good to know
Pausen im Freien können Stress reduzieren, die Konzentration verbessern und gleichzeitig indirekt Energie sparen - zum Beispiel durch weniger Beleuchtung oder genutzte Innenräume.

Tür zu. Wärme bleibt.

Wo liegt das Problem?
Offene Türen sorgen besonders in der Heizperiode dafür, dass Wärme verloren geht und Räume unnötig auskühlen. Dadurch steigt der Energieverbrauch für das Nachheizen.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule möchte Heizenergie einsparen und für einen bewussteren Umgang mit Wärme und Energie sensibilisieren.

Was kannst du konkret tun?
Schließe Türen nach dem Verlassen von Räumen möglichst wieder, damit Wärme dort bleibt, wo sie gebraucht wird. Besonders in beheizten Gebäuden können schon kleine Verhaltensänderungen helfen, Energie zu sparen.

Hast du Lust, selbst eine kleine Kampagne oder Aktion dazu zu organisieren? Dann melde dich gerne beim Green Office.

Hier gelangst du zum GreenOffice.

Good to know

Schon kleine Wärmeverluste summieren sich auf einem großen Campus schnell. Weniger Wärmeverlust bedeutet weniger Heizenergie, geringere CO₂-Emissionen und niedrigere Energiekosten.

Akku statt Batterie.

Wo liegt das Problem?
Einwegbatterien werden oft nur kurz genutzt und dann entsorgt. Das verbraucht Rohstoffe und erzeugt unnötigen Abfall.

Was kannst du konkret tun? - Steig auf Akkus um!
Für viele Geräte gibt es wiederaufladbare Alternativen, die du einfach mehrfach nutzen kannst. Gerade bei regelmäßig genutzten Geräten wie kabellosen Mäusen oder Tastaturen lohnt sich das besonders.

Good to know
Akkus können deutlich mehrere Ladezyklen überstehen als viele Einwegbatterien. Das spart Ressourcen, reduziert Müll und ist langfristig oft günstiger. Außerdem müssen weniger Batterien produziert und entsorgt werden.  Das schont wiederum unsere Umwelt und Klima.

Wichtig: Leere Batterien und Akkus gehören nicht in den Restmüll, sondern in dafür vorgesehene Sammelstellen. Oft findest du einen Behälter für Batterien in Supermärkten an den Kassen.

Wärme braucht Platz.

Wo liegt das Problem?
Viele Heizkörper werden von Möbeln, Vorhängen oder Regalen verdeckt. Dadurch kann die Wärme nicht ungehindert in den Raum strömen, die Heizung läuft länger, Energie geht verloren und CO₂ wird unnötig freigesetzt

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule informiert über die optimale Nutzung von Heizkörpern in allen Gebäuden.  So wird die Heizenergie besser genutzt und der Energieverbrauch reduziert.

Was kannst du konkret tun?
Achte darauf, dass Heizkörper immer frei bleiben: Stelle keine Möbel davor, lass Vorhänge hoch oder seitlich offen und vermeide Abdeckungen. So kann die Wärme gleichmäßig in den Raum gelangen.

Welche Fakultät spart am meisten?

Wo liegt das Problem?
Viele Geräte im Hochschulalltag verbrauchen unnötig viel Strom – besonders ältere oder ineffiziente Technik. Gleichzeitig fehlt oft ein Gefühl dafür, wie viel Energie im Alltag tatsächlich genutzt wird.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule möchte das Bewusstsein für Energieverbrauch stärken und Einsparpotenziale sichtbarer machen. Energiesparwettbewerbe zwischen Fakultäten oder Bereichen können dabei helfen, Verbräuche zu vergleichen und gemeinsam Strom einzusparen. Das Green Office unterstützt gerne bei der Planung und Umsetzung solcher Aktionen.

Was kannst du konkret tun?
Achte in deinem Arbeits- oder Studienalltag auf einen bewussten Umgang mit Energie. Unterstütze Aktionen oder Wettbewerbe deiner Fakultät und mache auf ineffiziente Geräte oder unnötigen Stromverbrauch aufmerksam.

Good to know
Besonders ältere Geräte verbrauchen häufig deutlich mehr Strom als moderne energieeffiziente Alternativen. Schon kleine Veränderungen im Nutzungsverhalten können große Einsparungen bewirken, wenn viele Menschen mitmachen.

Bedarfsorientiertes Beleuchtungsverhalten.

Wo liegt das Problem?
Beleuchtung gehört zu den täglichen Stromverbrauchern auf dem Campus. Häufig wird jedoch mehr Licht genutzt als eigentlich notwendig – auch bei ausreichendem Tageslicht oder in nur kurz genutzten Räumen.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule setzt auf energieeffizientere Beleuchtungssysteme und sensibilisiert für einen bewussten Umgang mit Energie im Hochschulalltag.

Was kannst du konkret tun?
Nutze Beleuchtung bedarfsorientiert: Brauchst du wirklich das gesamte Licht im Raum? Reicht Tageslicht aus? Schalte Beleuchtung nur dort ein, wo sie tatsächlich benötigt wird.

Good to know
Auch kleine Energieeinsparungen summieren sich auf einem großen Campus schnell. Ein bewusster Umgang mit Beleuchtung hilft dabei, Stromverbrauch und CO₂-Emissionen dauerhaft zu reduzieren.

Gemeinsam mehr Energie bewegen.

Wo liegt das Problem?
Die Energiewende bringt viele Chancen, aber auch Herausforderungen mit sich. Häufig fehlt im Alltag das Wissen darüber, wie erneuerbare Energien funktionieren, wie Energie eingespart werden kann und welchen Einfluss das eigene Verhalten hat.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule arbeitet daran, den Energieverbrauch auf dem Campus zu reduzieren und den Anteil erneuerbarer Energien weiter auszubauen. Gleichzeitig soll das Bewusstsein für einen nachhaltigen Umgang mit Energie im Hochschulalltag gestärkt werden.

Außerdem können regelmäßig Energiespartipps im bestehenden Newsletter der h2 veröffentlicht werden, um praktische Hinweise für den Alltag zu geben.

Was kannst du konkret tun?
Achte bewusst auf deinen Energieverbrauch und melde Auffälligkeiten oder Probleme rund um Energie und Gebäude gerne an Herrn Hildebrandt, unseren Energiemanager. Schon kleine Hinweise oder Veränderungen können helfen, Energie effizienter zu nutzen.

Hier gelangst du zum Ticketsystem vom Facility Management

Good to know

Bewusstsein und Verhalten spielen beim Energiesparen eine große Rolle. Oft können bereits kleine Veränderungen im Alltag den Energieverbrauch spürbar reduzieren – besonders wenn viele Menschen gemeinsam mitmachen.

Natürlich hell. Natürlich besser.

Wo liegt das Problem?
Künstliche Beleuchtung verbraucht oft unnötig Strom, obwohl ausreichend Tageslicht vorhanden ist. Gleichzeitig kann natürliches Licht Konzentration, Wohlbefinden und den Schlaf Wach Rhythmus positiv beeinflussen.

