Projekte

Hier finden Sie Projekte, die Studierende unter der Leitung der Professoren im Rahmen der Projekt- und Forschungsmodule am Fachbereich Angewandte Humanwissenschaften durchführen.

Praxisprojekte

Plötzlich alles anders? Kunst!Woche für Kinder und Jugendliche

18.6. - 26.6.2022, Stendal

Die Stendaler Kunst!Woche "Plötzlich alles anders?" richtet sich vor allem an Kinder und Jugendliche, aber auch an ihre Familien und jene, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. In Workshops, Lesungen, Theaterstücken geht es um die Frage, was die eigene Welt, aber auch die große Welt plötzlich anders machen kann.

Solche Ereignisse können uns ins Stolpern und zum Nachdenken bringen: Wie war es vorher, wie ist es jetzt? Die KunstWoche bietet die Möglichkeit, darüber zu hören, zu reden, zu schreiben, zu phantasieren, zu zeichnen, zu malen, Theater zu sehen und selber zu machen.

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist kostenlos.

Programm-Flyer zur Veranstaltung

Ausführliche Informationen zu den Veranstaltungen:
https://h2.de/kunstwoche

instagram: kunstwoche_stendal

Anmeldungen bitte bis: Freitag, 3. Juni 2022

Kontakt:
siehe die einzelnen Veranstaltungen

Bedarf an Übersetzungen in andere Sprachen bei Workshops am Wochenende:
Bitte bei der Anmeldung mit angeben!

Hinweis:
Schulklassen erhalten einmal im Schulhalbjahr im Rahmen eines Wandertages kostenlosen Eintritt ins Winckelmann-Museum.

Programm der Kunstwoche

Programm

DatumThemaReferent*inOrt/Anmeldung
18.06.22
10-11 Uhr





Kinder-Uni: Als eure Eltern Kinder waren. Der Umbruch 1989/90;

für Kinder von 8-12 Jahren

 

Prof. Dr. Claudia Dreke
und Caroline Lucke-Schurk,
Hochschule Magdeburg-Stendal



Ort:
Campus Stendal,
Audimax

Anmeldung:
Sabrina Welker, E-Mail  |  Webseite

19.06.22
14-17 Uhr

Alles anders?
Zurück in die Zukunft? Geschichtenerfinden in Worten und Bildern

empfohlen für Kinder
von 9 - 12 Jahren

 

 

Workshop mit der Autorin und Illustratorin Anke Bär

Material wird gestellt.
Gerne Lieblingsstifte mitbringen!

 

 

Ort:
Winckelmann-Museum, Außengelände/Kreativ-
werkstatt

Anmeldung: E-Mail

Auf Wunsch mit Elterncafé – bitte bei der Anmeldung angeben

19.06.22
17 Uhr

Eröffnung der Ausstellung „Hinter der Maske“.
Bilder und Texte von Kindern und Jugendlichen zur Pandemie, Kreativangebot mit Workshop zum Bilderdeuten für alle Interessierten

In Kooperation von Hochschule Magdeburg-Stendal, Flow – International Art Competition Schwedt, Friedrich-Bödecker-Kreis Sachsen-Anhalt e.V. und
dem Winckelmann-Museum
Ort:
Winckelmann-Museum,
Außengelände/Kreativ-werkstatt

Anmeldung: E-Mail
20.06.22
8:30 und
10:30 Uhr


Kinderbuchlesungen: „Wilhelms Reise.
Eine Auswanderer-geschichte im 19. Jahrhundert“
Zwei Schulveranstaltungen,
empfohlen ab 3. Klasse
Autorin und Illustratorin Anke BärOrt:
TdA Stendal,
Kaisersaal

Anmeldung:
E-Mail
20.06.22
10-11:30 Uhr

Interkulturelle Schreib- und Geschichtenwerkstatt
für Schulklassen,
empfohlen ab 2. Klasse




Kinderbuchautorin Andrea Karimé








Ort:
Winckelmann-Museum, Außengelände/Kreativ-werkstatt – nach Vereinbarung auch in der Schule möglich

Anmeldung:
Sekretariat, E-Mail
20.06.22
13:30-15 Uhr

Interkulturelle Schreib- und Geschichtenwerkstatt 
für Hortgruppen oder Schulklassen,
ab 4. Klasse




Andrea Karimé, Kinderbuchautorin








Ort:
Winckelmann-Museum, Außengelände/Kreativ-werkstatt – nach Vereinbarung auch in der Schule möglich

Anmeldung:
Sekretariat, E-Mail
21.06.22
10-11:30 Uhr

Klassenzimmerstück „lauwarm“,
mit Nachgespräch für Schulklassen,
empfohlen ab 9. Klasse, Schulklassenvorstellung
Junges TdAOrt:
Campus Stendal,
Haus 3, Raum 0.22

Anmeldung:
Carolin Lucke-Schurk, E-Mail
Anschließend
12-14 Uhr

Rainbow-Room.
Workshop zu Geschlechteridentitäten
Studierenden der Angewandten Kindheitswissen-schaften, Hochschule Magdeburg-Stendal Ort:
Campus Stendal,
Haus 3, Raum 0.22

Anmeldung: Tabea Schaffner, E-Mail

21.06.22
12-14 Uhr



Klassenzimmerstück „lauwarm“
mit Nachgespräch für Studierende mit dem Jungen TdA


Juges TdA






Ort:
Campus Stendal,
Haus 1, Aula

Anmeldung:
Carolin Lucke-Schurk, E-Mail
22.06.22
10-11:30 und
12:30-14 Uhr



Theaterworkshops  nach „King kommt noch“ von Andrea Karimé, Kinderbuchautorin

empfohlen ab 2. Klasse
Robert Grzywotz, Junges
TdA




Ort:
Uppstall-Kaufhaus

Anmeldung:
Carolin Lucke-Schurk, E-Mail

23.6.22
10-12 Uhr
Klassenzimmerstück
„Der Junge mit dem längsten Schatten“,
mit Nachgespräch für Schulklassen,
empfohlen ab 3. Klasse, Schulklassenvorstellung
Junges TdA







Ort:
eigene Schule

Anmeldung:
Carolin Lucke-Schurk,
E-Mail


24.6.22
Uhrzeit nach Absprache 4h
Meine deine unsere Welt – ein Bilderbuchworkshop

empfohlen ab 4. Klasse,
Schulklassenveranstaltung



Studierenden der Angewandten Kindheitswissenschaften, Hochschule Magdeburg-Stendal



Ort:
Winckelmann-Museum, Außengelände/Kreativ-werkstatt

Anmeldung:
Pia Mrugalla, E-Mail

24.6.22
14-18 Uhr und 25.6.22 9-13 Uhr (zweitägig)
Comics selber machen – Crashkurs

empfohlen für 12-14 Jahre,
Teilnahmebegrenzung: 10





Workshop mit dem Illustrator Gunther Schuhmann

Material wird gestellt.
Gerne Lieblingsstifte mitbringen!

Ort:
Campus Stendal,
Workshop: Haus 3, Raum 0.22
Elterncafé: Außengelände

Anmeldung:
Claudia Dreke, E-Mail

Auf Wunsch mit Elterncafé– bitte bei der Anmeldung mit angeben
26.6.22
13:30-16:30 Uhr
Street Art Workshop

empfohlen ab 10 Jahre,
Teilnahmebegrenzung: 10





Workshop mit dem Illustrator Gunther Schuhmann






Ort: Kunstplatte

Anmeldung:
Carolin Lucke-Schurk, E-Mail

Auf Wunsch mit Elterncafé – bitte bei der Anmeldung mit angeben

26.6.22
17 Uhr
Abschluss der Kunst!Woche mit Rückblicken und Angeboten zum Mitmachen




Hochschule Magdeburg-Stendal und
dem Winckelmann-Museum





Ort:
Winckelmann-Museum, Außengelände/Kreativ-werkstatt

Anmeldung:
Gerne einfach vorbeikommen!

