Mini-Wettbewerbe

Bannergrafik „Die Mini-Wettbewerbe von Study and Thrive“ mit vier blauen Infokästen zu Einreichungen, Förderinhalten, Teilnehmenden und Themenfeldern auf hellgrauem Hintergrund, ergänzt durch stilisierte Pfeilgrafiken.
Grafik: Max Schumayer

Das Projekt Study and Thrive – Zusammen.Wachsen (SaT@h2) setzt sich zum Ziel, gesundheitsförderliche Studienbedingungen nachhaltig in Studium und Lehre zu verankern und weiterzuentwickeln. In drei Innovationswerkstätten zu unterschiedlichen Themenfeldern entstehen neue Konzepte, Formate und Strukturen, aus denen Empfehlungen für die strategische Weiterentwicklung von Studium und Lehre abgeleitet werden.

Lehrende und Studierende sind eingeladen, sich im Rahmen der Mini-Wettbewerbe aktiv zu beteiligen. Innerhalb der Themenfelder der einzelnen Innovationswerkstätten (IWs) können Sie projektorientiert mitwirken, eigene Ansätze entwickeln und Impulse für eine zukunftsfähige Lehre setzen.

Was ist das Ziel der Mini-Wettbewerbe?

Ziel der Förderung und Begleitung der Kleinprojekte ist es, das Engagement der Lehrenden und Studieren bei der fachbereichs- und studiengangsspezifischen unter besonderer Berücksichtigung gesundheitsförderlicher Studienbedingungen zu unterstützen. Zum Beispiel durch:

  • Entwicklung von Lernmaterialien,
  • Entwicklung oder Erprobung von tutoriell gestützter Lehre,
  • Entwicklung oder Erprobung von neuen Lehr-Lernformaten (z.B. Forschungs-/Lernwerkstätten, Projektorientiertes Lernen, Problemorientiertes Lernen),
  • Entwicklung oder Erprobung von neuen Lehr-Lernszenarien,
  • Entwicklung alternativer Prüfungsformate.

Die eingereichten Ideen sollen thematisch an die Innovationswerkstätten des Projekts SaT@h2 anknüpfen.

Was sind die Themenfelder der Mini-Wettbewerbe?

Innovationswerkstatt Gesund Studieren

Lerncoaching und Study Success Coaches
Unterstützung beim Aufbau von Lernstrategien, Selbstorganisation und selbstreguliertem Lernen.

  • Gesundheitsförderliche Gestaltung von Studium und Lehre
    Sensibilisierung von Lehrenden und Mitarbeitenden für gesundheitsförderliche Studienbedingungen.
  • Prüfungskultur und alternative Prüfungsformate
    Entwicklung neuer Prüfungsformate zur Reduktion von Stress und zur stärkeren Beteiligung von Studierenden.
  • Teilzeit- und berufsermöglichendes Studium
    Struktur- und Organisationsentwicklung, um Studium und Erwerbstätigkeit besser vereinbaren zu können.
  • Anrechnung beruflicher und außerhochschulischer Kompetenzen
    Entwicklung systematisierter und digitalisierter Anrechnungsverfahren zur besseren Durchlässigkeit zwischen Beruf und Studium.

Innovationswerkstatt Gesund Studieren


Innovationswerkstatt Zukunftskompetenzen

  • Interdisziplinäre Lehrformate
    Entwicklung und Erprobung interdisziplinärer Lehrangebote und Pilotmodule.
  • Kompetenzorientierte Lehr-Lernformate
    Förderung von Kreativität, Kollaboration, Kommunikation und kritischem Denken.
  • Qualifizierung von Lehrenden für innovative Lehre
    Weiterbildungs- und Beratungsangebote für Lehrende zur Umsetzung neuer didaktischer Konzepte.
  • Aufbau einer Community für innovative Lehre
    Austauschformate und Plattformen für Lehrende zur Entwicklung interdisziplinärer Lehrkonzepte.
  • Curriculare und organisatorische Verankerung neuer Lehrformate
    Bearbeitung studienorganisatorischer und curricularer Fragen zur nachhaltigen Integration innovativer Formate.

Innovationswerkstatt Zukunftskompetenzen


Innovationswerkstatt Innovative Lernumgebungen

  • Maker Education und experimentelle Lernformate
    Integration von Design Thinking, Robotik und KI in Lehr-Lernsettings.
  • Lernwerkstätten und Maker-Labs
    Ausbau und Weiterentwicklung von Lernräumen für exploratives und projektorientiertes Lernen.
  • Interdisziplinäre Nutzung von Laborinfrastruktur
    Entwicklung eines fachbereichsübergreifenden Laborkonzepts.
  • Didaktische Weiterentwicklung von Laborarbeit
    Kombination aus Austauschformaten, Weiterbildung und Pilotmodulen zur Verbesserung experimenteller Lernformate.
  • Strukturelle und infrastrukturelle Integration
    nachhaltige Verankerung innovativer Lernumgebungen und Abbau paralleler Strukturen.

Innovationswerkstatt Innovative Lernumgebungen

Wie läuft ein Projektantrag ab?