Was machen wir an der Hochschule?
Arbeits und Lernbereiche werden möglichst tageslichtfreundlich genutzt. In Büros, Seminarräumen und Lernzonen wird darauf geachtet, Fensterflächen nicht unnötig zu verdecken und Beleuchtung nur bei Bedarf einzuschalten.

Was kannst du konkret tun?
Nutze möglichst Plätze mit Tageslicht zum Lernen oder Arbeiten. Öffne Jalousien bewusst und schalte Lampen nur ein, wenn sie wirklich benötigt werden.

Good to know
Weniger künstliche Beleuchtung spart Strom und schafft oft eine angenehmere Lern und Arbeitsatmosphäre.

Mehrfachstecker nutzen. Energie sparen.

Wo liegt das Problem?
Viele Geräte bleiben unnötig am Stromnetz, selbst wenn sie gerade nicht genutzt werden. Besonders im Standby verbrauchen sie dauerhaft Energie.

Was kannst du konkret tun?
Nutze Mehrfachsteckdosen mit Schalter oder Zeitschaltuhren.
So kannst du mehrere Geräte auf einmal ausschalten oder automatisch vom Strom trennen , ohne jedes Gerät einzeln auszustecken.
Gerade bei Monitoren, Ladegeräten oder Unterhaltungselektronikwie SMART-TVs oder Tablets lohnt sich das besonders.

Was bedeutet eigentlich "Standby"?
Dein Gerät schaltet sich nicht komplett aus, sondern bleibt im "Bereitschaftsmodus". So wird weiterhin Strom verbraucht, auch wenn du dein Gerät nicht nutzt.

Good to know
Geräte, die komplett vom Stromnetz getrennt sind, verbrauchen keinen Strom mehr. Auch kleine Standby-Verbräuche summieren sich über Zeit und viele Geräte hinweg.
Durch konsequentes Abschalten sparst du Energie, reduzierst CO₂-Emissionen und senkst langfristig deine Stromkosten.

Weniger heizen. Mehr erreichen.

Wo liegt das Problem?
Heizungen laufen oft auf höheren Temperaturen als nötig. Schon ein paar Grad mehr sorgen für einen deutlich höheren Energieverbrauch – und damit auch für mehr CO₂-Ausstoß.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule optimiert die Heizungssteuerung in ihren Gebäuden und informiert über einen bewussten Umgang mit Heizenergie im Alltag.

Was kannst du konkret tun?
Dreh die Heizung um 1–2 Grad runter. Schon kleine Anpassungen machen einen Unterschied. Achte außerdem darauf, regelmäßig zu lüften (Stoßlüften statt Fenster kippen).

Damit du trotzdem nicht frierst:

  • Zieh dir lieber einen Pulli mehr an
  • Halte Türen geschlossen, damit die Wärme im Raum bleibt
  • Lüfte kurz und kräftig statt dauerhaft gekippt

Kleinere Geräte. Weniger Strom.

Wo liegt das Problem?
Stationäre Computer verbrauchen im Alltag häufig deutlich mehr Strom als Laptops. Besonders bei langer Nutzung im Büro- oder Hochschulalltag entstehen dadurch unnötige Energieverbräuche.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule setzt bei Neuanschaffungen zunehmend auf energieeffizientere Geräte. Laptops können dabei helfen, den Stromverbrauch im Arbeitsalltag zu reduzieren und gleichzeitig flexibleres Arbeiten zu ermöglichen.

Was kannst du konkret tun?
Nutze wenn möglich einen Laptop statt eines stationären PCs - besonders für alltägliche Aufgaben wie Office, Recherche oder Videokonferenzen. Zusätzlich helfen Energiesparmodi und das vollständige Ausschalten ungenutzter Geräte dabei, Strom einzusparen.

Leihe Energiemessgeräte aus.

Messgeräte zur Elektroenergiemessung können bei der Klimaschutzmanagerin ausgeliehen werden. Nach selbstständigen Messungen an Endgeräten im Seminarraum, Büro oder der Teeküche können schaltbare Steckdosenleisten, Zeitschaltuhren, Standby-Abschalter oder effizientere Technik angeschafft werden. Die Anschlusskabel der Steckdosenleisten müssen in der Hochschule einen Querschnitt von mindestens 1,5 mm² haben. Im Jahr 2023 werden im Facility Management Steckdosenleisten angeschafft und können dort im Sekretariat angefragt werden. Hierzu erfolgt eine gesonderte Information vom Facility Management.

  • Wussten Sie, dass Einzeldrucker aus den Büroräumen der Hochschule 4 bis 40 Watt im Stand-by benötigen? Circa 15 Prozent dieser Drucker haben zudem keinen Aus-Schalter (Stand 2020). Dabei wird Strom vergleichsweise von ein bis neun 5 Watt LED-Lampen ungenutzt verbraucht. Insbesondere an Wochenenden, an freien Tagen oder über Nacht befinden sich diese Drucker im Dauerbetrieb.
  • Wussten Sie, dass die Kombination aus einem Notebook und einem Monitor im Stand-by an der Hochschule Magdeburg-Stendal ca. 12,5 Watt verbrauchen? Damit könnten zwei 5 Watt LED-Lampen betrieben werden.
Ein digitales Energiemessgerät zeigt den aktuellen Stromverbrauch eines angeschlossenen Geräts auf einem Display an. Das Gerät dient dazu, den Energieverbrauch sichtbar zu machen und Stromfresser zu erkennen.
Energiemessgerät zum Ausleihen. Foto: Matthias Piekacz

Licht aus. Energie sparen.

Wo liegt das Problem?
In vielen Räumen bleibt das Licht an, obwohl niemand mehr da ist. Das führt zu unnötigem Stromverbrauch und vermeidbaren CO₂-Emissionen, jeden Tag, auf dem ganzen Campus.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule arbeitet kontinuierlich daran, den Energieverbrauch zu senken. Dazu gehört auch ein aktives Energiemanagement, das Verbräuche analysiert und Einsparpotenziale sichtbar macht.

Was kannst du konkret tun?
Mach das Licht aus, wenn du den Raum verlässt.
Egal ob Seminarraum, Büro oder Toilette: Ein Klick spart Energie und kostet dich nur eine Sekunde.

Good to know
Weniger Stromverbrauch bedeutet weniger CO₂-Ausstoß und geringere Energiekosten. Viele kleine Handlungen machen zusammen einen großen Unterschied, gerade auf einem großen Campus wie unserem.

Standby aus. Energie sparen.

Wo liegt das Problem?
Viele Geräte bleiben im Standby-Modus, wenn sie nicht genutzt werden. Das bedeutet: Sie sind nicht komplett ausgeschaltet, sondern weiterhin am Stromnetz und jederzeit einsatzbereit. Dabei verbrauchen sie dauerhaft Energie, selbst wenn sie gerade nicht aktiv genutzt werden.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule setzt auf ein aktives Energiemanagement, um Stromverbräuche sichtbar zu machen und zu reduzieren. Dazu gehört auch, unnötige Standby-Verluste zu vermeiden.

Was kannst du konkret tun?
Schalte deine Geräte nach der Nutzung komplett aus: Monitor aus, Laptop runterfahren, Steckerleiste ausschalten.