Abstracts

Kinder-Uni: Als eure Eltern Kinder waren. Die "Wende" in und nach der DDR
Pof. Dr. Claudia Dreke / Carolin Lucke-Schurk
für Kinder von 8 - 12 Jahren

  •  Ort: Campus Stendal, Audimax
  • Anmeldung:
    Sabrina Welker, info@kinderuni-stendal.de;
    www.winckelmann-gesellschaft.com/kinder-uni/anmeldung-kinder-uni/


  • Weitere Informationen:
    Claudia Dreke arbeitet als Professorin für Sozialpädagogik und Soziologische Grundlagen in den Angewandten Kindheitswissenschaften an der Hochschule Magdeburg-Stendal.
    Carolin Lucke-Schurk arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin für Theorie-Praxis-Transfer an der Hochschule Magdeburg-Stendal.

Alles anders? Zurück in die Zukunft? Geschichtenerfinden in Worten und Bildern
Workshop mit der Autorin und Illustratorin Anke Bär
Empfohlen für Kinder von 9 - 12 Jahren
Auf Wunsch mit Elterncafé - bitte bei der Anmeldung angeben Material wird gestellt. Gerne Lieblingsstifte mitbringen!

  •  Ort: Winckelmann-Museum, Außengelände/Kreativwerkstatt
  • Anmeldung:
    info@winckelmann-gesellschaft.com

  • Weitere Informationen:
    zum Workshop - Wie wäre es, wenn wir selbst das Drehbuch unseres Lebens schreiben dürften? Oder müssten? Wüssten wir wirklich, was gut für uns ist? Und wäre es nicht langweilig, genau zu wissen, was auf uns zukommt? Wenn wir nur wenigstens Frieden zaubern könnten! Im Workshop erzählen wir uns von unseren Erfahrungen, von Veränderungen in unseren Leben, von wirklichen Erlebnissen und wilden Träumen. Jede/r schreibt und/oder malt eine eigene kleine Geschichte. Geschichten von ganz gewöhnlichen oder auch fast unglaublichen Erlebnissen, von Alltäglichem oder Fantastischem. Vielleicht gibt es in den Geschichten Zeitreisemaschinen oder Zauberpillen oder auch einfach nur zwei gute Freund:innen im Hier und Jetzt.

    zur Autorin und Illustratorin -  https://cargocollective.com/ankebaer

    zum Ort - https://www.winckelmann-gesellschaft.com

    in anderen Sprachen - Arabisch - Englisch - Persisch - Russisch - Ukrainisch 


Vernissage: Eröffnung der Ausstellung "Hinter der Maske".

Bilder und Texte von Kindern und Jugendlichen zur Pandemie, Kreativangebot mit Workshop zum Bilderdeuten
für alle Interessierten
In Kooperation von Hochschule Magdeburg-Stendal, Flow - International Art Competition Schwedt, Friedrich-Bödecker-Kreis Sachsen-Anhalt e.V. und dem Winckelmann-Museum


Kinderbuchlesungen: "Wilhelms Reise. Eine Auswanderergeschichte im 19. Jahrhundert"

mit der Autorin und Illustratorin Anke Bär
Zwei Schulveranstaltungen, empfohlen ab 3. Klasse

  • Ort: TdA Stendal, Kaisersaal
    Anmeldung:
    schule@tda-stendal.de

  • Weitere Informationen
    zum Buch - Bremerhaven im Jahr 1872. Um der Armut in seinem kleinen Dorf zu entkommen, macht sich der junge Wilhelm auf dem Segelschiff Columbia auf den Weg nach Amerika. Mit dabei ist sein Skizzenbuch, in dem Wilhelm alle Beobachtungen und Erlebnisse an Bord festhält: die Arbeit der Seeleute, tägliche Unbill wie Ungeziefer und die drangvolle Enge im Zwischendeck, Sturm und Flaute, aber auch die Spiele der Kinder und das nächtliche Meeresleuchten. Und schließlich ist der große Tag gekommen: Die Columbia hat den Hafen von New York erreicht! Ein historisches Sachbilderbuch, das viele spannende Informationen über das große Zeitalter der Auswanderung und das Leben auf einem Segelschiff vermittelt.

    zur Autorin und Illustratorin - Anke Bär studierte in Hildesheim Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis. Heute lebt sie als freischaffende Illustratorin in Bremen. Wilhelms Reise, ihr Debüt auf dem Buchmarkt, und Endres der Kaufmannssohn waren für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. https://cargocollective.com/ankebaer

Interkulturelle Schreib- und Geschichtenwerkstatt
mit der Kinderbuchautorin Andrea Karimé
für Schulklassen, empfohlen ab 2. Klasse


Interkulturelle Schreib- und Geschichtenwerkstatt
mit Andrea Karimé, Kinderbuchautorin
für Hortgruppen oder Schulklassen, ab 4. Klasse


Theaterstück Klassenzimmerstück "lauwarm",
mit Nachgespräch für Schulklassen,
Junges TdA empfohlen ab 9. Klasse, Schulklassenvorstellung

  •  Ort: Campus Stendal, Haus 3, Raum 0.22
  • Anmeldung: Carolin Lucke-Schurk
    carolin.lucke@h2.de

  • Weitere Informationen
    zum Theaterstück - Lauwarm von Sergej Gößner - Inszenierung: Stephanie Rolser Ein junger Mann erzählt von der Suche nach seiner sexuellen Identität. Hineingeboren in eine Ringerfamilie wächst er mit einem archetypischen Bild von Männlichkeit vor Augen auf. "Wäre lieber 'n Mädchen geworden", meint seine Mutter. Das stimmt aber nicht, als Junge fühlt er sich eigentlich ganz wohl. Muss man denn entweder in die eine oder in die andere Schublade gezwängt werden? Rosa oder blau? Einhorn oder Rennauto? Oder in eine Fußballmannschaft? In den Schwimmverein? Auf einmal ist sie da - onanieren, masturbieren, Achselhaare - die Sexualität. Zumindest bei den anderen, denn er selbst ist eher ein Spätzünder. Doch da ist noch etwas. Er selbst kann es nicht sehen, aber alle anderen. Ist er schwul? Nein, falsche Schublade. Klar, er findet Jungs gut. Aber Mädchen mag er eben auch. Ist das nur eine Phase, ein Prozess - oder ist das Sein im Dazwischen nicht auch eine Möglichkeit? Wie begegnet man der eigenen Sexualität, wenn sie anders und fremd erscheint? Und wie erklärt man Familie und Freund*innen, dass man mehr als nur ein Geschlecht begehrt? Sergej Gößner schreibt über die intimsten menschlichen Momente und erzählt poetisch und humorvoll davon, wie es sich anfühlt, "dazwischen" zu sein.

    zum Ort - https://www.tda-stendal.de

    Im Anschluss an das Theaterstück: Rainbow-Room. Workshop zu Geschlechteridentitäten
    mit Studierenden der Angewandten Kindheitswissenschaften, Hochschule Magdeburg-Stendal

    Anmeldung: Tabea Schaffner, tabea.schaffner@stud.h2.de
    Ort: Campus Stendal, Haus 3, Raum 0.22

Klassenzimmerstück "lauwarm"
mit Nachgespräch für Studierende mit dem Jungen TdA

  •  Ort: Hochschule Magdeburg-Stendal, Aula
  • Anmeldung: Carolin Lucke-Schurk
    carolin.lucke@h2.de

  • Weitere Informationen
    zum Theaterstück - Lauwarm von Sergej Gößner -  Inszenierung: Stephanie Rolser Ein junger Mann erzählt von der Suche nach seiner sexuellen Identität. Hineingeboren in eine Ringerfamilie wächst er mit einem archetypischen Bild von Männlichkeit vor Augen auf. "Wäre lieber 'n Mädchen geworden", meint seine Mutter. Das stimmt aber nicht, als Junge fühlt er sich eigentlich ganz wohl. Muss man denn entweder in die eine oder in die andere Schublade gezwängt werden? Rosa oder blau? Einhorn oder Rennauto? Oder in eine Fußballmannschaft? In den Schwimmverein? Auf einmal ist sie da - onanieren, masturbieren, Achselhaare - die Sexualität. Zumindest bei den anderen, denn er selbst ist eher ein Spätzünder. Doch da ist noch etwas. Er selbst kann es nicht sehen, aber alle anderen. Ist er schwul? Nein, falsche Schublade. Klar, er findet Jungs gut. Aber Mädchen mag er eben auch. Ist das nur eine Phase, ein Prozess - oder ist das Sein im Dazwischen nicht auch eine Möglichkeit? Wie begegnet man der eigenen Sexualität, wenn sie anders und fremd erscheint? Und wie erklärt man Familie und Freund*innen, dass man mehr als nur ein Geschlecht begehrt? Sergej Gößner schreibt über die intimsten menschlichen Momente und erzählt poetisch und humorvoll davon, wie es sich anfühlt, "dazwischen" zu sein.