Ablaufdiagramm „Prozessablauf Mini-Wettbewerbe“ von Study and Thrive: Von der Projektidee und Einreichung über die Entscheidung des Auswahlgremiums, Projektplanung und -umsetzung bis hin zur Projektdokumentation und Präsentation.
Grafik: Max Schumayer

Prozessablauf: Antrag, Projektförderung, Dokumentation

1. Projektantrag stellen

  • Lehrende oder Studierende reichen via Antragsformular ein Konzept für eine Lehr-Lern-Entwicklung (PDF) und/oder Strategisches Projekt (PDF) beim Projekt SaT@h2 (per Mail an sat@h2.de) ein und beantragen Unterstützung in Form von Verträgen für studentische Hilfskräfte, Werkverträgen oder Sachmitteln. Pro Projekt stehen 10.000 € zur Verfügung.
  • Reine Studierendenprojekte benennen eine unterstützende Lehrkraft aus dem Fachbereich.
  • Das Konzept wird vom Projekt SaT@h2 didaktisch beraten und gemeinsam weiterentwickelt.
  • Das Auswahlgremium entscheidet darüber, welche Projekte ausgewählt werden.

2. Projekt durchführen

  • Projektdurchführung erfolgt in Eigenverantwortung der Antragsstellenden.
  • Das Projektteam SaT@h2 begleitet das Projekt beratend.
  • Die Projektmitarbeiterin unterstützt bei Fragen zu Verwaltung und Beschaffung.

3. Projektergebnisse teilen

Mit Annahme der Projektförderung verpflichten und bestätigen sich die an der Entwicklung beteiligten Personen (Antragstellende, studentische Hilfskräfte, Werkvertragsnehmer/in):

  • das Konzept in aufbereiteter Form für eine Publikation auf der SaT@2-Homepage zur Verfügung zu stellen,
  • ihr Konzept auf einem von SaT@h2 organisierten Netzwerkworkshop zur Diskussion zu stellen und die Ergebnisse am Tag für Studium und Lehre zu präsentieren,
  • nach Abschluss des Projektes einen Kurzbericht im Hinblick auf den Projekterfolg (Evaluation) zu verfassen
  • notwendige Nachweise zur Mittelverwendung zu erbringen.

Wann kann ich mich bewerben?

Die Möglichkeit der Beantragung und Förderung von Kleinprojekten wiederholt sich über den Projektverlauf von Study and Thrive jeweils zum:

  • Wintersemester 2026/27 (Runde 1 - Frist 15.07.2026)
  • Wintersemester 2027/28 (Runde 2 - Frist 15.07.2027)
  • Wintersemester 2028/29 (Runde 3 - Frist 15.07.2028)

Weitere Fristen, über das Jahr 2029 hinaus, folgen bei erfolgreicher Zwischenevaluation des Gesamtprojektes.

Um jährlich mindestens drei Kleinprojekte fördern zu können, beträgt der maximale finanzielle Rahmen für Projekte zunächst 10.000 € (brutto). Das jährliche Gesamtbudget der Mini-Wettbewerbe beträgt 30.000 € pro Jahr.

Die Entwicklung innovativer Lehre folgt nicht notwendigerweise dem Semesterrhythmus. Eine Bewerbung außerhalb der Fristen ist daher grundsätzlich ebenfalls möglich. Die benannten Fristen dienen der Vereinfachung von Arbeitsabläufen.

Dennoch laden wir gerne ein, sich auch außerhalb der Fristen mit dem Projektteam SaT@h2 zur Entwicklung und Beantragung von Kleinprojekten auszutauschen.

Welche Ausgabearten können gefördert werden?

Beantragt werden können Mittel für:

  • studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte (z. B. Tutor:innen), 
  • Sachmittel zur Umsetzung des Projekts, 
  • sowie Werkverträge und externe Referent:innen, sofern diese zum inhaltlichen Gelingen des Projekts beitragen. 

Die Mittel können flexibel kombiniert werden. Eine Mischkalkulation aus Personal- und Sachmitteln ist ausdrücklich möglich und vorgesehen.

Im Regelfall wird pro Projekt eine studentische Hilfskraft als zentrale Unterstützung eingeplant. Ergänzend können Sachmittel, insbesondere für Werkverträge oder externe Leistungen, beantragt werden.

Der Gesamtbetrag pro Projekt beträgt maximal 10.000 €.

Kann ich mich mehrfach bewerben?

Das Einreichen mehrerer Anträge pro Lehrenden / Studierendengruppe ist grundsätzlich möglich.

Um eine Projektvielfalt sowie die Beteiligung zahlreicher Lehrender/ Studierender zu fördern, werden bei der Mittelvergabe bei vergleichbarer didaktischer Qualität, Projekte von Ersteinreichenden bevorzugt gefördert. 

Wiederholende Anträge inhaltlich fortgeführter Projekte oder gleicher Antragsstellende:r können nur genehmigt werden, wenn die Projektdokumentation vorheriger Projekte vollständig vorliegt.
Ergebnisse der Projektevaluation sollen dabei in der Weiterentwicklung der Projekte aufgegriffen werden.

Warum können Projekte nur in den Themenfeldern der Innovationswerkstätten gefördert werden?

Die Vergabe der Mittel ist an die Erreichung der Projektziele gebunden. Dementsprechend können die Mittel nur in Bezug auf die Tätigkeitsfelder der Innovationswerkstätten vergeben werden. Zudem muss eine Zuordnung zum Gesamtziel (gesundheitsförderliche Ausgestaltung der Lebenswelt Studieren) möglich sein. Projekte ohne Bezug zu diesen Themen können nicht gefördert werden.

Kontakt

Portrait der Mitarbeiter:in

Referentin strategisches Schnittstellenmanagement

Lisa König

Tel.: (0391) 886 43 31
E-Mail: lisa.koenig@h2.de

Ort: Campus Magdeburg, Haus 3, Raum 1.16

Gefördert durch:

Projektträger:
Dieses Projekt wird gefördert durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre.

Förderlinie: Lehrarchitektur

Förderdauer:
01.10.2025 - 30.09.2031
(bei erfolgreicher Zwischenevaluation)

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