Good to know
Auch im Standby wird Strom verbraucht. Wenn viele Geräte dauerhaft laufen, summiert sich das schnell. Durch konsequentes Ausschalten sinken Energieverbrauch, CO₂-Ausstoß und Kosten spürbar.

Energiesparmodus an. Verbrauch runter.

Wo liegt das Problem?
Viele Geräte laufen im normalen Betriebsmodus, auch wenn sie gerade nicht aktiv genutzt werden. Dabei verbrauchen sie mehr Energie als nötig, selbst bei kurzen Pausen oder geringer Nutzung.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule informiert über einen energieeffizienten Umgang mit Geräten im Alltag. Energiesparfunktionen sind bei vielen Geräten bereits vorhanden und lassen sich meist einfach aktivieren.

Was kannst du konkret tun?
Aktiviere den Energiesparmodus auf deinen Geräten.
Ob Laptop, PC oder Smartphone: Mit wenigen Klicks stellst du ein, dass sich dein Gerät bei Inaktivität automatisch herunterregelt oder in den Ruhezustand geht.

 

 

Good to know
Im Energiesparmodus wird der Stromverbrauch deutlich reduziert, ohne dass du komplett auf dein Gerät verzichten musst. So sparst du Energie, senkst CO₂-Emissionen und verlängerst oft sogar die Lebensdauer deiner Geräte.

Richtig Lüften. Gut fürs Klima.

Wo liegt das Problem?
Dauerhaft gekippte Fenster sorgen dafür, dass Wärme ständig entweicht. Besonders in Seminar- und Lehrräumen laufen die Heizungen oft unnötig weiter. Das verbraucht vermeidbare Energie.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule informiert über energieeffizientes Heizen und Lüften, um den Energieverbrauch in ihren Gebäuden zu reduzieren wie z.B. in den Büros, Seminar- und Lehrräumen.

Was kannst du konkret tun?
Lüfte kurz und kräftig statt dauerhaft zu kippen.
Gerade in Seminarräumen gilt: Fenster für ein paar Minuten ganz öffnen (Stoßlüften) und danach wieder schließen.

Good to know: Was bringt das?
Stoßlüften sorgt für frische Luft, ohne die Räume auszukühlen. So bleibt die Wärme im Raum, der Heizenergieverbrauch sinkt und CO₂-Emissionen werden reduziert.

By the way:
Frische Luft versorgt dein Gehirn mit Sauerstoff. Das hilft dir, klarer zu denken und konzentrierter zu lernen.

Wärme braucht Platz.

Wo liegt das Problem?
Viele Heizkörper werden von Möbeln, Vorhängen oder Regalen verdeckt. Dadurch kann die Wärme nicht ungehindert in den Raum strömen, die Heizung läuft länger, Energie geht verloren und CO₂ wird unnötig freigesetzt.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule informiert über die optimale Nutzung von Heizkörpern in allen Gebäuden. So wird die Heizenergie besser genutzt und der Energieverbrauch reduziert.

Was kannst du konkret tun?
Achte darauf, dass Heizkörper immer frei bleiben: Stelle keine Möbel davor, lass Vorhänge hoch oder seitlich offen und vermeide Abdeckungen. So kann die Wärme gleichmäßig in den Raum gelangen.

Engagement auf dem Campus

Nachhaltigkeit sichtbar machen.

Wo liegt das Problem?
Viele nachhaltige Maßnahmen bleiben im Alltag unsichtbar. Dadurch wissen viele Menschen gar nicht, welche Projekte, Ideen oder Einsparungen bereits an der Hochschule umgesetzt werden.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule macht erfolgreiche Nachhaltigkeitsmaßnahmen zunehmend sichtbarer – zum Beispiel durch Plakate, Infokarten oder QR-Codes. Ein großes bereits umgesetztes Beispiel ist der Naturerlebnispfad auf dem Campus. Dort werden Natur, Biodiversität und nachhaltige Maßnahmen direkt vor Ort erlebbar gemacht und erklärt.

Hier gehts zum Naturerlebnispfad

Was kannst du konkret tun?
Wenn dir nachhaltige Ideen, Verbesserungen oder Probleme auf dem Campus auffallen, kannst du dem Green Office Bescheid geben. Erfolgreiche Maßnahmen oder gute Beispiele können anschließend veröffentlicht und sichtbarer gemacht werden.

QR-Codes, kleine Infotafeln oder digitale Inhalte helfen dabei, Wissen niedrigschwellig weiterzugeben und andere zum Mitmachen zu motivieren.

Good to know
Sichtbare Beispiele motivieren häufig mehr als reine Zahlen oder Regeln. Wenn Menschen direkt sehen, welche Wirkung nachhaltige Maßnahmen haben, steigt oft auch die Bereitschaft selbst mitzumachen.

Gemeinsam arbeiten statt Räume verschwenden.

Wo liegt das Problem?
Viele Räume werden beheizt, beleuchtet oder technisch betrieben, obwohl sie nur teilweise genutzt werden. Dadurch entstehen unnötiger Energieverbrauch und zusätzliche Heizkosten.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule schafft Möglichkeiten für gemeinsames und flexibles Arbeiten. Dafür stehen unter anderem neue Co-Working-Bereiche im Haus 11 sowie in der Bibliothek in Haus 1 zur Verfügung.

Was kannst du konkret tun?
Nutze Co-Working-Bereiche oder gemeinsame Arbeitsräume, wenn du keinen eigenen Raum benötigst. Räume sollten möglichst nur dann belegt werden, wenn sie wirklich gebraucht werden.

Good to know
Weniger ungenutzte Räume bedeuten weniger Heiz-, Strom- und Energieverbrauch. Gleichzeitig fördern Co-Working-Bereiche Austausch, Zusammenarbeit und eine flexible Nutzung von Arbeitsflächen.

Lesen teilen statt neu kaufen.

Wo liegt das Problem?
Für die Herstellung neuer Bücher werden Papier, Wasser, Energie und Transportwege benötigt. Gleichzeitig stehen viele gelesene Bücher zuhause ungenutzt im Regal, obwohl sie noch lange weitergelesen werden könnten.

Was macht die Hochschule?
Eine ehemalige Telefonzelle dient heute auf dem Campus als öffentliche Bücherzelle. Dort können Bücher anonym, kostenlos und unkompliziert getauscht oder mitgenommen werden.

Das Konzept ist einfach: Bücher, die zuhause nicht mehr gelesen werden, werden in die Bücherzelle gestellt und können von anderen Bücherfreund:innen mitgenommen werden. Eigene Bücher können jederzeit ergänzt werden.

Die Telefonzelle befand sich ursprünglich auf einem Bauernhof bei Osnabrück und wurde im Rahmen der AG Nachhaltigkeit und Umwelt zu einem öffentlichen Bücherschrank umgebaut. Die Rückseite der Bücherzelle wurde von der Grafikkünstlerin Carina Schramm gestaltet. Außerdem fertigte die Werkstatt des Studiengangs Bauwesen ein passendes Bücherregal für die Zelle an.

Was kannst du konkret tun?
Bringe gelesene Bücher zur Bücherzelle statt sie wegzuwerfen oder zuhause verstauben zu lassen. So können Bücher mehrfach genutzt und Ressourcen eingespart werden.