Theaterworkshops mit Robert Grzywotz

Junges TdA nach "King kommt noch"
von Andrea Karimé, Kinderbuchautorin
Empfohlen ab 2. Klasse


Klassenzimmerstück "Der Junge mit dem längsten Schatten",
mit Nachgespräch für Schulklassen, Junges TdA
Empfohlen ab 3. Klasse, Schulklassenvorstellung

  •  Ort: eigene Schule
  • Anmeldung: Carolin Lucke-Schurk
    carolin.lucke@h2.de

  • Weitere Informationen
    zum Stück - Der Junge mit dem längsten Schatten -  Klassenzimmerstück von Finegan Kruckemeyer - Deutsch von Thomas Kruckemeyer - Inszenierung: Jürgen Lingmann
    Atticus wird gemobbt. "Aber damit ist jetzt Schluss", beschließt er an seinem zwölften Geburtstag. Er will genauso lässig und cool sein wie sein großer Bruder Adam. Der Altersunterschied zwischen beiden beträgt zwar nur zwei Minuten, aber die Zwillinge könnten unterschiedlicher kaum sein. Adam fährt BMX-Rad, baut Schlachtschiffe aus Lego und ist beliebt. Atticus mag Fremdsprachen, faltet Origami-Tiere und ist mit der Bibliothekarin der Bücherei befreundet. Atticus schmiedet einen Plan, wie er sein Ziel erreichen kann, und führt diesen auch unbeirrt durch. Doch schon zu Beginn scheint alles schiefzugehen. Hat er noch eine Chance auf Erfolg? Für seine Verdienste um das internationale Kinder- und Jugendtheater ist Finegan Kruckemeyer vielfach ausgezeichnet worden. Mit "Der Junge mit dem längsten Schatten" hat er ein unterhaltsames wie anrührendes Stück über die Suche nach Identität und das Herausfinden persönlicher Stärken und Schwächen geschrieben.


Meine deine unsere Welt - ein Bilderbuchworkshop
mit Studierenden der Angewandten Kindheitswissenschaften, Hochschule Magdeburg-Stendal
Empfohlen ab 4. Klasse, Schulklassenveranstaltung


Comiccrashkurs Workshop
mit Gunther Schuhmann, Illustrator
empfohlen für 12-14 Jahre, Teilnahmebegrenzung: 10
Material wird gestellt. Gerne Lieblingsstifte mitbringen!
Auf Wunsch mit Elterncafé - bitte bei der Anmeldung mit angeben

  • Ort: Campus Stendal, Workshop: Haus 3, Raum 0.22
    Elterncafé: Außengelände
  • Anmeldung: Claudia Dreke
    claudia.dreke@h2.de

  • Weitere Informationen
    zum Workshop - Wolltet ihr schon immer einmal Euren eigenen Comic zeichnen? Dann seid ihr bei diesem Kurs genau richtig. Egal ob Manga, Cartoons oder Comicstrips - in den zwei Tagen Comiccrashkurs lernt ihr alle praktischen Grundlagen, die ihr für Eure ersten Bildgeschichten benötigt.
    Ihr lernt:
    - Was Panels sind und wozu diese gebraucht werden
    - Was Eure Comiccharaktere ausmacht und wie wir sie gemeinsam zum Leben erwecken können
    - Was soll toll an Comics und Mangas ist und warum sie schon seit vielen Jahren Menschen begeistern
    Wenn ihr gerne zeichnet und eine Menge Erfahrung habt, ist das super - es ist aber keine Grundvoraussetzung für den Workshop. Viel wichtiger ist, dass ihr Euch auf die Welt der Comics einlassen möchtet.

    zum Workshopleiter -  Gunther Schumann ist freiberuflicher Illustrator und Künstler und hat selbst schon die ein oder andere Comicgeschichte gezeichnet. Er hat an der HAW-Hamburg im Fachbereich Illustration einen Masterabschluss erlangt und leitet schon seit vielen Jahren Kreativworkshops für alle Altersklassen. https://www.guntherschumann.de

    zu benötigten Materialien - gerne Lieblingsmaterialien mitbringen, Materialien werden aber auch gestellt - Zeichenmaterialien (Bleistifte verschiedener Härten (2H bis 4B, Radierer, Fineliner verschiedener Stärken, Schere, Papier) - (günstige) Pinsel - Farbstifte oder Aquarellfarben - Crepband - Zeichenpapier in verschiedenen Größen (A3, A4) - Anschauungsmaterial, Comics (bringe ich mit) - Evtl. Rasterfolie . . . zum Ort Schönes, einladendes Foto vom Campus Stendal?

    in anderen Sprachen - Arabisch - Englisch - Persisch - Russisch - Ukrainisch


StreetArt und Graffiti Workshop
mit dem Illustrator Gunther Schuhmann
empfohlen ab 10 Jahre, Teilnahmebegrenzung: 10,
mit Elterncafé 

  • Ort: Kulturzentrum Stendal-Stadtsee, Kunstplatte e.V.
  • Anmeldung: Carolin Lucke-Schurk
    carolin.lucke@h2.de

  • Weitere Informationen
    zum Workshop - In diesem Workshop lernt ihr innerhalb kürzester Zeit verschiedene Techniken, wie ihr eine Wand gestalten könnt. Dabei kommen Graffitisprühdosen, Schablonen und Wandfarbe zum Einsatz. Je nach Interesse könnt ihr auch lernen, wie ihr Graffitibuchstaben zeichnet oder Eure Stencils selbst herstellen könnt.
    Ihr lernt:
    - Wie Entwürfe für großformatige Wände angefertigt werden
    - Wie man mit Graffitidosen sprüht
    - Wie man Schablonen bzw. Stencils anfertigt
    Für diesen Workshop wird keine Vorerfahrung benötigt. Da die Sprühfarbe jedoch trotz Atemschutzmaske die Atemwege reizen kann, wird um einen Hinweis bei bestehenden Atemproblemen (z.B. Asthma) gebeten.

    zum Workshopleiter - Gunther Schumann ist freiberuflicher Illustrator und Künstler und hat selbst schon die ein oder andere Comicgeschichte gezeichnet. Er hat an der HAW-Hamburg im Fachbereich Illustration einen Masterabschluss erlangt und leitet schon seit vielen Jahren Kreativworkshops für alle Altersklassen. https://www.guntherschumann.de

    zum Ort - https://www.kunstplatte.de

    in anderen Sprachen - Arabisch - Englisch - Persisch - Russisch - Ukrainisch


Finissage der Ausstellung "Hinter der Maske": Rückblicke auf die Kunstwoche mit musikalischem Abschluss

  • Ort: Kulturzentrum Stendal-Stadtsee, Kunstplatte e.V.
  • Anmeldung: Gerne einfach vorbeikommen!