Hier findest du weitere öffentliche Bücherschränke:

Karte öffentlicher Bücherschränke

Good to know
Wird ein Buch von mehreren Personen genutzt, müssen weniger neue Bücher produziert und transportiert werden. Das spart Papier, Energie, CO₂-Emissionen und Ressourcen.

Tauschen statt neu kaufen.

Wo liegt das Problem?
Die Produktion neuer Kleidung benötigt große Mengen Wasser, Energie und Rohstoffe. Gleichzeitig entstehen durch Fast Fashion enorme Mengen Textilmüll und CO₂-Emissionen.

Was macht die Hochschule?
Das Green Office und die Fachschaften können Kleidertauschaktionen organisieren und so nachhaltigen Konsum im Hochschulalltag fördern. Gut erhaltene Kleidung kann dadurch länger genutzt statt weggeworfen werden.

Was kannst du konkret tun?
Organisiere gemeinsam mit deiner Fachschaft oder im Freundeskreis einen Kleidertausch. Kleidung, die nicht mehr getragen wird, kann so unkompliziert weitergegeben und von anderen genutzt werden.

Good to know
Die Herstellung eines einzigen T-Shirts benötigt bereits mehrere tausend Liter Wasser. Wird Kleidung länger getragen oder weitergegeben, können Ressourcen, CO₂-Emissionen und Textilmüll deutlich reduziert werden.

Kleine Pflanze. Große Wirkung.

Wo liegt das Problem?
Wälder sind wichtige CO₂-Speicher und Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Durch Abholzung, Trockenheit und den Klimawandel geraten viele Wälder jedoch zunehmend unter Druck.

Was kannst du konkret tun?
Leiste selbst einen kleinen Beitrag zur Wiederaufforstung: Ziehe einen Baum in deinen eigenen vier Wänden groß und pflanze ihn später draußen ein. Schon kleine Aktionen können langfristig helfen, Grünflächen und Wälder zu stärken.

Inspiration dafür findest du hier:

Artikel "Ein eigener Wald im Wohnzimmer" aus dem OVGU Unimagazin

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule unterstützt verschiedene Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz auf dem Campus und möchte Studierende und Mitarbeitende zum Mitmachen motivieren.

Good to know
Ein ausgewachsener Baum kann je nach Art mehrere Kilogramm CO₂ pro Jahr aufnehmen und gleichzeitig Schatten spenden, die Luft verbessern und Lebensraum für Tiere schaffen.

Illustration eines großen, grünen Baumes mit erklärenden Symbolen und Texten zu den Vorteilen von Bäumen für Mensch und Umwelt. Dargestellt werden unter anderem CO₂-Speicherung, Luftreinigung, Kühlung, Schatten, Wasserspeicherung, Lärmschutz sowie die Bedeutung von Bäumen als Lebensraum für Tiere und Pflanzen.
Was ein großer, ausgewachsener Baum für uns leistet. Foto: ChatGPT, 13.05.2026

Mitmachen. Klima bewegen.

Wo liegt das Problem?
Klimaschutz und Nachhaltigkeit brauchen Engagement, auch im Hochschulalltag. Viele Ideen bleiben jedoch ungenutzt, wenn sich keine Menschen finden, die sie gemeinsam umsetzen.

Was macht die Hochschule?
An der Hochschule gibt es die AG Nachhaltigkeit und Umwelt. Hier engagieren sich Studierende und Mitarbeitende gemeinsam für mehr Klimaschutz und nachhaltige Projekte auf unserem Campus.

Was kannst du konkret tun?
Mach mit und bring deine Ideen ein!
Egal ob regelmäßig oder projektbezogen: neue Mitglieder*innen sind jederzeit willkommen.
Melde dich einfach per Mail unter ag.umwelt@h2.de oder informiere dich hier: 
AG Nachhaltigkeit und Umwelt entdecken 

Good to know
Durch dein Engagement kannst du den Campus aktiv mitgestalten, konkrete Projekte umsetzen und Teil einer Gemeinschaft werden, die sich für Umwelt und Klima einsetzt.

Mehr Rad. Weniger CO₂

ABC Challenge:Gemeinsam in die Pedale treten

Wo liegt das Problem?
Viele Wege im Alltag werden noch mit dem Auto zurückgelegt – auch kurze Strecken, die mit dem Fahrrad gut erreichbar wären. Dadurch entstehen zusätzliche CO₂-Emissionen und Bewegung im Alltag kommt oft zu kurz.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule nimmt regelmäßig an der Academic Bicycle Challenge (ABC) teil – einem internationalen Fahrradwettbewerb für Hochschulen. Studierende und Beschäftigte sammeln dabei gemeinsam Fahrradkilometer für Gesundheit, Klimaschutz und nachhaltige Mobilität. Die Challenge läuft jährlich über 30 Tage im Juni. Dabei treten Hochschulen weltweit gegeneinander an.

Was kannst du konkret tun?
Mach mit und sammle Kilometer für dich, dein Team und die Hochschule. Egal ob auf dem Weg zur Hochschule oder in der Freizeit – jeder Kilometer zählt.

So funktioniert's:

  1. Lade die Naviki-App herunter
  2. Aktiviere in den Einstellungen die Teilnahme an der ABC
  3. Trete einem Team bei oder gründe ein eigenes
  4. Fahrrad fahren und Kilometer automatisch erfassen lassen

Weitere Informationen findest du hier:

Academic Bicycle Challenge der h2

Good to know
Die Hochschule Magdeburg-Stendal konnte bei der Academic Bicycle Challenge bereits internationale Spitzenplätze erreichen. In einem Wettbewerbsjahr wurden gemeinsam über 45.000 Kilometer gesammelt – das entspricht ungefähr einer Umrundung der Erde.

Clever planen. Wege sparen.

Wo liegt das Problem?
Viele kurze Einzelwege verursachen unnötigen Verkehr, zusätzliche CO₂-Emissionen und Zeitaufwand. Besonders im Alltag werden Erledigungen oft einzeln statt gebündelt durchgeführt.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule möchte für nachhaltigere Mobilität sensibilisieren und einen bewussteren Umgang mit Verkehr und Ressourcen fördern.

Was kannst du konkret tun?
Plane Fahrten und Erledigungen möglichst effizient. Verbinde Termine, Einkäufe oder Besorgungen miteinander und erledige Dinge auf dem gleichen Weg statt mehrere einzelne Fahrten zu machen. Auch Fahrgemeinschaften oder Fahrradwege können helfen, Verkehr zu reduzieren.

Good to know
Schon kleine Veränderungen bei der Fahrtenplanung können Wegstrecken, Zeitaufwand und Kraftstoffverbrauch deutlich reduzieren. Weniger Einzelwege bedeuten gleichzeitig weniger Verkehr und geringere CO₂-Emissionen.

Bessere Bahnverbindungen für den Campus.

Wo liegt das Problem?
Eine gute Bahnanbindung macht nachhaltige Mobilität attraktiver. Wenn Züge selten oder gar nicht an geeigneten Haltepunkten halten, greifen viele Menschen stattdessen auf Auto oder andere Verkehrsmittel zurück.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule unterstützt nachhaltige Mobilität und möchte klimafreundliche Anreisemöglichkeiten zum Campus stärken.

Was kannst du konkret tun?
Setze dich gemeinsam mit anderen für bessere Bahnverbindungen ein – zum Beispiel für mehr Zughalte am Bahnhof Magdeburg-Herrenkrug. Eine Initiative oder Arbeitsgruppe kann helfen, Probleme zu sammeln, Bedarfe sichtbar zu machen und gemeinsam Lösungsvorschläge zu entwickeln.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Umfragen zur Nutzung des Bahnhofs
  • Sammeln von Verbesserungsvorschlägen
  • Austausch mit Studierenden und Mitarbeitenden
  • Kontaktaufnahme mit Verkehrsunternehmen oder Stadtverwaltung

Good to know
Eine gute ÖPNV-Anbindung kann den Umstieg vom Auto auf Bahn und Bus deutlich erleichtern. Besonders regelmäßige und gut erreichbare Haltepunkte fördern nachhaltige Mobilität im Alltag.

Gemeinsam radeln statt fahren.

Wo liegt das Problem?
Auch kurze oder mittlere Fahrten mit Bussen oder anderen Verbrennerfahrzeugen verursachen CO₂-Emissionen und zusätzlichen Verkehr.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule unterstützt nachhaltige Mobilität und möchte klimafreundliche Alternativen im Hochschulalltag sichtbarer machen.

Was kannst du konkret tun?
Nutze bei Ausflügen oder gemeinsamen Aktivitäten wenn möglich das eigene Fahrrad statt Bus oder Auto. Gerade kürzere und mittlere Strecken lassen sich oft gut gemeinsam mit dem Rad zurücklegen.

Good to know
Fahrräder verursachen während der Nutzung keine direkten CO₂-Emissionen, benötigen wenig Platz und fördern gleichzeitig Bewegung im Alltag. Gemeinsam organisierte Fahrradausflüge können außerdem nachhaltige Mobilität einfacher und attraktiver machen.

Schöne Radrouten.

Ob auf dem Weg zur Vorlesung, zur Mensa oder in der Freizeit, das Fahrrad ist eine praktische und flexible Möglichkeit, mobil zu sein. Gleichzeitig ist es eine besonders klimafreundliche Alternative, da es ohne direkte Emissionen auskommt und Ressourcen schont. Auf dieser Seite findest du hilfreiche Infos rund ums Radfahren an der Hochschule: von Einstiegsmöglichkeiten über Nutzung im Alltag bis hin zu Sicherheit und Ausstattung.

Erfahre hier, welche schönen Radrouten es rund um den Campus gibt!
Schöne Radrouten entdecken

Welcher Fahrradtyp bist du?

Ob sportlich unterwegs oder ganz entspannt zum Campus: Das richtige Fahrrad ist dein nachhaltiger Wegbegleiter. Wir helfen dir bei der Entscheidung, welches Rad zu dir passt und worauf du achten musst.

Rennrad
Du willst schnell von A nach B kommen und fährst gern zügig? Wenn dir Leichtigkeit, Tempo und Effizienz wichtig sind, solltest du dich für ein Rennrad entscheiden. Achte dabei auf gute Bremsen und einer präzisen Gangschaltung.

City-Bike
Von der Vorlesung, in die Mensa oder zum Nebenjob: Dein Rad ist dein Alltagsheld. Deswegen sollte es robust, zuverlässig und am besten mit Gepäckträger ausgestattet sein.

Trekkingrad
Du fährst nicht nur, um anzukommen, sondern um unterwegs zu sein? Dann sollte dein Rad etwas breitere Reifen für mehr Stabilität besitzen. Für lange Fahrten sollte dein Sattel besonders bequem sein.

Wenig Geld für ein eigenes Rad?

Hier gibt es regelmäßige Versteigerungen von gefundenen, nicht abgeholten Rädern:

Fundbüro der Stadt Magdeburg

Fundbüro der Hansestadt Stendal

Deutsche Bahn

eBay Kleinanzeigen

Leihoptionen.

Infostand-Anhänger
Kostenlos beim Klimaschutzmanagement

Drei Personen stehen vor einem Gebäude an einem Infostand unter einem blauen Sonnenschirm; auf dem Tisch liegen Flyer und Materialien.
Foto: Matthias Piekacz

LaRa – Lastenrad
Kostenlos bis zu 3 Tage leihen

LaRa Magdeburg

Trittfest
Einmalig 15€ 
+ 19,20 bis 21,50€
monatlich kündbar, 
kostenlose Reparatur, versichert

Trittfest Magdeburg

Call A Bike (DB)
Ab 1€/15Min. bis 9€/Tag

an gleicher Station abholen & wieder abstellen

Call a bike

Green- und Red Flags beim Fahrradkauf

Egal ob neu oder gebraucht, ein Fahrrad ist eine Investition in deinen Studienalltag. Damit du lange Freude daran hast (und nachhaltig unterwegs bist), lohnt sich ein genauer Blick vor dem Kauf.

Eine grüne Fahne weht an einem Mast vor blauem Himmel mit leichten Wolken.
Foto: AdobeStock (322092126)

Do's

Alltagstaugliche Ausstattung
Licht, Klingel, Reflektoren, besonders im Stadtverkehr unverzichtbar.

Intakte Bremsen
Die Bremsen greifen schnell und gleichmäßig. Kein Quietschen, kein Schleifen.

Seriennummer vorhanden
Gerade beim Gebrauchtkauf wichtig: Eine Rahmennummer ist ein gutes Zeichen für Seriosität.

Passende Rahmengröße
Du sitzt bequem, kannst bremsen und mit beiden Füßen den Boden erreichen.

Eine rote Fahne weht an einem Mast vor blauem Himmel.
Foto: AdobeStock (1802693038)

Don'ts

„Zu guter Preis" ohne Erklärung
Extrem günstige Angebote ohne Herkunftsnachweis können problematisch sein, besonders bei hoher Fahrraddiebstahlrate.

Unruhiger Geradeauslauf
Zieht das Rad zur Seite? Das kann auf verbogene Teile oder Rahmenschäden hindeuten.

Verzögerte Bremsen
Wenn die Bremsen erst spät greifen, können Reparaturen teuer werden.

Faustregel: Lieber ein solides, einfaches Modell in gutem Zustand als ein vermeintliches Schnäppchen mit vielen Baustellen

Reparaturstationen und Schließfächer an der Hochschule

Magdeburg

Reparaturstationen
In der Nähe der Wache am Haupteingang inkl. Werkzeug, Luftpumpe & Schlauchautomaten

Schließfächer

  • Haus 1, R. 1.17
  • Haus 2, Flur 2.OG links, R. 1.12
  • Haus 3, R. 1.23

Die Nutzung ist mit einer „1€-Münze“ möglich.

Campusplan
Hier findest du alle Fahrradständer, Reparaturstationen auf dem Campus Magdeburg.

Campusplan Magdeburg (PDF)

Stendal

Reparaturstationen
Station inkl. Werkzeug neben Haus 3

Ist Radfahren stressig, unbequem oder gefährlich?

Meldet es dem ADFC über eine Karte:
ADFC Magdeburg Radwegmelder

Mehr Rad. Weniger Risiko.