  • Weitere Informationen
    zum Ort - https://www.kunstplatte.de

    in anderen Sprachen - Arabisch - Englisch - Persisch - Russisch - Ukrainisch


Sonderausstellung: Stimmen aus der Arktis: Kunst und Klima

  • Ort: Winckelmann-Museum, In der Kleinen Galerie
    Preise und Öffnungszeiten: https://www.winckelmann-gesellschaft.com/preise-offnungszeiten/
    Für alle Interessierten

  • Weitere Informationen
    zur Ausstellung - Der Klimawandel und seine katastrophalen Folgen sind weltweit spürbar, besonders drastisch jedoch in der Arktis. Für ihre Einwohner - die Inuit - ist das Gleichgewicht mit der Natur lebensentscheidend. Viele Inuit-Künstler widmen sich deshalb dem Thema Umwelt. Die Ausstellung "Stimmen aus der Arktis" zeigt eine in Europa noch weitgehend unbekannte, faszinierende Kunst: Skulpturen, geschaffen aus "klassischem" Steinmaterial wie Marmor und Alabaster, thematisch jedoch die Mythen- und Wahrnehmungswelt der indigenen Arktisbewohner wiedergebend. Menschliche Dimensionen werden hinterfragt. Da gibt es zum Beispiel "Sedna", die Mutter aller Meeressäuger, von dem indigenen kanadischen Künstler Bill Nasogaluak. Sedna ist eine gefürchtete Gottheit, die die Welt im Gleichgewicht hält, indem sie diejenigen bestraft, die sich nicht an die Regeln halten. Nun ist sie selbst bedroht. Oder die Skulptur "Eisbär in einer Öllache" vom gleichen Künstler; sie wird zum beeindruckenden Mahn- und Sinnbild der globalen Umweltzerstörung. Es ist Zeit, auf Menschen zu hören, die noch eine enge Verbindung mit der Natur pflegen und ihre Veränderungen mit großer Sensibilität wahrnehmen - zum Wohl künftiger Generationen. Hier wie dort.

Themenwoche Leben(s)Zeit 2020

Ein Gemeinschaftsprojekt der Hochschule Magdeburg-Stendal und des TdA

Nachdem die erste Projektwoche »Leben(s)Zeit« im Mai 2018 auf große Resonanz gestoßen war, haben Cordula Jung, stellvertretende Intendantin des TdA, und Professor Dr. Nicola Wolf-Kühn (Sozialmedizin) wieder gemeinsam ein Lehrforschungsprojekt mit Studierenden der Rehabilitationspsychologie an der Hochschule durchgeführt. Es geht uns darum, Kunst und Wissenschaft zu verbinden.  Als Ergebnis für die Öffentlichkeit entstand wieder eine Themenwoche, bestehend aus Vorträgen, Kino, Lesung, einem Tanzworkshop und dem Herzstück der Arbeit der Studierenden – einer Szenen-Collage zum guten Leben und seinem Gegenstück Entfremdung.

Wir möchten mit unserer Themenwoche dazu anregen, über das „gute Leben“ nachzudenken. Welche gesellschaftlichen Voraussetzungen braucht das gute Leben für alle? Die Erfahrung mit dem Corona-Lockdown hat uns vor Augen geführt: Für einige brachte er Entschleunigung, viele erleben die Verschärfung der Wirtschaftskrise als Existenzangst, Druck und Stress. Die wichtigen Gebrauchsgüter wurden weiter produziert, sogar Toilettenpapier war da - dennoch führte ein Stillstand zu Zerstörung und Krise. Das gute Leben kann man nicht als private Einzelne schaffen.

Moderne kapitalistische Gesellschaften müssen sich ständig beschleunigen und wachsen, sonst gibt es eine Krise. Zeit ist zunehmend mit Geld verknüpft. Dabei respektieren wir die Regenerationszeiten der Natur nicht, das zeigen uns Klimawandel und die gesamte ökologische Krise. Was macht das mit uns? Mit unserer Beziehung zur Arbeit, zu anderen Menschen, zur Natur?

Programm der Themenwoche

TerminOrtTitelArt der Veranstaltung

26.10.2020, 18 Uhr

Audimax der Hochschule Magdeburg-Stendal

ERÖFFNUNG DER WOCHE »LEBEN(S)ZEIT«

Eröffnung

mit Prof. Dr. Nicola Wolf-Kühn (Hochschule Magdeburg-Stendal), Wolf E. Rahlfs (TdA) und Student*innen der Rehabilitationspsychologie

im Anschluss

Audimax der Hochschule Magdeburg-Stendal

NACHDENKEN ÜBER ENTFREMDUNG UND DAS GUTE LEBEN

Vortrag von Dr. Christoph Henning

27.10.2020, 18 Uhr

Audimax der Hochschule Magdeburg-Stendal

DIE STUMME UND DIE SPRECHENDE WELT

Szenisches, Fotografisches und Filmisches zum Thema Resonanz und Entfremdung von und mit Student*innen der Hochschule Magdeburg-Stendal

28.10.2020, 19 Uhr & 29.10.2020, 19 Uhr

Kunstplatte Stendal

DEN KÖRPER HÖREN

Tanz- und Trommelworkshop mit Nago Koité und der Gruppe Saf Sap, Senegal / Berlin

28.10.2020, 18 Uhr

Audimax der Hochschule Magdeburg-Stendal

DIE KRISE DES LEBENS AUF DER ERDE UND DIE SUCHE NACH EINEM NEUEN NATURVERSTÄNDNIS

Vortrag und Gespräch mit Fabian Scheidler

30.10.2020, 18 Uhr

Audimax der Hochschule Magdeburg-Stendal

DIE STUMME UND DIE SPRECHENDE WELT

Szenisches, Fotografisches und Filmisches zum Thema Resonanz und Entfremdung von und mit Student*innen der Hochschule Magdeburg-Stendal

31.10.2020, 18 Uhr

Kleine Markthalle

ICH SAH DICH GEGEN DEINEN KÖRPER KÄMPFEN

Vortrag und Lesung aus »Wer hat meinen Vater umgebracht« von Édouard Louis mit TdA-Ensemblemitglied Kathrin Berg und Prof. Dr. Nicola Wolf-Kühn

1.11.2020, 17.30 Uhr

Uppstall Kinos Stendal

DER MARKTGERECHTE MENSCH

Film mit anschließender Diskussion

Übergreifende Projekte

Reflexionstage

"Ein "Wegweiser" zur Umsetzung von Ideen Wegweiser aktuell

Der Wegweiser soll alle unterstützen, die von Veränderungsgedanken inspiriert sind, und stellt eine hilfreiche Übersicht für die ersten Schritte von der Idee hin zur Umsetzung dar. Er liefert Informationen von organisatorischen Aspekten, über Emailverteiler bis hin zu Erklärungen der verschiedenen Gremien der Hochschule, eine Checkliste für Antragstellungen an der Hochschule und dient dazu, eigene Ideen an der Hochschule umzusetzen. (Wir freuen uns über Feedback bzw. Änderungswünsche.

2020 wurden aufgrund der Corona-Pandemie keine Reflexionstage ausgerichtet. 2021 werden diese am 2.-3. Juni digital organisiert.

Ein kleiner Einblick in die erfolgreichen Reflexionstage 2019 findet sich hier: Kurzbericht

Da in diesem Jahr vielfach der Wunsch nach mehr Vernetzung aufkam, haben wir eine Übersicht der verschiedenen Initiativen & AGs und deren Veranstaltungen erstellt, die sich im Rahmen der Reflexionstagen getroffen/gefunden haben. Vernetzungsübersicht

Die Reflexionstage fanden in diesem Jahr am Fachbereich AHW am 21. und 22. Mai statt, am Fachbereich Wirtschaft nur am 22. Mai.

Unser Programm findet sich hier: Programm Reflexionstage 2019

Für Rückfragen wenden Sie sich gern an: guenter.mey@h2.de

Die Reflexionstage werden von Studierenden, Mitarbeiter*innen und Lehrenden der Hochschule genutzt, um Themen zu diskutieren, für die sonst im Hochschulalltag wenig Zeit ist. Dafür werden Workshops zu selbstgewählten Themen vorbereitet oder spontan vor Ort eingebracht. Die Reflexionstage ermöglichen, miteinander ins Gespräch zu kommen, Interessierte zu treffen, andere Ansichten kennen- und verstehen zu lernen oder gemeinsam Pläne zu schmieden.