Hohe Sicherheit | Bügelschloss

  • Maximale Stabilität
  • Gehärteter Stahl
  • Preis: ab 50,00 € aufwärts

Solide Sicherheit | Kettenschloss

  • Flexibles Anschließen
  • 6-8 mm Kettenglieder für gute Sicherheit
  • Preis: ab 40,00 € aufwärts

Kompromiss | Faltschloss

  • Einfacher Transport
  • Preis: ab 30,00 € aufwärts
  • Werden oft schneller geknackt

Good to know
Sicherere Schlösser sind oft schwerer und schützen dein Fahrrad am besten.

Mobilität

Gemeinsam fahren. Klima entlasten.

Wo liegt das Problem?
Viele Emissionen entstehen auf dem Weg zur Hochschule. Vor allem Fahrten allein im Auto belasten Klima, Luftqualität und Verkehr rund um den Campus.

Was machen wir an der Hochschule?
Die Hochschule unterstützt klimafreundliche Mobilität, zum Beispiel durch gute ÖPNV Anbindungen, Fahrradstellplätze oder Informationen zu nachhaltigen Mobilitätsangeboten.

Was kannst du konkret tun?
Nutze Bus und Bahn für deinen Arbeits- oder Studienweg oder bilde Fahrgemeinschaften mit anderen Studierenden und Mitarbeitenden.

Good to know
Öffentliche Verkehrsmittel verursachen pro Person meist deutlich weniger CO₂ als Fahrten allein mit dem Auto.

Übersicht der durchschnittlichen Emissionen einzelner Verkehrsmittel, Quelle: Umweltbundesamt, 2022)

VerkehrsmittelCO2-Äquivalente (g/PkmDurchschnittliche Auslastung
Pkw1661,4 Personen /Pkw
Pkw, Elektro791,4 Personen/ Pkm
Flugzeug, international18880 %
Flugzeug, national23857 %
Eisenbahn, Fernverkehr3146 %
Eisenbahn, Nahverkehr5824 %
Bus, Fernverkehr5824 %
Bus, Nahverkehr9316 %

Kürzere Wege. Weniger Emissionen.

Wo liegt das Problem?
Lange tägliche Pendelwege verursachen große Mengen CO₂-Emissionen, zusätzlichen Verkehr und hohen Zeitaufwand. Besonders regelmäßige Autofahrten zur Hochschule belasten Klima und Infrastruktur.

Was kannst du konkret tun?
Wenn sich die Möglichkeit ergibt, kann ein Wohnort näher am Campus Pendelwege deutlich reduzieren. Natürlich ist ein Umzug eine sehr persönliche und oft weitreichende Entscheidung - trotzdem kann es hilfreich sein, kurze Wege und gute ÖPNV-Anbindungen bei der Wohnungssuche mitzudenken.

Good to know
Kurze Arbeits- und Studienwege sparen nicht nur CO₂-Emissionen, sondern oft auch Zeit, Stress und Mobilitätskosten. Gleichzeitig werden Fahrradfahren, Zu-Fuß-Gehen oder die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel einfacher und attraktiver.

Mit Grips statt Vollgas.

Wo liegt das Problem?
Das Fahrverhalten hat großen Einfluss auf Kraftstoffverbrauch und CO₂-Emissionen. Starkes Beschleunigen, hohe Geschwindigkeiten oder unnötiges Laufenlassen des Motors verbrauchen oft mehr Kraftstoff als notwendig. 

Was kannst du konkret tun?
Schon kleine Veränderungen beim Autofahren können Kraftstoff sparen:

  • Motor nicht unnötig laufen lassen
  • Starkes Beschleunigen und Bremsen vermeiden
  • Frühzeitig in den nächsthöheren Gang schalten
  • Hohe Geschwindigkeiten auf der Autobahn reduzieren
  • Tempomat sinnvoll nutzen
  • Klimaanlage bewusst einsetzen

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule möchte für nachhaltigere Mobilität sensibilisieren und klimafreundlicheres Verhalten im Alltag fördern.
Weitere Tipps findest du hier:

Spritspartipps von teilAuto

Good to know

Besonders hohe Geschwindigkeiten erhöhen den Kraftstoffverbrauch stark. Schon eine geringere Fahrgeschwindigkeit auf der Autobahn kann den Verbrauch und die CO₂-Emissionen deutlich reduzieren.

Kleiner fahren. Mehr bewegen.

Wo liegt das Problem?
Große Autos verbrauchen häufig mehr Kraftstoff, benötigen mehr Ressourcen in der Herstellung und nehmen zusätzlich viel Platz im öffentlichen Raum und auf Parkflächen ein.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule möchte nachhaltigere Mobilität fördern und für einen bewussteren Umgang mit Verkehr und Ressourcen sensibilisieren.

Was kannst du konkret tun?
Nutze wenn möglich kleinere und sparsamere Fahrzeuge – besonders für kurze oder alltägliche Fahrten. Oft reicht ein kleineres Auto vollkommen aus und verursacht dabei weniger Emissionen und geringere Betriebskosten.

Good to know
Fahrzeuggröße und Gewicht haben großen Einfluss auf den Energieverbrauch. Kleinere Autos benötigen meist weniger Kraftstoff oder Strom, verursachen geringere CO₂-Emissionen und brauchen weniger Parkfläche.

Gemeinsam fahren statt allein.

Wo liegt das Problem?
Viele Autos sind im Alltag nur mit einer Person besetzt. Dadurch entstehen unnötige Verkehrsemissionen, hoher Parkplatzbedarf und zusätzlicher Verkehr rund um den Campus.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule möchte nachhaltigere Mobilität fördern und die Organisation von Fahrgemeinschaften unter Hochschulangehörigen unterstützen.

Was kannst du konkret tun?
Nutze Mitfahrgelegenheiten oder bilde Fahrgemeinschaften – besonders für regelmäßige Pendelstrecken. Gemeinsam fahren spart Kosten, reduziert Emissionen und entlastet den Verkehr.

Hilfreiche Plattformen dafür sind zum Beispiel:

Good to know
Je mehr Personen gemeinsam ein Auto nutzen, desto geringer wird der CO₂-Ausstoß pro Person. Fahrgemeinschaften sparen außerdem Spritkosten, Parkplatzflächen und können Pendelwege entspannter machen.

Einfach mal laufen.

Wo liegt das Problem?
Viele kurze Strecken werden mit dem Auto zurückgelegt, obwohl sie oft problemlos zu Fuß erreichbar wären. Dadurch entstehen unnötige Verkehrsemissionen und zusätzlicher Verkehr.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule unterstützt nachhaltige Mobilität und möchte klimafreundliche Alternativen im Alltag sichtbarer machen.

Was kannst du konkret tun?
Gehe kurze Wege bewusst zu Fuß – zum Beispiel zwischen Gebäuden, zur Mensa oder für kleine Erledigungen. Oft ist man zu Fuß schneller als gedacht und spart sich Parkplatzsuche oder Wartezeiten.

Good to know
Spaziergänge und regelmäßiges Gehen fördern nicht nur klimafreundliche Mobilität, sondern auch die Gesundheit. Bewegung an der frischen Luft kann Stress reduzieren, die Konzentration verbessern, das Herz-Kreislauf-System stärken und das allgemeine Wohlbefinden steigern. Schon kurze Wege zu Fuß helfen dabei, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren.