Außerdem gibt es immer ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit leckerem Frühstück (ausgewählte Bio/Fair Trade Produkte) und einem gemeinsamem Grillen. 2018 gab es einen Speed-Tango-Kurs und live-Musik.

Die Reflexionstage als Möglichkeit, Hochschule mitzugestalten

Wer etwas zu sagen hat, wird bei den Reflexionstagen gehört und man erfährt Unterstützung von Gleichdenkenden. Egal, welche Thematik oder Problematik es betrifft, wenn wir nicht darüber reden und uns austauschen, können wir auch nichts verändern.

Die aktuelle Dokumentation  Kurz-Bericht zeigt die Workshops des Jahres 2018. Das Schaubild Themen diejenigen, die 2010-2017 stattfanden. Das Schaubild Campusgestaltung visualisiert die Veränderungen auf dem Campus, die durch die Reflexionstage initiiert wurden.

Wer mitmacht und wie das Ganze abläuft

Egal ob Ihr und Sie erst kurz an der Hochschule seid, hier bereits länger studiert oder arbeitet, alle sind herzlich willkommen, sich zu beteiligen; ganz gleich, ob Ihr und Sie erstmal zuhören, selbst mitdiskutieren oder ein Thema (spontan) einbringen möchtet/möchten. Im Sinne des Open Space Formats werden Themen am Morgen des ersten Tages gesammelt, um daraus ein Programm für die zwei Tage zusammen zu stellen.

RedeRaum. DenkRaum. HandlungsRaum Hochschule (kurz: Rederaum)

Seit WS 2011/12 werden die Reflexionstage inhaltlich und organisatorisch durch das Praxisprojekt "Rederaum" mitgestaltet. In dieser semester-, studiengangs-und fachbereichsübergreifenden Lehrveranstaltung haben die Studierenden die Möglichkeit, sich mit ihren Ideen, Wünschen und Ansprüchen an Studium, Hochschule und Gesellschaft einzubringen. Nutzt diese Möglichkeit!

Ein "Wegweiser" zur Umsetzung von Ideen Wegweiser

Der Wegweiser soll alle unterstützen, die von Veränderungsgedanken inspiriert sind, und stellt eine hilfreiche Übersicht für die ersten Schritte von der Idee hin zur Umsetzung dar. Er liefert Informationen von organisatorischen Aspekten, über Emailverteiler bis hin zu Erklärungen der verschiedenen Gremien der Hochschule, eine Checkliste für Antragstellungen an der Hochschule und dient dazu, eigene Ideen an der Hochschule umzusetzen. (Wir freuen uns über Feedback bzw. Änderungswünsche.)

Begleitforschung

Seit Ende 2016 bis Ende 2019 wurden die Reflexionstage im Rahmen des hochschulweiten Projekt "Qualität h2" https://www.hs-magdeburg.de/hochschule/einrichtungen/zhh.html im Rahmen des Bund-Länder-Programms "Qualitätspakt Lehre" (QPL) begleitet und dabei zwei Ziele verfolgt: zum einen sollte das Format weiterentwickelt und ganzjährig mit Interventionen bereichert werden, zum anderen ging es darum, die Diskussionen fortlaufend auszuwerten, um diese (noch) transparenter zu machen und - so gut wie möglich - in die Lehr- und Lernpraxis rückzuspiegeln. Weitere Informationen finden sich hier: https://www.hs-magdeburg.de/hochschule/fachbereiche/angewandte-humanwissenschaften/forschung/teilprojekt-inhouse-fortbildung-und-lehrweiterentwicklung.html

Kontakt

Für weiteren Austausch und/oder Anregungen stehen wir Euch und Ihnen gerne zur Verfügung:

Angewandte Kindheitswissenschaften

KIWI Blog

Der KIWI-Blog ist ein Lehrprojekt des Studienganges angewandte Kindheitswissenschaften (KiWi).

Die Blogbeiträge werden von Studierenden im Rahmen ihrer Seminare entworfen und dann in einem Diskussionprozess weiter redigiert. Wer mehr über die vielfältigen Themen der Kinderheitswissenschaften
erfahren will, sollte hier http://blog.kiwi.h2.de/blog/ weiterlesen...

Verantwortlich: Aliena Mardt, Rebekka Langhammer und Dr. Arnd Hofmeister

Kinderuni

Als erste deutsche Hochschule bietet die Hochschule Magdeburg-Stendal den Studiengang "Angewandte Kindheitswissenschaften" an. Dieser vermittelt durch seine Interdisziplinarität einen neuartigen Blick auf Kinder und Jugendliche sowie deren Lebensräume. Zur praktischen Umsetzung wird regelmäßig 1 bis 2 x monatlich eine Kinder-Uni durchgeführt, mit der die Studierenden kindheitwissenschaftliche Erkenntnisse unmittelbar anwenden und erproben können. Der Schwerpunkt liegt dabei in der Ansprache von Kindern mit sozialen Belastungen und Benachteiligungen.

In einem kindheitswissenschaftlichen Handbuch haben wissenschaftlichen Mitarbeiter/-innen, Dozenten/-innen und Studenten/-innen des Studiengangs Angewandte Kindheitswissenschaften herausgearbeitet, wie mit verschiedenen Methoden den Fragen nach Verwirklichung der Ziele, Wirkung auf die Kinder und der Verbesserung der Kinder-Universität in Stendal nachzgegangen wird.

Raimund Geene, Michael Klundt, Melanie Lubke, Thekla Pohler (Hg.)
Die Stendaler Kinder-Uni Ein kindheitswissenschaftliches Handbuch Magdeburger Reihe, Bd. 23 168 S., Br ISBN 978-3-89812-739-4

Weiterführende Informationen und die aktuellen Themen und Termine der Kinder-Uni sind über diesen Link aufzurufen:

http://www.kinderuni-stendal.de/

Neue Buchpublikation: "Kinder stark machen"

Familienzimmer

Das Projekt "Familienzimmer", kurz FaZi, richtet sich an Studierende und MitarbeiterInnen mit Kindern am Hochschulstandort Stendal. Wir möchten die Vereinbarkeit von Studium beziehungsweise von Beruf und Familie erleichtern. Dafür bieten wir in unserem FaZi eine ergänzende, bedarfsangepasste und kostenfreie Betreuungsmöglichkeit neben Krippe und Kindergarten sowie Verwandten und FreundInnen an.

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Unterstützung Aufbau „Lokales Netzwerk Kinderschutz“ im Landkreis Stendal

Projektbeschreibung

Das "lokale Netzwerk Kinderschutz" zeichnet sich durch einen partizipativen Gründungsprozess aus. Gemeint ist hiermit die starke Einbindung der Akteure bei der Festlegung der Strukturen und Arbeitsschwerpunkte innerhalb des Netzwerkes. Diese Entscheidung stellt insbesondere an die Startphase des Netzwerkes hohe Ansprüche, da die Akteure, die es im Allgemeinen gewohnt sind vorgefertigte Strukturen anzunehmen und sich innerhalb der festgelegten Grenzen zu bewegen.

Eigene Handlungsmöglichkeiten zu sehen und anzunehmen, war gerade in der Aufbauphase des Netzwerkes ein wichtiger Lernprozess für alle Beteiligten. Im weiteren Verlauf wurde deutlich, dass sich die aufwendige Gründungsphase durch einen hohen Grad an Eigeninitiative von Seiten der Akteure rechnet. Zur Erreichung dieses Ziels leisteten die angeboten Workshops für die Akteure einen wesentlichen Beitrag.

Dauer/ Laufzeit
seit März 2010

Voraussetzungen/ Anrechnungsmöglichkeiten
studiengangsspezifisch KiWi Praktikumsnachsweis, Creditpoints

Projektleitung

Susanne Borkowski
KinderStärken e.V.
Tel.: (03931) 2187 48 78
E-Mail: subo(at)kinderstaerken-ev.de

Projektmitarbeiterin

Daniela Tews
KinderStärken e.V.
Tel.: (03931) 2187 48 72
E-Mail: info(at)kinderstaerken-ev.de

Kooperationspartner

Landkreis Stendal
www.stendal.de

Unterstützung Aufbau „Lokales Netzwerk Kinderschutz“ im Landkreis Salzwedel

Projektbeschreibung

Das "lokale Netzwerk Kinderschutz" zeichnet sich durch einen partizipativen Gründungsprozess aus. Gemeint ist hiermit die starke Einbindung der Akteure bei der Festlegung der Strukturen und Arbeitsschwerpunkte innerhalb des Netzwerkes. Diese Entscheidung stellt insbesondere an die Startphase des Netzwerkes hohe Ansprüche, da die Akteure, die es im Allgemeinen gewohnt sind vorgefertigte Strukturen anzunehmen und sich innerhalb der festgelegten Grenzen zu bewegen.

Eigene Handlungsmöglichkeiten zu sehen und anzunehmen, war gerade in der Aufbauphase des Netzwerkes ein wichtiger Lernprozess für alle Beteiligten. Im weiteren Verlauf wurde deutlich, dass sich die aufwendige Gründungsphase durch einen hohen Grad an Eigeninitiative von Seiten der Akteure rechnet. Zur Erreichung dieses Ziels leisteten die angeboten Workshops für die Akteure einen wesentlichen Beitrag.

Dauer/ Laufzeit
seit März 2010

Voraussetzungen/ Anrechnungsmöglichkeiten
studiengangsspezifisch KiWi Praktikumsnachsweis, Creditpoints

Projektleitung

Susanne Borkowski
KinderStärken e.V.
Tel.: (03931) 2187 48 78
E-Mail: subo(at)kinderstaerken-ev.de

Projektmitarbeiterin

Daniela Tews
KinderStärken e.V.
Tel.: (03931) 2187 48 72
E-Mail: info(at)kinderstaerken-ev.de

Kooperationspartner

Landkreis Stendal
www.stendal.de

Rehabilitationspsychologie

Dein Masterplan - Abschluss statt Abschuss

Projektbeschreibung
Für immer mehr Studentinnen und Studenten nimmt der Leistungsdruck an deutschen Hochschulen zu. Überforderte Studierende greifen bei Uni-Stress dabei immer häufiger zu Substanzen als Hilfsmittel. Deshalb starteten die Hochschule Magdeburg-Stendal, die Universität Hildesheim, Minax Intermedia und die DELPHI-Gesellschaft im Januar 2014 das Webportal für Studierende "Dein Masterplan - Abschluss statt Abschuss". Das Gemeinschaftsprojekt www.dein-masterplan.de wird vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gefördert.

Das Webportal steht Ihnen als Studentinnen und Studenten sowohl zur psychologischen Beratung im Hochschul-Alltag sowie zur Prävention von Suchtstörungen zur Verfügung. An der Hochschule Magdeburg-Stendal betreuen qualifizierte Psychologie-Studentinnen und -Studenten unter der Leitung von Prof. Dr. Mark Helle bundesweit Studierende in Online-Beratungen. Das Internetangebot dient Ihnen als eine vielversprechende Ergänzung zu ortsgebundenen Beratungsstellen. Alle Informations- und Beratungsangebote von "Dein Masterplan" sind für Sie kostenlos.

"Dein Masterplan" bietet Lösungsansätze für Probleme im Studium an und vermittelt den Studentinnen und Studenten Klarheit und Perspektiven an der Hochschule. Die Webseite hilft, stressige Zeiten im Studium gut zu bewältigen, psychische Gesundheit und Lebensqualität auch in schwierigen Zeiten zu erhalten und das Studium gut abzuschließen.

Mit dem Start des Webportals werden parallel in der Zielgruppe Befragungen und Messungen an der Hochschule Magdeburg-Stendal und an der Universität Hildesheim zu den Themen Leistungsdruck und Substanzkonsum durchgeführt. Die Marketingaktionen an der Hochschule Magdeburg-Stendal dienen Anfang 2014 als Vorbild für die bundesweite Bewerbung des Portals an weiteren Hochschulen. Die Erfahrungen und Ergebnisse werden im Anschluss einer Evaluation auf dem Portal aufbereitet.

Weitere Informationen zum Angebot: www.dein-masterplan.de

Dauer / Laufzeit
seit Januar 2014

Voraussetzungen / Anrechnungsmöglichkeiten
Voraussetzung ist das Interesse an der Thematik. Die Beratungsangebote stehen allen Studierenden frei zur Verfügung.

Projektleitung

Prof. Dr. Mark Helle
Tel.: (03931) 2187 48 65
E-Mail: mark.helle(at)h2.de

Dr. Peter Tossmann
Delphi - Gesellschaft für Forschung, Beratung und Projektentwicklung
E-Mail: tossmann(at)delphi-gesellschaft.de

Kooperationspartner

Prof. Dr. Renate Soellner
Universität Hildesheim
E-Mail: soellner(at)uni-hildesheim.de

Ronny Türk
Minax Intermedia
E-Mail: ronny.tuerk(at)minax.de

Entspannung in der Kita

Projektbeschreibung

Im Rahmen des Projekts werden von Studierenden der Rehabilitationspsychologie Entspannungsinterventionen mit KiTa-Kindern durchgeführt. Parallel werden KiTa-ErzieherInnen in Fortbildungsveranstaltungen mit Entspannungsverfahren vertraut gemacht und haben selbst die Möglichkeit, diese kennenzulernen.

Dauer/ Laufzeit
seit WS 2010/2011

Voraussetzungen/ Anrechnungsmöglichkeiten
Die Mitarbeit führt zum Erwerb von Creditpoints (BA und MA) oder dient als Praktikumsnachsweis.

Projektleitung

Prof. Dr. Claudia Wendel
Tel.: (03931) 2187 48 17
E-Mail: claudia.wendel(at)h2.de

Flechtwerk Demenz

Projektbeschreibung

Das Projekt engagiert sich für die Verbesserung der psychosozialen Versorgungsstruktur für Demenzbetroffene und deren Angehörige.
Die Schwerpunkte liegen in der Aufklärung der Allgemeinbevölkerung über Demenz-Erkrankungen, in Fortbildungsangeboten für verschiedene Zielgruppen formeller und informeller Versorgungsangebote, in der Bereitstellung gezielter psychosozialer Beratungsangebote für Demenzbetroffene und ihre Angehörigen, in der Identifizierung von Versorgungsmängeln und Entwicklung zukunftsorientierter Konzepte sowie der wissenschaftlichen Begleitforschung.
In der Zusammenarbeit mit regionalen Kooperationspartnern werden erprobte Ansätze des Empowerment und der individuellen psychologischen Beratung mit neuen Konzepten (etwa kombinierte Diagnostik- und Beratungsangebote, Kooperationsmodelle mit ÄrztInnen, internetbasierte Schulungsangebote) der Steuerung und Vernetzung verknüpft.

Seit 2007 realisieren Projektmitglieder und AbsolventInnen des Studiengangs Rehabilitationspsychologie ein bedarfsorientiertes Versorgungsangebot, das mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Versorgungsstruktur in Stendal und Umgebung geworden ist.

Konkret erstrecken sich die Projektaktivitäten des Flechtwerk Demenz auf folgende Inhalte:

  • Veranstaltungen (Vorträge, Filmabende, etc.) für Laienpublikum
  • Durchführung von Tagungen (2008, 2011)
  • Fachvorträge und Fortbildungsangebote für Professionelle
  • Diagnostik und Beratung
  • Angehörigenschulungsprogramme im Auftrag der AOK Sachsen- Anhalt
  • Fachberatung und Konzeptarbeit für Institutionen
  • Evaluationstätigkeit
  • Regionale Vernetzung (u.a. Erstellung eines Netzwerkplans)

Dauer/ Laufzeit
seit 2007

Voraussetzungen/ Anrechnungsmöglichkeiten
Die Mitarbeit führt zum Erwerb von Creditpoints (BA und MA) oder dient als Praktikumsnachsweis.