Clever planen. Wege sparen.

Wo liegt das Problem?
Viele kurze Einzelwege verursachen unnötigen Verkehr, zusätzliche CO₂-Emissionen und Zeitaufwand. Besonders im Alltag werden Erledigungen oft einzeln statt gebündelt durchgeführt.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule möchte für nachhaltigere Mobilität sensibilisieren und einen bewussteren Umgang mit Verkehr und Ressourcen fördern.

Was kannst du konkret tun?
Plane Fahrten und Erledigungen möglichst effizient. Verbinde Termine, Einkäufe oder Besorgungen miteinander und erledige Dinge auf dem gleichen Weg statt mehrere einzelne Fahrten zu machen. Auch Fahrgemeinschaften oder Fahrradwege können helfen, Verkehr zu reduzieren.

Good to know
Schon kleine Veränderungen bei der Fahrtenplanung können Wegstrecken, Zeitaufwand und Kraftstoffverbrauch deutlich reduzieren. Weniger Einzelwege bedeuten gleichzeitig weniger Verkehr und geringere CO₂-Emissionen.

Bessere Bahnverbindungen für den Campus.

Wo liegt das Problem?
Eine gute Bahnanbindung macht nachhaltige Mobilität attraktiver. Wenn Züge selten oder gar nicht an geeigneten Haltepunkten halten, greifen viele Menschen stattdessen auf Auto oder andere Verkehrsmittel zurück.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule unterstützt nachhaltige Mobilität und möchte klimafreundliche Anreisemöglichkeiten zum Campus stärken.

Was kannst du konkret tun?

Setze dich gemeinsam mit anderen für bessere Bahnverbindungen ein – zum Beispiel für mehr Zughalte am Bahnhof Magdeburg-Herrenkrug. Eine Initiative oder Arbeitsgruppe kann helfen, Probleme zu sammeln, Bedarfe sichtbar zu machen und gemeinsam Lösungsvorschläge zu entwickeln.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Umfragen zur Nutzung des Bahnhofs
  • Sammeln von Verbesserungsvorschlägen
  • Austausch mit Studierenden und Mitarbeitenden
  • Kontaktaufnahme mit Verkehrsunternehmen oder Stadtverwaltung

Good to know
Eine gute ÖPNV-Anbindung kann den Umstieg vom Auto auf Bahn und Bus deutlich erleichtern. Besonders regelmäßige und gut erreichbare Haltepunkte fördern nachhaltige Mobilität im Alltag.

Gemeinsam radeln statt fahren.

Wo liegt das Problem?
Auch kurze oder mittlere Fahrten mit Bussen oder anderen Verbrennerfahrzeugen verursachen CO₂-Emissionen und zusätzlichen Verkehr.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule unterstützt nachhaltige Mobilität und möchte klimafreundliche Alternativen im Hochschulalltag sichtbarer machen.

Was kannst du konkret tun?
Nutze bei Ausflügen oder gemeinsamen Aktivitäten wenn möglich das eigene Fahrrad statt Bus oder Auto. Gerade kürzere und mittlere Strecken lassen sich oft gut gemeinsam mit dem Rad zurücklegen.

Good to know
Fahrräder verursachen während der Nutzung keine direkten CO₂-Emissionen, benötigen wenig Platz und fördern gleichzeitig Bewegung im Alltag. Gemeinsam organisierte Fahrradausflüge können außerdem nachhaltige Mobilität einfacher und attraktiver machen.

Schritt für Schritt fürs Klima.

Wo liegt das Problem?
Aufzüge verbrauchen Strom, auch bei kurzen Fahrten. Gleichzeitig sitzen viele Menschen im Studien- und Arbeitsalltag über lange Zeit.

Was machen wir an der Hochschule?
Die Hochschule fördert gesundheitsbewusstes Verhalten und macht Treppenhäuser möglichst gut zugänglich und sichtbar.

Was kannst du konkret tun?
Für kurze Wege: einfach mal die Treppe nehmen. Das ist gesünder, spart Energie und zeigt, dass Klimaschutz auch im Alltag beginnt.

Good to know
Treppensteigen fördert Herz-Kreislauf und Konzentration. Zehn Etagen am Tag zu Fuß sparen im Jahr Stromkosten und Energie für mehrere Hundert Fahrstuhlfahrten.

E-Bike statt Autoschlüssel.

Wo liegt das Problem?
Viele Pendelstrecken im mittleren Bereich werden noch mit dem Auto zurückgelegt, obwohl sie auch mit dem Fahrrad erreichbar wären. Dadurch entstehen zusätzliche CO₂-Emissionen, Verkehr und Parkplatzdruck.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule unterstützt nachhaltigere Mobilität und möchte klimafreundliche Alternativen zum Auto attraktiver machen. E-Bikes können besonders bei mittleren Pendelstrecken eine praktische Alternative sein.

Was kannst du konkret tun?
Nutze ein E-Bike für mittlere Strecken – zum Beispiel für den Weg zur Hochschule oder innerhalb der Stadt. Durch elektrische Unterstützung werden auch längere oder anstrengendere Strecken einfacher und alltagstauglicher.

Good to know
E-Bikes verursachen im Betrieb nur sehr geringe CO₂-Emissionen und benötigen deutlich weniger Energie und Platz als Autos. Gleichzeitig fördern sie Bewegung im Alltag und können Staus sowie Parkplatzprobleme reduzieren.

Unvermeidbare Reisen klimabewusster gestalten.

Wo liegt das Problem?
Flugreisen verursachen hohe CO₂-Emissionen und gehören zu den klimaschädlichsten Verkehrsmitteln. Nicht alle Reisen lassen sich vermeiden – besonders bei internationalen Projekten oder Konferenzen.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule verfolgt mit ihrer Dienstreiserichtlinie das Ziel, Reisen bewusster und nachhaltiger zu gestalten. Emissionsärmere Verkehrsmittel sollen bevorzugt und unvermeidbare Emissionen möglichst reduziert werden.

Zur Dienstreiserichtlinie der h2

Was kannst du konkret tun?
Prüfe vor einer Reise, ob digitale Alternativen möglich sind oder ob Bahnreisen statt Flügen infrage kommen. Lassen sich Flugreisen nicht vermeiden, können CO₂-Kompensationsangebote genutzt werden - privat oder beispielsweise im Rahmen von DFG-Projekten, bei denen Kompensationen bereits eingeplant wurden.

Good to know
Bei CO₂-Kompensationen werden Klimaschutzprojekte unterstützt, die Emissionen an anderer Stelle einsparen oder binden – zum Beispiel durch Aufforstung, erneuerbare Energien oder effiziente Kochsysteme. Kompensation ersetzt zwar keine Emissionsvermeidung, kann aber unvermeidbare Reisen klimabewusster gestalten.

Nutze die Bahn statt das Flugzeug

Erfahre hier, wie Du klimafreunlich reisen kannst!
Recherechehilfe Bahnreisen

Sensibilisierung

Emissionen kennen. Besser handeln.