Projektleitung

Prof. Dr. Claudia Wendel
Tel.: (03931) 2187 48 17
Tel.: (03931) 2187 48 95
E-Mail: claudia.wendel(at)h2.de

Partnerschaft und chronische Krankheit

Projektbeschreibung

Internationale Studien haben gezeigt, dass die partnerschaftliche Beziehung und die Krankheitskonzepte sowohl der Betroffenen als auch ihrer Partner bzw. Partnerinnen großen Einfluss auf Umgang und Bewältigung einer chronischen Krankheit haben. Ob diese Ergebnisse auch für chronisch Kranker und ihrer Partnerinnen und Partner im deutschsprachigen Raum gültig sind, soll nun im Rahmen unseres Projektes untersucht werden.

Ziel der Erhebung ist es zunächst, eine deutschsprachige Version des IPQ-R (Illness Perception Questionnaire - Revised, englischsprachige Version von Moss-Morris et al., 2002) für Betroffene und deren Lebenspartner zu entwickeln und zu prüfen. Dieser Fragebogen erfasst in der ursprünglichen Form die individuellen Krankheitswahrnehmungen chronisch kranker Menschen; eine deutschsprachige Partnerversion existiert bisher nicht.

Weiterhin werden die Partnerschaftszufriedenheit und die wahrgenommene und gegebene soziale Unterstützung beider PartnerInnen erfasst und in ihren wechselseitigen Auswirkungen analysiert. Die Datenerhebung findet in schriftlicher Fragebogenform oder in Ausnahmen ergänzend in Interviewform statt. Die Teilnahme erfolgt anonym und freiwillig; das Forschungsvorhaben ist durch die Ethikkommission der Hochschule Magdeburg-Stendal geprüft (AZ 4973-19).

Dauer/ Laufzeit
seit Oktober 2010

Voraussetzungen/ Anrechnungsmöglichkeiten
Voraussetzung ist das Interesse an der Thematik. Die Mitarbeit kann entweder mittels Creditpoints oder als Praktikumsnachsweis angerechnet werden.

Projektleitung

Albrecht Bergmann
Josephine Bauch

Kooperationspartner

Prof. Dr. Christel Salewski
FernUniversität in Hagen
Tel.: (02331) 987 4875

sowie diverse Kliniken und ärztliche Praxen

Pathologischer PC-/ Internetgebrauch: rehabilitationspsychologische Zugänge

Projektbeschreibung

PPG – der pathologische PC-Gebrauch kann als Störung der Beziehungs- und Selbstwertregulierung, die sich in einem unkontrollierten, exzessiven PC-Gebrauch widerspiegelt, beschrieben werden. Charakteristisch für die Betroffenen ist eine Fülle von störungsbegleitenden Folgeerscheinungen wie soziale Isolation, finanzielle Schwierigkeiten und physische Probleme. In der Wissenschaft herrscht noch kein Konsens über die exakte Begriffsbestimmung, Diagnostik, Ätiologie und standardisierte Interventionsansätze. Daher wollen wir im Rahmen des Projektes verschiedene psychodiagnostische Ansätze diskutieren und analysieren.

Mittelfristiges Ziel ist die Herstellung eines Konsenses zur"State-of-the-Art" Diagnostik des PPG Subprojekte: nach Absprache Bisherige Belegarbeiten aus dem PPG-Projekt

  • Eichhorst, W. (2011). Pathologischer PC-Gebrauch. Exzessive Internetnutzung als Stressbewältigungsstrategie von Berufsschülern. Master-Thesis.
  • Gleisberg, D. (2011). Eine kritische Analyse der psychotherapeutischen Interventionen beim pathologischen PC-Gebrauch - eine Bestandsaufnahme ausgewählter Interventionskonzepte. Bachelor-Thesis.
  • Lindenberg, T. (2011). Internetnutzung von Berufsschülerinnen und Berufsschülern unter besonderer Berücksichtigung von Stressbewältigungsstrategien. Master-Thesis.

Dauer/ Laufzeit
Beginn als Hintergrundprojekt im SoSe 2010, Beginn Lehre WiSe 2011/2012

Voraussetzungen/ Anrechnungsmöglichkeiten

  • für Studierende im Bachelorprogramm Rehabilitationspsychologie B.Sc. (Teilnahme an M17 Forschungsprojekt)
  • für Studierende im Masterprogramm Rehabilitationspsychologie M.Sc. (Teilnahme an V Praxisprojekt und/ oder VI Forschungsprojekt)
  • es können die Credits aus der Lehre (M17 sowie V, VI) erworben werden
  • nach Absprache ist es möglich, bis zu 6 Wochen Praktikum zu absolvieren
  • nach Absprache kann die Bachelor-/ Masterthesis im thematischen Bereich verfasst werden

Projektleitung

Prof. Dr. habil. Gabriele Helga Franke
Tel.:(03931) 2187 48 26
E-Mail: gabriele.franke(at)h2.de

Kooperationspartner

Priv.-Doz. Dr. Hendrik Berth
Universitätsklinikum Dresden
www.uniklinikum-dresden.de

Melanie Jagla M.Sc.
Universität Flensburg
www.uni-flensburg.de

Dr. Susanne Jäger M.Sc.
Universitätsklinikum Mainz
www.unimedizin-mainz.de

Dr. Katja Petrowski
Universitätsklinikum Dresden
www.psychosomatik-ukd.de

Praxisprojekt Biografiearbeit

Projektbeschreibung
Das Praxisprojekt biographische Arbeit wird in diesem Semester die theoretischen Grundlagen für die im nächsten Semester beginnende "Feldarbeit" legen.
Treffen finden in Haus 3 0.22 statt.

Dauer/ Laufzeit
12.10.2011 bis 15.02.2012 / 14 tägl./ Mittwoch 10:15 bis 11:45 Uhr

Voraussetzungen/ Anrechnungsmöglichkeiten
für Studierende des Studiengangs Rehabilitationspsychologie (Bachelor) im 3.- 5. Semester

Projektleitung

Dr. Rolf Horak

Praxisprojekt Inklusion

Projektbeschreibung

Die Psychologie hat die Inklusion – im Gegensatz z.B. zur Pädagogik – noch nicht für sich entdeckt. Das hängt damit zusammen, dass sich die Aufgaben beispielsweise der psychologischen Diagnostik eher in der Selektion und Segregation wiederfinden und damit die Unterschiede (eben die Differenzen) herausheben.

Die Gestaltung von Prinzipien der Inklusion in der Behindertenhilfe ist eine Aufgabe, die von der WHO formuliert wurde und zu der sich auch die Bundesrepublik verpflichtet hat. Die Studierenden sollen Möglichkeiten und Grenzen des Inklusionsbegriffs kennenlernen und am Beispiel der Prozeßdiagnostik die individualisierenden Prinzipien der Inklusion praktisch erfahren und einüben.

Vorbereitende Gestaltung während des ersten Projektteiles (Aufbereitung von Literatur, Arbeitsgruppen zu verschiedenen Behinderungsbildern etc.); Teilnehmende Prozeßdiagnostik mit Auswertung im zweiten Projektteil in einer assoziierten Einrichtung.

Dauer/ Laufzeit
seit 19.10.2011 bis 15.02.2012

Voraussetzungen/ Anrechnungsmöglichkeiten
für Studierende des Studiengangs Rehabilitationspsychologie Master im 3. Semester

Projektleitung

Dr. Rolf Horak

Qualitätssicherung in der Beruflichen Rehabilitation

Projektbeschreibung

Das Projektteam arbeitet den Mitarbeitern des BBW im ständigen Prozess der Qualitätssicherung zu. Dabei ist es immer wieder von Bedeutung, aussagekräftige von unwichtigen Themen und Fragestellungen zu trennen und durch verschiedene Arten der Befragung Meinungen über diese einzuholen.
Die Ansichten verschiedener Kundengruppen, wie Auszubildende oder Betriebe, werden dabei zu Rate gezogen. Während der Befragungen erhalten Sie persönlichen Kontakt zu den beruflichen Rehabilitanden. Die erhobenen Daten werden in SPSS gepflegt, ausgewertet und von verschiedenen Seiten beleuchtet. Das Team diskutiert die Ergebnisse des erstellten Qualitätsberichts gemeinsam mit den Vertretern des BBW - dazu gehören Psychologen und Mitarbeiter des Qualitätsmanagement. Verbesserungen und Neuausrichtungen werden festgelegt und der Prozess beginnt von vorn.

Studierende, die sich dem Forschungsprojekt anschließen möchten, werden von den erfahrenen Teilnehmern an die Hand genommen und in weiterführende Aufgaben eingeführt, um die Dauerhaftigkeit des Projektes zu gewährleisten.
Daher sind auch Erstsemester bereits willkommen! Sie sind somit herzlich eingeladen an einem spannenden Projekt teilzunehmen, welches praktische Einblicke mit wertvollen theoretischen Kenntnissen verbindet.

Was kann in dem Projekt erlernt werden:

  • Grundlagen der Beruflichen Rehabilitation in Deutschland als substantielles Teilsystem der rehabilitativen Versorgung in Deutschland
  • Grundlagen der Qualitätssicherung
  • Diagnostik in der Beruflichen Rehabilitation
  • Erstellung und Validierung von Assessmentverfahren in der Beruflichen Rehabilitation
  • Datenerhebung und Auswertung sowie deren Präsentation Projektgrunddaten

Das Praxisprojekt/Forschungsprojekt wird duch das Berufsbildungswerk (BBW) Stendal GmbH gefördert.

Voraussetzungen/ Anrechnungsmöglichkeiten
Die Mitarbeit innerhalb des Projektes kann als Praktikumsnachsweis angerechnet werden.

Projektleitung

Prof. Dr. Matthias Morfeld
Tel.: (03931) 2187 48 47
E-Mail: matthias.morfeld(at)h2.de

Kooperationspartner

Berufsbildungswerk Stendal
http://www.bbw-stendal.de/

Sexualpädagogischer Aufklärungsbedarf für Betreuer von Menschen mit einer geistigen Behinderung

Projektbeschreibung

"Hilfe für die Helfenden"– inwieweit wird dieses Prinzip in Einrichtungen für Menschen mit einer geistigen Behinderung in Deutschland bereits implementiert?

Im Rahmen einer Bachelor-Thesis mit dem Titel: "Geistige Behinderung und Elternschaft- Perspektiven und Bedarf für Befähigung und Integration Eine Bedarfsanalyse von Instrumenten", entstanden 2 Fragebögen, die der Erfassung des Förderungsbedarfs von Professionellen von Menschen mit einer geistigen Behinderung dienen soll. Ziel ist es, festzustellen, wie der derzeitige Umgang mit der Thematik "Geistige Behinderung und Elternschaft" ist und welche Unterstützungsalternativen von dem Umfeld geistig behinderter Menschen erwünscht werden. Basierend auf dem konzipierten Fragebogeninventar ist es angedacht, dieses Instrumentarium von verschiedenen Einrichtungen für Menschen mit einer geistigen Behinderung in ganz Deutschland beantworten zu lassen.

Daraus ergeben sich folgende Aufgabenfelder:

  • Empirische Darstellung des derzeitigen Förderungsbedarfs
  • Konzeption für ein Schulungsprogramm
  • Erprobung mithilfe der PSAG (Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft)
  • Umsetzung in die Praxis

Der Fokus soll darin liegen, dass der Umgang bzw. die Vorgehensweise mit dieser Thematik erleichtert und die Hilflosigkeit bezüglich dieser Situation entkräftet werden kann.

Der Versuch, das "Hilfe für die Helfenden"- Programm in die Praxis zu implementieren, wird die oberste Prämisse in diesem Projekt darstellen.

Dauer/ Laufzeit
seit Sommersemester 2010

Voraussetzungen/ Anrechnungsmöglichkeiten
Für Studierende des Studiengangs Rehabilitationspsychologie - innerhalb des Projektes kann an der Bachelorthesis oder Masterthesis gearbeitet werden.

Projektleitleitung

Prof. Dr. Matthias Morfeld
Tel.: (03931) 2187 48 47
E-Mail: matthias.morfeld(at)h2.de

Xeno - Beratung/Psychotherapie/Psychosoziale Versorgung in Entwicklungsländern - Transkulturelle Psychosomatik

Projektbeschreibung

Zentral geht es bei diesem neuen Projekt an der Hochschule um:

  • Vor- und Nachbereitung von Praktika im Ausland
  • Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten in diesem Bereich

Darüber hinaus bzw. inhaltlich fokussiert das Projekt auf:

  • das Zusammentragen von Erfahrungen aus Praktika, Auslandseinsätzen u.ä.
  • Literatur- und Materialsammlung zum Thema (Bücher, Bachelor- Masterarbeiten, Artikel zu verwandten Themen, Präsentationen, Filme, didaktisches Material)
  • evtl. "Mapping" der psychosozialen Versorgung in einzelnen Ländern bzw. kulturellen Großräumen
  • Sammlung und Bewertung von Counseling-Strategien in versch. Ländern
  • Sammlung und Bewertung von Psychotherapie-/Psychosomatik-Transferprojekten von der 1. in die 3. Welt

Beispielhafte Fragestellungen/Themen (alles mit dem Zusatz: "in anderen Kulturen"):

  • Ätiologische Konzepte psychischer Störungen
  • Rolle der Religion
  • psychosoziale Versorgungsstrukturen
  • Epidemiologie
  • Rolle der Familie
  • bestehende/wünschenswerte Counseling-Konzepte
  • kultursensitive Kontakte
  • "Arbeitsmoral"
  • Erfahrungen aus bestehenden bzw. schon gelaufenen Transferprojekten
  • Verfügbarkeit und Verschreibungspraxis von Psychopharmaka
  • Geschlechtsspezifik bei Zugang
  • Diagnostik und Intervention
  • Stadt-Land-Gegensätze u.v.m.

Voraussetzungen/ Anrechnungsmöglichkeiten

Für Studierende des Studiengangs Rehabilitationspsychologie (Bachelor oder Master). Teilnahme über mindestens 2 Semester an 3- 5 Treffen und einem Block pro Semester (evtl. Exkursion)

Xeno kann und muss in verschiedenen Modulen "verbucht" werden, je nachdem, ob man ein Praxis- oder ein Forschungsprojekt plant bzw. ob man das innerhalb des Bachelor- oder Masterstudiums macht. Ob es darüber hinaus auch eine Möglichkeit geben wird, stärker seminaristische Aktivitäten (die weder mit Praktika noch mit einer Thesis in Verbindung stehen) als Seminar im Rahmen von M 13 (Bachelor) oder M 4 (Master) anzurechnen, wird u.a. von der Zahl interessierter TeilnehmerInnen abhängen.

Bachelor Modul 16 Praxisprojekt: für die, die ein Praktikum im Ausland vorbereiten wollen

Modul 17 Forschungsprojekt: für die, die ihre Thesis in diesem Gebiet schreiben

Master Modul 5: Praxisprojekt: für die, die ein Praktikum im Ausland vorbereiten wollen

Modul 6: Forschungsprojekt: für die, die ihre Thesis in diesem Gebiet schreiben

Das Projekt ist auf 15 Studierende begrenzt. Priorität haben diejenigen, die ein Praktikum in einem Ausland vor- oder nachbereiten, in dem eine andere Kultur vorzufinden ist (Asien, Afrika, Südamerika) : für sie werden mindestens 10 Plätze zur Verfügung gestellt; 5 Plätze sind für diejenigen reserviert, die eine Bachelor- oder Masterarbeit vorbereiten.

Projektleitung

Prof. Dr. Matthias Gründel
Tel.: (03931)  2187  48 58
E-Mail: matthias.gruendel(at)h2.de

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