Wo liegt das Problem?
Viele unterschätzen, wie viel CO₂ sie im Alltag verursachen zum Beispiel durch Mobilität, Ernährung oder Konsum. Ohne ein Gefühl für den eigenen Einfluss ist es schwer, gezielt etwas zu verändern.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule arbeitet im Rahmen ihres Energiemanagements daran, Energieverbräuche auf dem Campus zu analysieren und zu reduzieren. Ziel dabei ist es, Einsparpotenziale zu erkennen und Maßnahmen gezielt umzusetzen.

Was kannst du konkret tun?
Finde heraus, wie hoch dein eigener CO₂-Fußabdruck ist.
Mit Online-Rechnern bekommst du schnell einen Überblick und konkrete Tipps:

Good to know
Wenn du deinen eigenen CO₂-Ausstoß kennst, kannst du gezielt anpassen, wo es am meisten bringt. Schon kleine Veränderungen im Alltag können große Wirkung haben vor allem, wenn viele mitmachen.

Nachhaltig einkaufen statt spontan kaufen.

Was kannst du konkret tun?
Plane deinen Einkauf und behalte den Überblick. Kleine Gewohnheiten helfen dabei, nachhaltiger einzukaufen.

Good to know
Schon ein geplanter Einkauf kann Lebensmittelverschwendung deutlich reduzieren und hilft gleichzeitig Geld zu sparen. Kleine Entscheidungen – wie regionales Einkaufen oder Mehrweg statt Einweg – machen im Alltag einen Unterschied.

Eine grüne Fahne weht an einem Mast vor blauem Himmel mit leichten Wolken.
Foto: AdobeStock (322092126)

Do's

  • Einkaufsliste schreiben
  • Vorräte checken (keine Doppelkäufe)
  • Regional & saisonal einkaufen
  • Auf Mehrweg und wenig Verpackung achten
Eine rote Fahne weht an einem Mast vor blauem Himmel.
Foto: AdobeStock (1802693038)

Don'ts

  • Hungrig einkaufen gehen
  • Große Mengen ohne Bedarf kaufen
  • Planlos einkaufen
  • Produkte nur wegen Angeboten kaufen

Kleine Signatur. Große Wirkung.

Wo liegt das Problem?
Viele nachhaltige Informationen erreichen Menschen im Alltag nur selten. Dabei können schon kleine Hinweise regelmäßig Aufmerksamkeit für Klimaschutz und nachhaltige Mobilität schaffen.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule möchte Nachhaltigkeit im Hochschulalltag sichtbarer machen und niedrigschwellige Möglichkeiten zur Sensibilisierung fördern.

Was kannst du konkret tun?
Ergänze deine E-Mail-Signatur um kleine Klimaspartipps, Mobilitätshinweise oder nachhaltige Aktionen der Hochschule. So können Informationen regelmäßig geteilt werden, ohne zusätzlichen Aufwand zu erzeugen.
Beispiele:

  • „Schon die Bahn heute geprüft?“
  • „Digital statt Ausdruck?“
  • „Kurze Wege lieber zu Fuß oder mit dem Fahrrad."

Good to know
Kleine Erinnerungen im Alltag wirken oft stärker als einmalige Kampagnen. Regelmäßig sichtbare Hinweise können langfristig Verhalten und Bewusstsein verändern.

Klimaschutz im Alltag ausprobieren.

Wo liegt das Problem?
Viele Menschen möchten nachhaltiger leben, wissen aber oft nicht, welche Maßnahmen im Alltag wirklich einen Unterschied machen oder wie sie konkret anfangen können.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule unterstützt die Sensibilisierung für Klimaschutz und nachhaltiges Verhalten im Alltag. Digitale Tools und Challenges können dabei helfen, Klimaschutz einfacher und greifbarer zu machen. Zum Beispiel mit der Daily Challenge.

Was kannst du konkret tun?
Nutze die fit4Klima-App und probiere verschiedene Klimaschutzmaßnahmen direkt im Alltag aus. Die App bietet:

  • kleine Challenges und Aufgaben
  • Tipps rund um nachhaltiges Verhalten
  • Informationen zu Klima- und Umweltthemen
  • Motivation durch spielerische Elemente
  • Möglichkeiten, den eigenen Alltag klimafreundlicher zu gestalten

Zur App:

fit4Klima-App

Good to know
Klimafreundliche Gewohnheiten entstehen oft Schritt für Schritt. Schon kleine Veränderungen im Alltag können langfristig große Wirkung haben - besonders wenn viele Menschen mitmachen.

Mit deiner Abschlussarbeit etwas bewegen.

Wo liegt das Problem?
Viele ökologische Herausforderungen brauchen neue Ideen, praktische Lösungen und wissenschaftliche Untersuchungen. Hochschulen können dabei eine wichtige Rolle spielen.

Was macht die Hochschule?
Die Hochschule unterstützt die Beschäftigung mit Nachhaltigkeits- und Umweltthemen in Studium und Forschung. Abschlussarbeiten können dabei helfen, die Ökobilanz der Hochschule zu verbessern und neue nachhaltige Ansätze zu entwickeln.

Was kannst du konkret tun?
Wähle für deine Projekt-, Bachelor- oder Masterarbeit ein ökologisches oder nachhaltigkeitsbezogenes Thema. So kannst du wissenschaftlich an realen Herausforderungen mitarbeiten und gleichzeitig praktische Verbesserungen anstoßen.

Für mögliche Themen oder Ideen kannst du beispielsweise Prof. Dr. Schneider nach einer Liste umweltbezogener Themen fragen.

Good to know
Viele nachhaltige Veränderungen an Hochschulen entstehen durch studentische Projekte, Abschlussarbeiten oder Forschungsarbeiten. Schon einzelne Ideen können langfristig Prozesse, Gebäude oder den Hochschulalltag verbessern.

Schließe die kostenlose Online-Weiterbildung bei BNEhoch3 ab

Ihr möchtet Kinder, Jugendliche oder Erwachsene dabei unterstützen, sich mit nachhaltigen Projekten einzubringen? Die kostenlose Online-Weiterbildung BNEhoch3 von Wissenschaftsladen Bonn und Zebralog bietet praxisnahe Tipps und fundiertes Wissen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

Der Kurs umfasst 12 flexibel belegbare Module, die in etwa jeweils zwei Stunden dauern. Ihr könnt jederzeit starten, im eigenen Tempo lernen und erhaltet eine Teilnahmebescheinigung.

Neugierig geworden? Dann einfach anmelden und loslegen:
BNEhoch3 Webseite

Kontakt

Klimaschutzmanagerin

M. Sc. Ing. Myriam Sophie Gerike

Tel.: (0391) 886 45 39
Fax: (0391) 886 42 13
E-Mail: myriam.gerike@h2.de

Besucheradresse: Haus 6, Raum 2.25
Sprechzeiten: nach Terminvereinbarung (auch auf dem Campus in Stendal)

Interne Post bitte über WUBS senden

Digitaler Nachhaltigkeitsrundgang

Hier entdeckst Du Stationen der Hochschule zum Thema Nachhaltigkeit.

Nachhaltigkeitsrundgang

Naturerlebnispfad

Besuche elf interaktive Stationen des Campus Herrenkrug!

Naturerlebnispfad (PDF)

Hintergrund Bild